Karl Held / Theo Ebel
Krieg und Frieden –
Politische Ökonomie des Weltfriedens
Aufgeklärten Weltbürgern sind die Tatsachen der Weltpolitik sehr gut bekannt. Sie haben sich längst daran gewöhnt, daß jede Erdgegend mit ihren Naturschätzen erschlossen ist, daß jeder Staat mit seinem Volk einen Gegenstand geschäftlicher Kalkulation darstellt. Auch wissen sie, daß ihre demokratischen Regierungen - die der Bundesrepublik hält sich da im Rahmen des Bündnisses keineswegs vornehm zurück - mit einem weltweiten Einsatz von Gewalt Sorge für das Gelingen dieser Kalkulation tragen, daß die politischen Garanten des Geschäfts also ständig mit dem Krieg rechnen. Vertraut sind ihnen auch die Opfer, welche politische und ökonomische Interessen in der großen Politik des 20. Jahrhunderts fordern. Die einschlägigen Klagen sind fester Bestandteil der öffentlichen Meinungsbildung, die Produktion von Leichen entzieht sich - in welchen Ecken der Welt sie auch gerade wieder auf einen Höhepunkt zusteuert nur selten den TV-Kameras und den stilvollen Schilderungen der Kommentatoren. Und doch ist es mit den Kampfansagen gegen den Imperialismus, die einmal von links seine Durchsetzung begleiteten, vorbei. Der bürgerliche Wissenschaftsbetrieb liefert zwar meterweise Statistiken und Studien über die Ordnung in der Welt und ihre Krisen - aber von den Notwendigkeiten, d. h. den ehernen Gesetzen einer durch staatliche Gewalt weltweit inszenierten Kapitalverwertung wollen Theoretiker heute bei aller wohlwollenden, klagenden und kritischen Beschäftigung mit ihren Verlaufsformen nichts wissen. Wer heute wie weiland Lenin bei der Abfassung seines Klassikers das von Brotgelehrten verfaßte Schrifttum heranzieht, findet sich bei dem Bemühen, Klarheit über den Zusammenhang von arm und reich, Krieg und Frieden im Weltmaßstab zu gewinnen, mit wissenschaftlichen Meinungen konfrontiert, die kaum mehr als Ideologie zu bezeichnen sind. Wenn in einem Lehrbuch der Volkswirtschaft zu lesen ist:
Internationaler Handel wird getrieben, wenn ein Land durch Außenhandel eine größere Güterversorgung erreichen kann als ohne Handel
so handelt es sich längst nicht mehr um eine Formulierung der »Theorie der komparativen Kosten«, als die dergleichen verkauft wird. Weder von Kosten und Gewinn, und schon gar nicht von Kapital und Staat ist da die Rede, wenn die von Ricardo vertretene Lehre derzufolge im internationalen Tausch, für den sich verschiedene Nationen spezialisieren, beide Nationen (!) gewinnen können - an modernen Universitäten verballhornt wird, und zwar zu Lügen. Denn soviel geht tatsächlich aus der bloßen Anschauung der Realität von Armut und Elend in armen wie reichen Nationen, die alle flott am Weltmarkt partizipieren, hervor: daß die Güterversorgung ganz sicher nicht den Grund und Zweck des Weltmarkts abgibt.
In der Erfindung von nicht existenten Zwecken sind die sich sehr sachkundig gebenden Nationalökonomen bei ihrer Betrachtung des Weltmarkts wirklich nicht faul. Getrennt von allen wirklichen Bewegungen, die Gold und Dollar, Mark und Kreuzer durchmachen, diskutieren sie die fiktive Alternative zwischen festen und flexiblen Wechselkursen, um dann - bisweilen aus dem sehr konjunkturbedingten Anlaß eines nationalen Geschäftsrückgangs, eines Nachteils in Exportdingen etc. - der einen Möglichkeit die Leistung zuzusprechen, auf die es doch wohl ankäme: die Versorgung mit Liquidität. Und in ihrer expertenhaften Besichtigung von Zahlungsströmen und Wechselkursen, Zinsniveaus und Auslandsanlagen daraufhin, ob die beobachteten Bewegungen eine ausgeglichene Handels-, Zahlungs- oder Leistungsbilanz zuwege bringen oder irgendein unerträgliches, folgenreiches und »gefährliches« Ungleichgewicht, gestehen sie ihre Methode ein. Unabhängig davon, daß keine der auf dem Weltmarkt maßgeblichen Instanzen eine wie immer geartete Bilanz und ihren Ausgleich zum Ziel hat, unbeschadet der banalen Einsicht, daß die diversen Gleichgewichte nicht einmal miteinander vereinbar wären, ginge es jemandem um sie, ergreifen sie Partei für das Funktionieren der Weltwirtschaft. Alle Ideologien, mit denen Staatsmänner gerne ihre gelungenen oder gescheiterten Geschäfte rechtfertigen und verdolmetschen, nehmen sie bitter ernst, machen sich das konstruierte Problem zum theoretischen Anliegen, um zur Suche nach Faktoren überzugehen, die seiner Lösung entgegenstehen. Dieses Verfahren allein bürgt für das Zustandekommen von ökonomischen Diagnosen, die in konsequenter Demonstration der Sorge um den reibungslosen Ablauf des Waren-, Geld- und Kapitalverkehrs in der medizinischen Metaphorik den für die Nationalökonomie passenden Jargon gefunden haben. Aus den Konkurrenzkämpfen um den Ölpreis, den OPEC-Staaten, Ölkonzerne, die Regierungen der westlichen Länder und die Verkäufer der Endprodukte vom Benzin bis zum Plastiktütchen im Supermarkt zu ihrem Geschäftsmittel zu machen streben, ist bei allem Erfolg der beteiligten Hauptakteure in der wissenschaftlichen wie populären Publizistik eine veritable »Energiekrise« geworden. Sooft sich in Fragen des Dollarkurses eine oder mehrere europäische Zentralbanken über Nachteile der von ihnen repräsentierten Geschäftsinteressen beklagen, sind die Fachleute zur Stelle und beschwören eine »Weltwährungskrise« - selbstverständlich nicht ohne (leider nicht zu realisierende) Vorschläge zur Wiederherstellung der »Funktionsfähigkeit« des darniederliegenden IWF mit seinem empfindlichen System von Sonderziehungsrechten. Vor dem Idealismus des Gelingens schlechthin, den die beteiligten Staaten, Banken und Börsenjobber in wohlkalkulierter bis erpresserischer Absicht in die Welt setzen, geraten einem Ökonomen die Konkurrenzinteressen samt den Mitteln ihrer Durchsetzung - also das, worum es geht - zu einer einzigen Ansammlung von unvernünftigen Entscheidungen, die den liebgewonnenen »subtilen Mechanismus« in all seiner »Komplexität« außer Betrieb setzen und die »Selbstheilungskräfte« des Marktes nicht zum Zuge kommen lassen. Mit all ihrer prätendierten Kennerschaft meldet die heutige Nationalökonomie lieber ein theoretisches Sorgerecht auf den internationalen Kapitalmarkt an, als ihn zu erklären; das Bewußtsein von der »Komplexität" der Sache und den Schwierigkeiten mit Begriffen und Definitionen läßt sie als einzige sachliche und sachkundige Art und Weise gelten, über die staatlich vermittelten Geschäftspraktiken, den Umgang mit Geld, Ware, Kredit, Kapital und Menschenmaterial zu reden.
Was den Ökonomen recht ist, erachten Fachleute der internationalen Politik nur für billig. Auch ihnen ist die Verwandlung von vorgefundenen Ideologien in wissenschaftliche »Ansätze« geläufig - so sehr, daß sie aus der offiziellen Bezeichnung gewisser Kreditpraktiken als »Entwicklungshilfe« den Zweck der Hilfe und das Ziel der »Entwicklung« als gesicherte Grundlage für allerlei Räsonnements über effektivere Hilfe und Alternativen der Entwicklung akzeptieren, Modelle entwerfen und die Realität des politischen Verkehrs zwischen »Industrienationen« und »Dritter Welt« keines Blickes mehr würdigen. Nach allen Regeln der Kunst, die moderne Sozialwissenschaften zur Perfektion gebracht haben - die Rede ist von der Kunst, etwas zu behaupten, den getroffenen Aussagen hypothetischen Charakter zuzusprechen und sich zu fragen, ob sich in der Realität etwas findet, das den Hypothesen entspricht-, wird da »Imperialismustheorie« betrieben. In dem Aufsatz Eine strukturelle Theorie des Imperialismus (Imperialismus und strukturelle Gewalt, hg. v. D. Senghaas, Frankfurt 1972, es 563, S. 29-104) zeigt J. Galtung in nicht endenwollenden »Reflexionen« auf, »daß zwischen der Zentralnation als ganzer und der Peripherienation als ganzer Disharmonie der Interessen besteht« (S. 38). Aber nicht etwa, um die Gegensätze zwischen den ökonomischen Bedürfnissen einer schwarzafrikanischen Regierung und bundesdeutschen Krediten auszumachen; auch nicht, um den Widerspruch zwischen den Waffenlieferungen und den Überlebensnotwendigkeiten des Volkes zu kennzeichnen, dessen Staat das Tötungsgerät in Empfang nimmt! Hier gibt sich ein engagierter Wissenschaftler seriös, indem er sich die Frage vorlegt, ob er denn nun etwas Brauchbares aufgezeigt habe. So schreitet er zu einem Dementi:
Aber diese Art von Feststellung, auf die häufig rekurriert wird, ist äußerst irreführend, weil sie die Interessenharmonie zwischen den beiden Zentren verschleiert...
Er zermartert sich sein Hirn mit einer »komplexen Definition« des Imperialismus:
In unserer Zwei-Nationen-Welt kann (!) Imperialismus jetzt bestimmt werden als eine Möglichkeit (!) der Machtausübung der Nation im Zentrum über die Nation an der Peripherie...
und bemerkt keineswegs, daß er nur noch über lauter Abstraktionen von der Welt verhandelt und das wirkliche Geschehen zu einem Gefüge von »Interaktionsstrukturen« und »Interaktionsbeziehungen« verfabelt, die in ihrer Inhaltslosigkeit nur das Bedürfnis nach der Erstellung eines Modells befriedigen, das schließlich mit Pfeilen und Kästchen vor dem Leser ersteht. Es ist eben etwas anderes, die Weltwirtschaft zur Kenntnis zu nehmen und die Gründe zu erschließen, die ihre maßgeblichen Subjekte dazu bringen, ein fröhliches Nebeneinander von Armut und Reichtum zu erzeugen, als die ökonomischen und politischen Benutzungs- und Erpressungspraktiken in die Idee einer Struktur zu übersetzen. Nur wer letzteres mit Wissenschaft verwechselt, ist in der Lage, über Beobachtungen im Irrealis Belege für die Existenz des Imperialismus finden zu wollen und sich wegen des absehbaren Scheiterns dieses Bemühens einen Auftrag für Faktenstudien zu erteilen:
Angenommen, wir gingen nun vom entgegengesetzten Ende aus und entdeckten, daß manche Nationen im Laufe der Zeit ihre Lebensbedingungen stärker verbessern als andere und daß dieser Prozeß eine bestimmte Struktur hat, eine bestimmte Invarianz. Wie gesagt, ist das an sich noch kein Beweis für die Existenz von Imperialismus; es sollte aber den Forscher dazu veranlassen, in dieser Richtung nach Faktenmaterial zu suchen.
Die Ergänzung einer Welt, die aus »Strukturen«, »Prozessen« und »Beziehungen« besteht (denen immerzu das Attribut »bestimmt« beigelegt wird, ganz als ob dadurch die Bestimmungslosigkeit der soziologischen Worthülsen getilgt wäre!), um Statistiken des Pro-Kopf-Einkommens aller Weltgegenden ist allerdings keine Hinwendung zur Realität, sondern deren Vortäuschung. Denn i den Dollarbetrag, der da ideell einem Pakistan! oder Schwarzafrikaner zum Verzehr in die Hand gedrückt wird, sieht der gute Mann sein Leben lang nicht. Und der verschämte Hinweis darauf, den moderne Theoretiker der »Unterentwicklung« stets zur Hand haben, daß die Verteilung des Bruttosozialprodukts eben eine äußerst ungleiche wäre, nimmt ihrem Konstrukt nichts von seiner Absurdität. Man muß eben erst einmal das Ziel einer Versorgung der Welt mit Lebensmitteln und -chancen als existent unterstellen, um seine Nicht-Realisierung zu beklagen und diese Klage dann als Erklärung des Imperialismus auszugeben - die wohlmeinenden Korrekturvorschläge in Sachen »Veränderung der Strukturen« erweisen sich dann ausgerechnet deshalb als undurchführbar, weil die »Realität« sie nicht zuläßt. Diejenigen Forscher, die sich als Imperialismustheoretiker an den modernen Universitäten einen Namen machen, haben im übrigen längst die »Schwierigkeit« der Veränderung mit ihren theoretischen Drangsalen und Unzulänglichkeiten zusammengebracht: auch eine Weise, die Macher des Imperialismus zu entschuldigen, indem man die eigenen, auf »Überwindung« von Ungerechtigkeiten aller Art zielenden Analysen zwar nicht der Falschheit, wohl aber der Vorläufigkeit und Unausgegorenheit bezichtigt. Darauf versteht sich D. Senghaas, der als langjähriger Leiter der Hessischen Stiftung für Friedensund Konfliktforschung mit der Rede von »struktureller Gewalt« und »organisierter Friedlosigkeit« die imperialistischen Praktiken und ihre Wirkungen in soziologischen Mechanismen, die walten, Verdanken hat, sehr gut:
[...] doch gilt es, zuerst einmal das Fundament für die analytische Erfassung gegebener Tatbestände zu legen, ehe Veränderungsstrategien entwickelt werden, die, wenn sie auf unzulänglichen Analysen beruhen, sich kaum in praktisches Handeln übersetzen lassen. (Editorisches Vorwort zu Imperialismus und strukturelle Gewalt, S. 25)
So mag sich mancher verhungernde oder in einen mit europäischen und amerikanischen Waffen angezettelten Bürgerkrieg verwickelte Afrikaner damit abfinden, daß sein Schicksal sich nicht den Taten und Leistungen gewisser Außenpolitiker verdankt, sondern dem bislang noch fehlenden »Konzept« für »symmetrisch strukturierte Hilfeleistung«!
Nie wird modernen Wissenschaftlern, die in der Befassung mit den verheerenden Wirkungen des »Weltmarkts« und der »Entwicklungspolitik« ihre Karriere machen, die offiziell angegebene Zielsetzung verdächtig. Lautet sie »Hilfe«, warnen sie vor falscher Hilfe und ersinnen Hilfsmodelle; lautet sie »Frieden«, so eröffnen sie sich das weite Feld der Friedensforschung und unterstellen den berufsmäßigen Rüstungsdiplomaten den ungebrochenen Willen zur Vermeidung von Kriegen, freilich mit gewissen Erkenntnislücken in Sachen »Kriegsgefahr«, die sie dann schließen. Dem strategischen Zynismus, der die Waffen des Feindes als Beleg für die schlechten Aussichten auf einen Sieg und damit schon auch einmal für die Überholtheit des Krieges wertet, verschaffen die Männer der Friedensforscherzunft wissenschaftliche Reputierlichkeit, indem sie die Mittel des Krieges als Grund für seine Unbrauchbarkeit ebenso in Druck geben wie als Gefahr für sein Zustandekommen. Was soll man eigentlich von Intellektuellen wie Senghaas halten, die sich fragen, »ob das Atomzeitalter das Zustandekommen einer (!) Beziehung zwischen Politik und Gewalt zuläßt«, die aber auch Gewalt »strukturell« und »den Unfrieden institutionell verankert« wissen wollen? Kann man ihnen wirklich ihren Idealismus des Friedens, an dem sie so unermüdlich herumschriftstellern, zugute halten? Oder darf man ihnen ganz ungeniert bescheinigen, daß sie mit großkalibrigen und geschichtsträchtigen Sätzen wie:
Der Krieg als Fortsetzung der Politik ist weithin (!) sinnlos (!) geworden... Das Größenwachstum seiner Mittel führte den Ruin (!) des Krieges nach rein militärischen Begriffen schon vor Jahrzehnten herbei.
auf ihre Weise den Politikern zur Seite stehen, die immerzu aus der Tatsache, daß Kriege nicht Zweck, wohl aber kalkuliertes Mittel sind, ihre Friedenspolitik begründen? Die zielt nämlich auf die Nachgiebigkeit des Gegners, den heutzutage jeder kennt, beruht auf seiner Erpressung mit den militärischen Mitteln, die den Sieg garantieren - und rechtfertigt sich gerne mit den furchtbaren Wirkungen, die ein Krieg »heute« habe! Vielleicht darf man einem Friedensforscher gegenüber auch einmal klarstellen, daß er immerzu die Subjekte von Krieg und Frieden entschuldigt und als Opfer ihrer eigenen Taten hinstellt, wenn er ihnen mit wissenschaftlichem Gestus die enormen Schwierigkeiten nachempfindet, die ihrem geheuchelten Abrüstungswillen entgegenstehen:
Rüstungskontrollpolitik mit dem Ziel einer Verminderung von Rüstungsanstrengungen kann in einem Gebilde, das konfigurativ (!) verursacht ist, nur dann erfolgreich sein, wenn sie auf eine Kombination von einer Vielfalt geplanter Maßnahmen und einer Vielzahl praktischer Schritte angelegt ist, (D. Senghaas)
Aber auch auf die alles klärende Frage an Theoretiker, was denn eine von ihnen sämtlichen freien Regierungen unterstellten Absicht entgegenstehe, Frieden zu halten und der darbenden Bevölkerung der »Dritten Welt« zu helfen, die polnischen Arbeiter eingeschlossen; welche Sachzwänge und vertrackten Tücken des Objekts denn eigentlich dem guten Willen, der ansonsten das Kommando zur Mondfahrt, zum Bau von Atomkraftwerken und zu den komplizierten Techniken weltweiter Ausbeutung zuwege bringt, im Wege seien - auch auf solche banalen Erinnerungen an den wirklichen Lauf der Welt hat die moderne Wissenschaft schon ihre ausweichenden Antworten und tiefsinnigen, weltanschaulichen Spekulationen parat. Wenn sie einmal nicht den offiziellen Ideologien des Imperialismus die Würde eines Problems zuspricht, das in vielen »Ansätzen« einer »Lösung« zugeführt werden muß, so gibt sich die Zunft der heutigen Dichter und Denker ganz »realistisch« -und verweist auf Naturnotwendigkeiten der Geschichte - auch ein schönes Subjekt! - und des Menschen. Von Augstein und einem Psychologen der ersten Garnitur können sich bundesdeutsche Zeitungsleser gehobenen Anspruchs mitteilen lassen, daß »Aggression« und »Todestrieb« den 3. Weltkrieg langsam aber sicher heraufbeschwören. Selbst auf diese Weise ist Zustimmung zu »problematischen« Entscheidungen erlaubt und gefragt. Philosophisch-anthropologisch läßt sich der Imperialismus eben auch leugnen. Statt seiner gibt es wieder einmal ein Schicksal, und in der Ökologie die Philosophie des Überlebens. Kriegsspielzeug gehört verboten!