Wolfgang Möhl / Theo Wentzke
Das Geld
Von den vielgepriesenen Leistungen des schnöden Mammons
GegenStandpunkt Verlag
Von den vielgepriesenen Leistungen des schnöden Mammons [ 1 ]
Das Maß der Werte
Das Zirkulationsmittel
Das Geld bringt’s
Kapital – die Kunst der Geldvermehrung
Was jedermann geläufige Erfahrungen durchaus lehren könnten:
Einige ökonomische Wahrheiten, Ware und Geld betreffend [ 2 ]
1. Die Lehre der VWL: Von der Unverzichtbarkeit
2. Vom Nutzen des Preises und von der „Kaufkraft des Geldes“
3. Der Wert – weder Metaphysik noch Hypothese
4. Arbeit und Wertgesetz
5. Vom Produktionsverhältnis, auf dem der Wert beruht
Geld – das ‚reale Gemeinwesen‘ [ 3 ]
1. Geld & Gewalt: Die ausschließende Macht des Eigentums als Ding
2. Geld & Arbeit: Die ökonomische Kommandomacht des Eigentums
Anhang I: „Wie kann Papiergeld ‚Maß der Werte‘ sein?“ [ 4 ]
Anhang II: Das Maß des kapitalistischen Reichtums: „Surplus-Arbeitszeit“ [ 5 ]
Anhang III: Grundsätzliche Bemerkungen über Geld und Gewalt, Währung und Gold [ 6 ]
1. Zum Dissens über die „kapitalismusimmanente Notwendigkeit“ einer „reellen verselbständigten Wertgestalt“
2. Zum Dissens über die ökonomische Natur des staatlichen Kreditgelds
3. Zur Frage, „wofür wohl“ „kapitalistische Staaten sich ihren Goldschatz halten“
Deutsch-deutsche Währungsunion – die erstmalige korrekte „Anwendung des Wertgesetzes“ auf dem Boden der DDR
Geld im Systemvergleich [ 7 ]
1. Die D-Mark als Maß der Werte – der Wert als Maß aller Dinge
Preise in der Marktwirtschaft
Preise im Realen Sozialismus
Geld in der Marktwirtschaft
Geld im Realen Sozialismus
2. Die D-Mark als Geschäftsmittel – Armut und Reichtum als Produkte des freien Geschäftslebens
Armut in der Marktwirtschaft
Armut im Realen Sozialismus
Reichtum in der Marktwirtschaft
Reichtum im Realen Sozialismus
3. Deutsch – das einzige Attribut, das eine echte Mark verträgt
D-Mark ist Weltgeld [ 8 ]
DDR-Mark nie
4. Die D-Mark und ihr Recht: Das Privateigentum
Eigentum in der Marktwirtschaft
Volkseigentum
Das Geld des Staates
1. Das gesetzliche Zahlungsmittel [ 9 ]
2. Die Staatsfinanzen [ 10 ]
3. Der Währungsvergleich [ 11 ]
4. Die Sorge der Staatsmacht um die Stabilität ihres Geldes [ 12 ]
[ 1 ] Aus: MSZ – Gegen die Kosten der Freiheit, Marxistische Streit- und Zeitschrift, 9-84
[ 2 ] Aus: Die Mikroökonomie. Von der Erklärung des Werts über die Erfindung des Grenznutzens zum mathematischen Lob des Marktes. Kritik der bürgerlichen Wissenschaft, München 1987
[ 3 ] Dieser Aufsatz ist eine Zusammenfassung einiger grundsätzlicher Überlegungen, die in dem Artikel Der Staatshaushalt. Von der Ökonomie der politischen Herrschaft in Heft 4-97 der Zeitschrift Gegenstandpunkt sowie im Anschluss daran zur Beantwortung kritischer Leserbriefe angestellt worden sind.
[ 4 ] Aus einem Leserbrief zu dem Artikel Der Staatshaushalt in GegenStandpunkt 4-97, mit einer Antwort der Redaktion abgedruckt in Heft 1-98.
[ 5 ] Das Folgende ist eine überarbeitete Fassung des Punktes 1. f) des Artikels Die Nation senkt ihr Lohnniveau in Heft 4-99 der Zeitschrift Gegenstandpunkt, S.71 ff.
Die ausführlich elaborierte, lehrbuchmäßig systematisierte, nur wegen einer langen Geschichte von Missdeutungen überhaupt erläuterungsbedürftige Fassung der Überlegungen aus den Grundrissen ist in Das Kapital, Erster Band, nachzulesen.
[ 6 ] Leserbrief – gekürzt – und Antwort der Redaktion – gekürzt und überarbeitet – aus GegenStandpunkt 3-01.
[ 7 ] Das Folgende ist ein – in Teilen neu gefasstes – Kapitel aus P. Decker/K. Held, DDR kaputt – Deutschland ganz, Teil 2: Der Anschluß. Eine Abrechnung mit der neuen Nation und ihrem Nationalismus, München 1990.
Zur Kritik der Arbeiterbewegung steht mehr in P.Decker/K.Hecker, Das Proletariat, München 2002, Kapitel 2. Das Überleben des Proletariats: Eine Geschichte von Klassenkämpfen gegen und um die Staatsgewalt. Das System der realsozialistischen Planwirtschaft und sein Ende sind ausführlich abgehandelt in K. Held, Von der Reform des ‚Realen Sozialismus‘ zur Zerstörung der Sowjetunion, München 1992, v.a. in Kapitel 1. Polemik gegen die Generallinie der KPdSU sowie in Kapitel 5. Die Ruinierung der ‚Kommandowirtschaft‘: Vom Umbau zur Verabschiedung des alten Systems.
[ 8 ] Zur Sache selbst steht das Wesentliche in der dreiteiligen Abhandlung zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion: Europa verschafft sich neues Geld – und verliert dabei seinen Kredit in den Heften 2-97, 3-97 und 2-98 des GegenStandpunkt sowie in dem Aufsatz Europa 2000 – Zwischenbilanz eines (anti)imperialistischen Projekts neuen Typs (I): Von der Währungsunion in Heft 4-2000.
[ 9 ] Dieses Kapitel ist eine revidierte Fassung des Abschnitts I. Die Grundlage des Staatshaushalts: Das „gesetzliche Zahlungsmittel“ – ein politisch garantiertes Kreditgeld in dem Aufsatz Der Staatshaushalt: Von der Ökonomie der politischen Herrschaft in Heft 4-97 des GegenStandpunkt.
[ 10 ] Dieses Kapitel fasst Überlegungen aus dem Abschnitt II. Zweck und Mittel des Staatshaushalts – oder: Der Gebrauch von Geld und Kredit durch den „ideellen Gesamtkapitalisten“ des Artikels über den Staatshaushalt in Heft 4-97 des GegenStandpunkt zusammen und fügt ein paar Ausführungen zum Thema Inflation hinzu.
[ 11 ] Vorlage für dieses Kapitel ist der Artikel Weltmarkt und Weltmacht, Teil I. Die Konkurrenz der Nationen um den Reichtum der Welt, Kapitel 2. Die Währung und ihr Wert, Abschnitt a) bis c), in GegenStandpunkt 3-06.
[ 12 ] Dieses Kapitel verwendet u.a. Argumente aus dem Abschnitt Geldpolitik oder: Wie der Staat auf den Währungsvergleich reagiert des Artikels Weltmarkt und Geldmarkt: Die Währung und ihr Wert in GegenStandpunkt 4-94.