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Der Faschismus und seine demokratische Bewältigung

Konrad Hecker
Der Faschismus
und seine demokratische Bewältigung

Gegenstandpunkt Verlag, München 1996


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Inhalt

Vorbemerkung
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Teil 1
Der Begriff des Faschismus

A. Vertraute Töne in der faschistischen Kritik am Mißerfolg der Nation – oder:
Volkstümliche Argumente für einen ganz ordentlichen Staat

 Kritik am Volk im Namen des Staates

 Kritik an der Politik im Namen des Volkes

 Die faschistische Konsequenz aus denbürgerlichen Notstandsideologien:
 Eine Volksbewegung für die Rettung der Staatsmacht

B. Die radikale Bereinigung des gestörten Verhältnisses zwischen dem Klassenstaat und seinem Volk

 Statt demokratischen Verfalls: Führen und Kämpfen

 Der Umgang des faschistischen Staates mit den Klassen

 a) Staat und Lohnarbeit: Ehre den braven Knechten!

 b) Staat und Kapital: Von der Verantwortung des Eigentums

C. Das Recht einer rechtschaffenen Nation auf die ganze Welt
oder: Krieg – was denn sonst

D. Gerechtigkeit – oder:
Der faschistische Staat vollzieht seine Auslese über Rassismus, Judenmord, Euthanasie, Lebensborn

 „Der Jude“

 „Die Intelligenz“

 Die Volkserziehung

 „Rassenhygiene“

 Der Krieg

Teil 2
Hitler – ein deutscher Politiker

Arbeit & Armut

Autobahn & Arbeitslose

Bolschewismus & Marxismus

Ehre & Heldentum

Fremdarbeiter

Führer & Bewegung

Geld & Finanzkapital

Gewerkschaft

Juden & Arier

 Kleiner Exkurs zum Antisemitismus

Judenvernichtung

Kapital & Wehrwirtschaft

Klassen & Klassenkampf

Natur, Geschichte, Vorsehung

Parlament & Politiker

Recht & Gewalt

Staat, Volk & Erhaltung der Art

Versailles & Weltwirtschaftskrise

Weltanschauung

Weltmacht, Lebensraum & Europa

Wissenschaft, Kunst, Religion & völkische Erziehung

Teil 3
Demokratische Faschismustheorie – oder:
,Wie konnte es dazu kommen?‘

A. Wie es zur Herrschaft der Nazis gekommen ist.
Eine sachliche Antwort

B. Wie passieren konnte, was nicht passieren durfte.
Eine rhetorische Frage aus patriotischer Betroffenheit

 Das Regime

 Der Weltkrieg

 Die Judenvernichtung

C. Wie es zum Unbegreiflichen kam.
Die Kunst der sittlich einwandfreien Faschismus-Deutung

 Das Dritte Reich – eine große Hitlerei:

 Der biographische Ansatz

 Totalitarismus: Der politologische Ansatz

 Weimar, Versailles, Weltwirtschaftskrise und andere gute Gründe für Hitlers Erfolg:
 Der zeitgeschichtliche Ansatz

 Subjektiver Faktor und nationaler Charakterfehler:
 Der sozialpsychologische Ansatz

 Dialektik der Aufklärung und biblischer Holocaust:
 Der philosophisch-theologische Ansatz

Teil 4
Demokratische Vergangenheitsbewältigung

A. Entnazifizierung und Revanchismus:
Die Staatsräson der Bonner Republik

 Vom politischen Gehalt des „Persilscheins“

 Die eine „Lehre aus der Geschichte“:

 Nie wieder eine schwache Demokratie!

 Die andere „Lehre aus der Geschichte“:

 Nie wieder einen Krieg verlieren!

 Die „Wiedergutmachung“ –
 ein Meisterstück revisionistischer Diplomatie

B. Antifaschismus als Antikommunismus:
Die Staatsideologie der BRD

 Nation, Tradition, Revanchismus

 Nationaler Revisionismus,
 durch demokratischen Antikommunismus geläutert

 Demokratische Umerziehung:
 Kontinuität und Aufrüstung des Nationalismus von unten

 Oppositioneller Antifaschismus in der BRD:
 Die Entdeckung „brauner Flecken“ auf „weißen Westen“

 Sorgen um den demokratischen Reifestand des deutschen Volkes

C. Konjunkturen des Antifaschismus in der alten BRD

 „Die 68er“: Das antifaschistische Gewissen

 der sozialliberalen Reformpolitik

 Das „Modell Deutschland“:

 Über jeden Faschismus-Vergleich erhaben

 Die „geistig-moralische Wende“:

 Mit neuen „Lehren aus dem Faschismus“ hinein in den Endkampf gegen das „Reich des Bösen“

D. Die realsozialistische Alternative:
Der Antifaschismus der DDR

 Das Programm einer naturwüchsig antifaschistischen

 Klassengemeinschaft

 Exkurs zur Herkunft des Antifaschismus der DDR:

 Die verkehrte Faschismus-Theorie der

 Kommunistischen Internationale

 a) Das Proletariat: Die gute Hälfte der Klassengesellschaft

 b) Der Klassenfeind und seine Fraktionen:
  Monopole contra Demokratie

 c) Die Sozialdemokraten:
  Arbeiterverräter und Bündnispartner

 d) Die Faschisten: Rattenfänger mit vorbildlichen Rezepten

 e) Statt kommunistischen Umtrieben:
  Volksfrontpolitik für Frieden mit dem Sowjetstaat

 Recht und Moral im Realen Sozialismus der DDR:
 Im Namen der antifaschistischen Volkseinheit gegen die selbstgeschaffene Unzufriedenheit der Massen

 Der antifaschistische Abwehrkampf gegen die BRD

E. Der Antifaschismus des ,wiedervereinigten‘ Deutschland

 Die Abrechnung mit der Ex-DDR als „zweite Vergangenheitsbewältigung“

 Die allerletzte Lehre aus dem Faschismus: Deutschland über alles!

 „Auschwitz-Lüge“ und Auschwitz-Gedenken

 Eine Siegesfeier 50 Jahre „danach“

Quellen

 

Gegenstandpunkt Verlag, München 1996

ISBN 978-3-929 211-02-3

 

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