Konsumfunktion und Multiplikator:

Wirtschaftsautomat mit Wachstumshebel


Über die Höhe des Sozialprodukts entscheidet nach den bisherigen Ausführungen "die Nachfrage". Bei dieser handelt es sich um eine "aggregierte Größe", die als Summe sämtlicher Einzelnachfragen aufgefaßt werden sollte. Wenn Dornbusch/Fischer jetzt ankündigen, daß sie

"in diesem Abschnitt die Diskussion auf eine realistischere (?) Spezifikation der aggregierten Nachfrage ausweiten und damit beginnen (wollen), die ökonomischen Variablen zu untersuchen, die die aggregierte Nachfrage bestimmen', (Dornbusch/Fischer: Makroökonomik l987, S.66)

dann wollen sie nicht, was das einzige halbwegs Vernünftige wäre, ihre Aggregations-vorstellung wieder rückgängig machen und zu den tatsächlichen Nachfragern zurückkehren. Vielmehr entdecken sie zwei Teile an der Gesamtnachfrage:

"In dem vereinfachten Modell, mit dem wir arbeiten und das den Staat und den Außenhandel ausschließt, setzt sich die aggregierte Nachfrage aus der Konsumtions- und Investitionsnachfrage zusammen."(S. 66)

Warum ist es realistisch, gerade diese beiden zu unterscheiden? Warum werden nicht z.B. die verschiedenen Güterarten betrachtet? Warum wollen sie den Staat und den Außenhandel ausschließen? Und noch einmal, wenn schon Einfachheit das wissenschaftliche Ziel sein soll: Warum erkundigen sie sich nicht bei den Nachfragern, was die wollen, wenn es denn schon deren freier Wunsch und Wille sein soll, der den Output festlegt? Die VWL will eben auf ein Gesetz der Nachfrage hinaus, und das ist bei freien Bedürfnissen nun wirklich nicht abzuholen. (Mit der freien Konsumwahl, auf die die VWL immer so pocht, kann es nicht so weit her sein, wenn sie von "ökonomischen Variablen" determiniert ist.)

Als ob sie die Nachfrage nicht gerade selbst in C und I disaggregiert hätten, behaupten Dornbusch/Fischer als nächstes, eigentlich genüge es, sich mit einer einzigen Komponente, dem Konsum, zu beschäftigen, wenn man dem Gesetz der Gesamtnachfrage auf die Spur kommen will.

"Für den Augenblick kürzen wir die Diskussion dadurch ab, daß wir einfach annehmen, die geplanten Investitionsausgaben seien auf einem konstanten Niveau."(S. 69)

Von methodischen Hinweisen wie diesen sind die Ökonomiebücher voll. Natürlich ist den Autoren nicht vorzuwerfen, daß sie sich erst mit der einen Sache (Konsum) und dann mit der anderen (Investition) befassen wollen, sondern daß sie eine solche Reihenfolge gerade nicht einhalten. Nichtbefassung mit der Investition heißt bei ihnen nicht Nichtbefassung, sondern die fragliche Sache einfach mal als Konstante ins Modell aufzunehmen.

Nach der so erfolgten (Nicht-)Ausklammerung der Investition haben Konsum- und Gesamtnachfrage das gleiche Strickmuster:

"Wir nehmen an, daß die Konsumnachfrage mit dem Einkommensniveau steigt. C = C + cY."(S. 66)

(C = Konsumnachfrage; C = "autonomer", vom Einkommen unabhängiger Konsum- c = Konsumneigung, Verhaltenskonstante, die dafür verantwortlich ist, daß immer nur ein bestimmter Teil des Einkommens Y ausgegeben wird. -Die Gleichung für die Gesamtnachfrage lautet: AD = A + cY.)

Das ist befremdlich. Bisher hieß es: Je mehr nachgefragt wird, um so mehr ist da. Jetzt soll genau die umgekehrte Abhängigkeit gelten, nämlich: Je mehr da ist, um so mehr wird nachgefragt. Was bestimmt nun was: die Nachfrage den Output oder der Output die Nachfrage? Beides zugleich geht nicht. Wenn die Nachfrage Auskunft geben soll über die Höhe des Output, sie selbst aber durch den Output erst in bestimmter Höhe bewirkt wird dann dreht sich die Erklärung im Kreis. Die eine Unbekannte steht für die andere -und so bleiben beide unbestimmt.

Auf den Zirkel - Nachfrage und Output bewirken sich wechselseitig - kommt es der Theorie aber gerade an. Zugleich hält sie an ihrem Programm fest, den "tatsächlichen Output<< ebenso wie die Gesamtnachfrage ihrer Höhe nach genau zu bestimmen. Gesucht ist also ein Gesetz der Nachfrage, das beide Anforderungen erfüllt: den Wechselwirkungszirkel und die Fixierung eines Werts C bzw. Y. Gesucht ist ein konstruktiver Einfall, der den Modellbauer aus seiner selbstgeschaffenen Zwickmühle befreit, und beileibe keine Einsicht in tatsächliche ökonomische Zusammenhänge. So scheidet z.B. die Form der Abhängigkeit, nach der jedes Y ein identisches C bewirkt (45deg.-Linie), von vornherein aus, da aus ihr kein eindeutiger Wert für C bzw. Y resultiert. Der Fehler der tautologischen Bestimmung träte platt zutage.

Bei der Lösung des "Problems<<, die Abhängigkeit des C auf eine zweckmäßige Form festzulegen, hilft die Mathematik: Die Nachfragekurve muß so verlaufen, daß sie die 45deg.-Linie (Y = C) an genau einer Stelle schneidet.

Zustandegekommen ist die Nachfragekurve durch die Einführung zweier Hilfsgrößen C und c. C (größer o) sorgt dafür, daß sie nicht durch den Ursprung geht (das ergäbe keinen Schnittpunkt) und klein c (das vorsorglich auf einen Wert zwischen 0 und l festgelegt wurde) verhindert, daß sie parallel oder gar steiler als die Y = C-Kurve verläuft. Der Punkt, an dem die Nachfrage den Output und umgekehrt bewirkt (C = Y = C usw.), ist damit gefunden. Er heißt Gleichgewichtseinkommen und läßt sich genau ausrechnen: Y = c mal .

Die Theorie ist am Ziel ihrer Wünsche. "Wahr" gemacht wird das widersprüchliche Pro-gramm, über einen Zirkel eine Bestimmung für C und Y zu gewinnen, so, daß deren Gleichgewichtswert ausschließlich durch Größen festgelegt wird, die "von außen in den Kreisel hineingenommen werden. Rein mathematisch - und eine andere Information ist der Formel sowieso nicht zu entnehmen - ist der entscheidende Punkt Ydeg. nur ihnen zu verdanken. Von wegen also C und Y bewirken sich gegenseitig! An diesem einzig wichtigen Punkt ist von der behaupteten Wechselwirkung nichts zu sehen.

Im übrigen sind die Größen # und c für die Ökonomen alles andere als bloße "technische Hilfsgrößen", die für die mathematische Konstruktion der Konsumkurve "einfach erforderlich" sind (wie sie zuweilen scheinheilig behaupten, z.B. Münnich "Empirische Makroökonomie", S. l00), und die sie danach möglichst schnell wieder in der Versenkung Verschwinden lassen wollen. Im Gegenteil!

Der Koeffizient c ist für uns so wichtig, daß wir für ihn einen speziellen Namen einführen. Der Koeffizient c wird Grenzneigung zum Konsum genannt"(S. 67)

Im Fortgang der Theorie dienen C und c noch als wichtige Hebel, die die Wirtschaft in Schwung bringen.

Eine Kurve, die es gar nicht geben dürfte

Nach den Postulaten der Theorie dürfte es die Konsumnachfragekurve genaugenommen gar nicht geben. Denn die hier ins Bild gesetzte Wirkung des Einkommens auf C widerspricht in allen Punkten - außer einem - der vorher abgeleiteten Festlegung des Output durch die Nachfrage. Wenn C = Y gelten soll dann kann C = C + cY nicht auch gelten. Überhaupt ist die Nachfragekurve für sich ein einziger Widerspruch: Unumstritten "gültig ist sie nur in einem Punkt, Ydeg.. Die vielen abweichenden Punkte (= der Normalfall auf der Kurve) sind nämlich nur dafür ausgedacht worden, um den einzig "passenden" Punkt (= die Ausnahme) als den notwendigen, den regulären erscheinen zu lassen.

Nachdem sie ihre Funktion hingeschrieben haben, sehen sich Dornbusch/Fischer genötigt, einige "Erklärungen" abzugeben.

ERKLÄRUNG Nr. l ist eine Fußnote und bezieht sich auf die Form der Konsumfunktion.

"Die Gleichung C = + cY stellt einen Sonderfall dar, da die Konsumfunktion als lineare Funktion des Einkommens angenommen wird ... Man sollte mit nichtlinearen Konsumfunktionen experimentieren. "(S. 66FF)

Zunächst wird hier mit schöner Offenheit ein Bekenntnis zur eigenen Willkür abgelegt.

und c sind demnach mitnichten Größen, die es wirklich gibt, die man entdeckt und deshalb mit Fug und Recht als die das, Nachfrageverhalten der Menschheit bestimmenden Determinanten in die Funktionsgleichung hineingeschrieben hätte. Ganz im Gegenteil! Vom Endziel der Veranstaltung, dem Schnittpunkt her, ist jede Annahme über welche "Faktoren" auch immer erlaubt, sofern sie eine mathematisch saubere Lösung ermöglicht. Warum soll man es also nicht auch mal mit einer Hyperbel (oder Parabel ???) versuchen? Eine hübsche Anregung, in einer Seminararbeit sein fortgeschrittenes Verständnis für "ökonomische Zusammenhänge" unter Beweis zu stellen. Den Nachweis, daß der Brötchenkauf eine Funktion des Einkommens ist, erbringt freilich weder diese noch jede andere denkbare Funktionsbeziehung. Wozu auch? Da "wir<< sie nun einmal "annehmen<< wollen!

ERKLÄRUNG Nr. 2 bezieht sich auf den "ökonomischen Gehalt" von und c und behauptet frech, die fraglichen Konstanten im Verhalten der Nachfrager beobachten zu können. So soll die unsinnige Vorstellung, daß auch bei O Einkommen munter konsumiert wird, mit dem Verweis aufs Sparschwein plausibel gemacht werden. Wenn das Einkommen Ydeg. übersteigt wird gespart, wenn es darunter liegt, ent-spart. Man muß nur unterstellen, daß. die Armen von heute gestern reich waren, dann hat ihre "Neigung", immer nur einen Teil der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zu verbrauchen (das kleine c), schon für die entspre-chende Vorratshaltung gesorgt.

Dieser Verrücktheit, die Reste vom "Konsum" zu sammeln und in Zeiten der Not neu aufzutischen, soll sich der mit der Konsumneigung c ausgestattete Nachfrager deshalb nicht schuldig machen, weil er ja Geld spart und nicht Güter, um sich im Bedarfsfall am (selbstverständlich als ausreichend unterstellten) Sozialprodukt zu bedienen. Doch geht es hier nicht um einen Einzelnen, sondern erklärtermaßen ums Aggregat. Und für die Gesellschaft als ganze ist es nicht zu denken,wie sie - mit oder ohne Geld - auch nur zeitweilig "über ihre Verhältnisse leben" kann. Denn wie soll ein Sozialprodukt, das eine Nachfrage "bewirkt", die höher ist als es selbst, diese befriedigen, wenn es rein sachlich dafür doch gar nicht reicht!

Aber auch die umgekehrte Vorstellung ist absurd: Wenn das Sozialprodukt eine Nachfrage bedingt, die wegen c l nur einen Teil all der schönen Haarschnitte und Nudeln haben will dann wird - gespart. Aber was? Nudeln und Haarschnitte. Eine Vorratskammer für die übriggebliebenen Güter und Dienstleistungen muß her. Und da trifft es sich gut, daß die Unternehmer nicht nur Lager haben, sondern auch die Angewohnheit, ursprünglich von ihnen selbst dem Konsum zugedachte Posten des Sozialprodukts als Investitionsgüter >>nachzufragen<<. #.o ist jedem geholfen: den Konsumenten (sie brauchen nicht mehr zu konsumieren als >>geplant<<); den Unternehmern (sie erhöhen, wenn auch nicht ganz freiwillig, ihre Investitionen); und schließlich dem Modell (es geht auf und nichts verloren). Da wundert einen dann nichts mehr. Und am allerwenigsten der "autonome Konsum" einer ganzen Volkswirtschaft.

Was ist gewonnen mit der Konsumfunktion?

--Ein Gesetz der Nachfrage, das die reine Willkür zu einer Voraussetzung hat. Denn die behauptete Wirkung des Einkommens hängt ganz und gar ab von der Konstanten c und dem "Verhaltensparameter" c, die es bloß gibt, weil der Modellbaumeister sie angenommen hat.

--Zur Beantwortung der eingangs gestellten Frage nach der Höhe des "tatsächlichen Output" steht nunmehr ein netter kleiner Handwerkskasten bereit. Darin befinden sich

a) ein perpetuum mobile (wo das Einkommen sich vermittelt über die Nachfrage selbst bewirkt)

b) ein deus ex machina (autonome .Ausgaben, unabhängig und unerklärlich) sind

c) ein homo oeconomis (der sich von Natur aus an die über ihn gemachten Annahmen hält).

- In Gestalt des Multiplikators kommen diese Instrumente zur Anwendung. Und man sehe und staune, was aus einem Dollar alles werden kann.

DerVermehrer

"In diesem Abschnitt geben wir auf folgende Frage eine Antwort: Wie stark erhöht .der Anstieg der autonomen Ausgaben um l Dollar das Gleichgewichtsniveau des Einkommens?"(S. 73)

Die Antwort auf diese Frage ist mit der Formel Ydeg. = c A (A = autonome Ausgaben) eigentlich schon gegeben. Denn das Gleichgewichtseinkommen Ydeg. ist ein Produkt aus A und lll - c. Da c annahmegemäß größer als o und kleiner als l, ist Vl - c immer größer als l. Auf diesen für die Wirkungsstärke des A verantwortlichen Faktor ist die Theorie so stolz daß sie ihn ein "wichtiges Konzept" nennt, ihm einen lateinischen Namen gibt (Multiplikator) und einen griechischen Buchstaben dazu (alpha). (S. 76) Soweit also nichts Neues. Wenn die Theorie nun diesen längst bekannten "Sachverhalt" noch einmal in Frageform auf den Tisch bringt, dann weil sie meint, einen extra Knüller in petto zu haben. Der besteht darin, die Formel sozusagen in actu vorzuführen, d.h. sie als ökonomischen Prozeß zu deuten. Was besagt meine Formel eigentlich, fragt sich ihr Erfinder und stellt fest: Hier wird ein Vermehrungsprozeß beschrieben. So geht wirtschaftliches Wachstum! Den Anfang macht ein autonomer Dollar. Sein bloßes Ausgeben bewirkt einen Anstieg der Produktion. Diese ist ganz dasselbe wie mehr Dollars im Portemonnaie der aggregierten Hausfrau (= Einkommen), die damit erneut eine Ausdehnung der Produktion befehligt usw. usf. ad infinitum.

Sollte man meinen.

"Es ist ganz klar, daß die Fortführung der Geschichte eine lange Zeit in Anspruch nehmen würde. Es scheint, daß wir in einer Sackgasse stecken, in der eine Expansion des Outputs, um die Überschußnachfrage zu befriedigen, zu einer weiteren Expansion der Nachfrage führt, ohne daß für diesen Prozeß ein Ende in Sicht wäre. " (S. 74)

Aber warum soll er überhaupt aufhören, dieser Prozeß der wunderbaren Reichtumsvermehrung? Weil die Theorie auf eine bestimmte, d.h. exakt berechenbare Wirkung ihres Dollars aus ist. Sie will angeben können wieviel Wachstum dieser Dollar insgesamt hervorruft. Ein endloses Hin- und Herschieben der Geldstücke steht dem gewünschten definitiven Ergebnis aber entgegen. Mit einem mathematischen Trick wird das "Problem" beseitigt: Wegen c, das die Konsumenten so programmiert, daß sie immer nur einen Teil ihres Y ausgeben, werden die zusätzlichen Ausgaben schließlich unendlich klein. Zwar hören sie deshalb nicht auf ("... ein lange Zeit"), aber weil die Mathematik eine Summenformel für eine unendliche geometrische Reihe kennt, fühlen sich Ökonomen dazu berechtigt, ebenfalls kurzen Prozeß zu machen und die andauernde Wirkung des Dollars als endliche Zahl "abzuleiten". Am Ende begegnen sie so ihrem alten Bekannten c. Damit haben sie ihren auf wunderbare Weise in Gang gesetzten Wachstumsmechanismus (A gelangt ungefähr so in die Taschen der Ausgeber wie der kleine Jesus in den Schoß der Mutter Maria) auch wieder zum Stehen gebracht und den Wachstumsprozeß der Wirtschaft immerhin "theoretisch" fest im Griff. Dabei ist diese theoretische Stellung zur Wirklichkeit noch nicht einmal konsequent: Wenn ein wachsendes Sozialprodukt eine feine Sache ist, warum predigen Wirtschaftssachverständige den bornierten Sparern dann nicht einfach den totalen Konsum? Denn mit c = l würde sich der Multiplikatorprozeß und somit das Wachstum unvermindert fortsetzen! An diese Konsequenz ihres Wirtschaftsmechanismus glauben die Ökonomen offenbar selber nicht; schließlich sind sie Oberpropagandisten des Gedankens, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen können. Was ihr Modellmechanismus aber, gerade wenn man ihn nicht so ernst nimmt, allemal hergibt, sind gute Ratschläge an die wirklichen Macher des Wirtschaftslebens, sowie jede Menge Publikumsbeschimpfung. Das hier vorgestellte Modell bietet eine gute Grundlage für die Aufforderung, die Menschheit solle gefälligst mehr konsumieren, damit das Wirtschaftwachstum vorankommt. Bei anderer Gelegenheit - und niemand nimmt das als Widerspruch - gibt's aus ebenso guten Modellgründen die Beschwerde, daß die Sparneigung zu gering sei. Angesichts dieser Unvernunft der gemeinen Menschheit ist es gut, daß sie von weisen Politikern regiert wird. Diese sind wie geschaffen zu Sachverwaltern autonomer Ausgaben, d.h. deren Einkäufe von Panzern, Beamten, Justizgebäuden usw. bieten hervorragende Beispiele für die Frage, was passiert, wenn einfach mal ein Dollar mehr ausgegeben wird. Wenn auch die genau bezifferten Multiplikatorwirkungen nicht ganz ernst gemeint sind: auf jeden Fall ist mit dieser Besprechungsweise die Ideologie in die Welt gesetzt daß sich hier feste ums Wirtschaftswachstum und um nichts anderes gekümmert wird. `