
Wer "in dieser krisenhaften Situation der Weltgeschichte" ganz konkret was tun möchte "für eine lebenswerte Zukunft", dem können wir die "Aktion UMWELT KONKRET" nur empfehlen: Jeder kann "sofort" mitmachen, ohne daß sich ansonsten irgend etwas zu ändern bräuchte.
Jeder kann privat und ganz konkret "persönliche Verantwortlichkeit und Bereitschaft zum Handeln" zeigen, also ganz viel tun. Das Schöne daran: Häßliche Töne, Polemik oder gar Kritik kommen gar nicht erst auf; niemandem wird auf die Füße getreten, wenn es "David gegen Goliath" heißt. Wer immer dieser "Goliath" ist, so böse kann er gar nicht sein, als daß es ihn stören würde, wenn der kleine David zur Abwendung der diagnostizierten Katastrophe seinen "Balkon mit möglichst vielen verschiedenen Arten" bepflanzt oder "Medikamente als Sondermüll entsorgt". In Rücksicht auf das, was der einzelne ganz konkret tun kann, ein weiterer Vorzug der Aktion, werden keine unrealistischen Ansprüche gestellt. So werden die Gebote 12 und 13: "Ich werde keine Atomkraftwerke mehr bauen" und "Ich werde meine Raketen arten- und umweltgerecht reduzieren" gar nicht erst ins Programm aufgenommen.
Angesprochen ist ganz konkret der Verbraucher und Käufer in uns allen - ein ziemlich ekelhafter Zeitgenosse, der sich mit Krokoledertaschen behängt, damit Tiere gequält werden, der seine Heizkörper zum Zwecke der Energieverschwendung einsetzt und mit Spraydosen so lange die Ozonschicht bearbeitet, bis das Unglück da ist. Zu allem Überfluß zwingt er mit seinem Kaufverhalten die große Industrie auch noch dazu, möglichst viel Schmutz und Gift in ihre Produkte zu verpacken.
Dieser passionierte Dreckspritzer ist allerdings auch guten Vorsätzen zugänglich. Weil er weiß, daß der Mensch als Konsument eine einzige Umweltbelastung ist, denkt er insbesondere beim Einkaufen ans Verzichten. Das macht das Leben "lebenswert" und ihn, der mittlerweile "Freunden und Bekannten" das Radiohören madig macht, so angenehm. Daheim dann wird's so richtig gemütlich. Da werden die guten Vorsätze an "Schlaf- und Wohnzimmertür" nicht einfach abgegeben, sondern bei "gesenkter Raumtemperatur" und im Kreise seiner fünf verschiednen Mülleimer "täglich" "eigene Widerstände überwunden". Mit ein bißchen Übung freilich ist das gar nicht so schwer. Der umweltbewußte Konsument "verzichtet" - auf Unnötiges und Überflüssiges. Er kauft, was die Aufschrift "umweltverträglich" oder "biologisch" trägt, und seine Elektrogeräte verbrauchen keinen Strom, sondern sparen ihn, wie ihm das Werbefernsehen beweist. Wenn er "das Fahrrad benutzt oder zu Fuß geht", ist das Umweltschutz; ebenso wie der Verzicht auf "Pestizide" mangels eigener Landwirtschaft.
Also: Mitmachen, damit die Aktion unterstützt wird! Schicken Sie mir Unterlagen, ich schicke sie weiter! Und damit das alles keiner für unrealistisch hält und abspringt, immer schön und je nachdem an einen der beiden Grundsätze denken: 1. "Glauben Sie wenigstens einen Moment fest an unseren Erfolg. und 2. "Die Aktion kann natürlich nicht mehr sein als ein Versuch." Dafür gibt es dann bitte eine "Teilnahmeurkunde" mit Starautogramm - für praktiziertes Umweltbewußtsein .