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"Spiegel"-Serie über den Niedergang der USA - Eine überraschende Entdeckung: Die USA, ein kapitalistisches Land mit Konkurrenten
In einem dreiteiligen Report,über den Niedergang der Vereinigten Staaten" versorgte der "Spiegel" die deutsche Intelligenz mit Hinweisen auf die zweifelhaft gewordene Weltmachtstellung der USA und einer Deutung, wie es dazu kommen konnte. Bei den Autoren herrscht die deutschnationale Hoffnung, daß das "amerikanische Jahrhundert unerbittlich zu Ende" geht, was sie natürlich als Kronzeugen einen Amerikaner selbst sagen lassen. |
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"Spiegel"-Serie: "Die deutsche Depression" - Das deutsche Volk: Der Arsch der Nation
Als die "Angst der Deutschen" vor etwa einem Jahr ins öffentliche Gerede kam, glaubten dessen Initiatoren wohl, damit einen Einspruch gegen eine Politik vorzubringen, die Leib und Leben der ihr Unterworfenen als Material überlegener Kriegsziele ins Auge faßt. Daß es allerdings ein fataler Irrtum ist zu meinen, durch Kundgabe des eigenen Gefühls, Opfer zu sein, dessen tatsächliche Einforderung auch nur in Frage zu stellen, läßt sich daran ersehen, wie sehr den Hütern des "geistigen und politischen Klimas des Landes" das Thema gelegen kam. |
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Augstein über Strauß: Auferstehung und Verklärung einer Affäre
Na klar: Der Spiegel-Herausgeber "muß" und "müßte es auch dann, wenn es mir schwerfiele", was gottlob nicht der Fall ist, "darauf zu sprechen kommen". Auf die "Spiegel-Affäre" nämlich, in deren Verlauf Strauß 1962 vom Amt des Verteidigungsministers zurücktreten mußte. |
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Augstein und sein Spiegel zum 8.Mai
haben sich natiirlich prompt zu Wort gemeldet, als es darum ging, die korrekte nationale Begehung des 8. Mai festzulegen. |
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Augstein,R: Preussens Friedrich und die Deutschen: Friedrich der Grosse nationale Versager
Es war sehr geschickt von Rudolf Augstein, sein Buch so zu timen, daß er zum 200. Todestag des Titelhelden die Neuauflage als "Jubiliäumsausgabe" placieren konnte: 20 Jahre Rudolf Augstein "Preußens Friedrich und die Deutschen". |
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Der Spiegel: Nationaler Geist feiert die Macht
Der "Spiegel" ist kritisch. Von den Sternstunden der "Spiegel"-Skandale, die längst gewesen sind, leben Augstein - und seine "Hausmitteilungen" noch heute: Da haben Strauß und Adenauer einen "Abgrund von Landesverrat" gewittert und dem "zersetzenden" Presseorgan die Ehre angetan, daß anerkannte Macher der Politik den "Spiegel" als politische Institution anerkannt haben. |
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Der Spiegel: Silvester-Ausgabe 81
Just in der Woche, da der freiheitliche Westen beschloß, die Installierung einer Militärregierung in Polen als Einmarsch der Russen zu behandeln, die Amerikaner "Strafaktionen" gegen die Sowjetunion verkündeten und die Bundesregierung "unter dem Eindruck einer wachsenden Kriegsgefahr" ihrem hehren Standpunkt der "Nichteinmischung" mit einem Forderungskatalog an die polnischen Machthaber Ausdruck verlieh, erschien die Sylvester-Ausgabe des zeitkritischen Magazins "Der Spiegel" mit dem Titel: "Die Lust am Weltuntergang". Statt dem üblichen Bildrepertoire zu solchen Anlässen von Stacheldraht, brutalen roten Militärstiefeln und finster blickenden Bolschewikenfratzen ziert das Titelblatt des Magazins eine farbenfroh zerstiebende Weltkugel, vor der der "alte Mystifax" Nostradamus mit erhobenem Zeigefinger einherschreitet. |
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Die Deutschlandisierung des Atomkriegs
Die NATO hat anläßlich der Beschlußfassung über die Kurzstreckenraketen eine alte Lüge aus dem Verkehr gezogen: "Die substrategischen Streitkräfte (atomare Kurzstreckensysteme) sind nicht dazu bestimmt, konventionelle Ungleichgewichte auszugleichen." |
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Die Kommentare des Rudolf Augstein Ein Mann sieht schwarz-rot-gold
Der Mann kann auf so etwas wie ein erfülltes Leben zurückschauen: Das Objekt seiner lebenslangen Leidenschaft hat sich dieser Leidenschaft würdig erwiesen - und sie damit umgekehrt auch geadelt. Eine oft genug nicht erwiderte Liebe zur Nation bescheinigt sich selbst standhafte Treue und damit auch Rechte und Pflichten: Wo, wenn nicht beim Herausgeber des kritischen Magazins, ist denn die nationale Apotheose am besten aufgehoben - ist es dann nicht aber auch seine Pflicht, alle lauderer und Quertreiber aufzuspüren und in die Schranken zu weisen? |
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Französische Revolution im Spiegel des "Spiegel"
Gerade rechtzeitig zum 200sten Jubelfest der Französischen Revolution ist auch Rudolf Augstein mit einer Spiegel-Serie eingestiegen. So lange ist das schon her, meint er, daß wir uns heute schwer fragen müssen, ob das alles noch für uns "bemerkenswert" ist. |
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Hallo Augstein!
Anläßlich Deines Auftrittes in den Münchner Kammerspielen zum Thema "Reden über Deutschland" haben wir einmal die "Spiegel" des fast vergangenen Jahres durchgeblättert, um zu sehen, was Du als anerkannte Instanz der bundesdeutschen Öffentlichkeit in diesem Jahr sonst noch so alles für angesagt gehalten hast. Dieses Kurzstudium hat uns in der Auffassung bestärkt: In diesem Land gibt‘s immer weniger Leute, die noch richtig ticken. |
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Kohl und seine Regierung im Rück-SPIEGEL: 4 Jahre Kanzlersturz
Der "Spiegel" ist penetrant. Obwohl Kanzler Kohl nun schon über 4 Jahre im Amt ist und damit seinen Erfolg hinreichend bewiesen hat, mag der "Spiegel" den Kanzler und seine Wenderegierung weiter nicht. |
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KORRESPONDENZ: LIEBER RUDOLF AUGSTEIN,
die Publizität, die Dir in Deinen späten Journalistentagen zuwächst, tut zwar gut, aber sonderlich leidenschaftlich kommt uns Dein Aufbruch in den zweiten Frühling an der Seite der frisch-fromm-fröhlich-freien Schar der Friedensbewegten nicht gerade vor. Das ist doch nicht mehr die gute, alte Republik, in der Du Dich 30 Jahre lang als Durchblicker in Sachen Politik institutionalisiert hattest. |
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Rudolf Augstein und Erich Böhme: Das Angebot des "Spiegel": Deutschland, Deutschland ...
"Ich möchte nicht wiedervereinigt werden", verkündet der Chefredakteur Erich Böhme am 30. Oktober seinen Lesern. |
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RUDOLF AUGSTEINS KOMMENTAR ZUM "DOPPELBESCHLUß": BIS ZUM BITTEREN ENDE...
hält da einer, der die Prinzipien demokratischer Kritik sozusagen lupenrein in seinem "Nachrichtenmagazin" vorgeführt hat, dem Staat seiner Wahl die Treue. Mitten im Kommentar steht da ein Satz, der in diversen Abwandlungen zwar in jeder Ausgabe mehrmals vorkommt, heutzutage aber eine geradezu ungeheuerliche Lüge darstellt: |
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Spiegel-Affäre '80: Sicherheitsrisiko Strauß
Pünktlich zum Wahlkampf hat der Spiegel wieder einmal einen Skandal parat, allerdings einen, der mit dem bekannten von damals nicht zu vergleichen ist: den Spiegel-Presseleuten stehen deswegen keinerlei Schauprozesse größeren Ausmaßes ins Haus, sondern nur ein paar matte Strafanzeigen der üblichen Sorte, geschweige denn, daß jemand wie weiland Augstein verhaftet wird; kein angepinkelter Politiker hat einen Verlust an demokratischer "Glaubwürdigkeit" zu befürchten, niemand muß die Konsequenzen seines aufgedeckten "Versagens" ziehen und seinen Hut nehmen, um durch seinen ehrenhaften Rückzug ins Privatleben seiner Partei den Glorienschein korrekter Ämterführung zu verleihen; noch nicht einmal die Kollegen von der Presse schenken dem "Fall" Strauß Beachtung, von dem Mann auf der Straße ganz zu schweigen. Der Skandal: Zum x-ten Male wird da "enthüllt", daß Strauß, bekanntlich ein rechter BRD-Politiker, im Ausland seiner Linie treu bleibt, dort Rechte, Faschisten u.ä. |
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Vergangenheitsbewältigung '89 - Kunsthandwerk von Demokraten - Genußmittel der Nationalisten - Irrwitz für Intellektuelle
37 illustre Geister aus dem In- und Ausland hat Rudolf Augstein eingeladen, anläßlich Führers Geburtstag ihre Auffassungen über die "Bedeutung" des Geburtstagskindes aufzuschreiben. Die alten Warnungen, Mahnungen und Lehren, "das Schreckliche" betreffend, kommen zwar vor, durch die Bank geht es aber sehr abgeklärt zu. |