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Alfred Dregger: "Der Preis der Freiheit - Sicherheitspolitik im geteilten Europa"
Alfred Dregger hat sich entschieden. Er kennt nur eine Frage: die "Sicherheitsfrage".
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Bonner Charaktere: Gerhard Stoltenberg - Vom Reservekanzler zum Sündenbock
Der Wert von Personen, deren Gebrauchswert darin besteht, ein politisches Amt innezuhaben, kommt nicht aus menschlicher Arbeit. Ihr substanzloser Wert kommt zustande durch eine Schätzung, das Ansehen, das ihnen von ihresgleichen und den anderen, den politisierten Menschen, widerfährt.
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BONNER CHARAKTERE: PERSON: HEINER GEISSLER ABTEILUNG: DEMOKRATISCHE STAATSPROPAGANDA RUF: "ETHISCH FUNDIERTE DRECKSCHLEUDER"
Seit 1977 ist Heiner Geißler Chef der Propagandaabteilung der Christlich Demokratischen Union (bürgerliche Berufsbezeichnung: Generalsekretär). Er hat sich in der Ausübung dieses Amtes großes Auf- und Ansehen erworben.
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CDU-Demo in Bonn, ein Reisebericht: Friede den Freunden der Freiheit
Daß man Feste feiern soll, wie sie fallen, ist eine Volksweisheit, die auf der traurigen Einsicht beruht, daß es sonst wenig zu feiern gibt. Ein Anlaß zur Dankbarkeit war dies bislang allerdings nicht.
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CDU-Parteitag 83: Die Wende macht Kanzlerschau
Auf dem als Siegesparteitag inszenierten Bundestreffen der CDU feierten die Christensieger sich und ihren Champion Kohl, der dem deutschen Volk zu sich herzlich gratulierte. "Führungsqualitäten" hatte sich der Kanzler durchs Votum vom März mit absoluter Mehrheit erworben, und diese wurden ihm von den Berichterstattern beflissen quittiert.
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CDU-Parteitag: Kohl, der beste Erhard seit Kiesinger
Zündende Angriffe gegen die Regierung, Reden über "Grundsatzfragen der Politik", Debatten über die Parteistrategie oder ein neues Programm, nichts von alledem, womit gewöhnlich eine Oppositionspartei sich dem Wählervolk als bessere Regierungsalternative vorführt, bewegte in Hamburg auf dem CDU-Parteitag Delegierte wie journalistische Beobachter. Gleichwohl soll er der "bedeutendste seit mindestens 15 Jahren" (Echternach) gewesen sein.
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CSU-Parteitag in München: Für einen Westen ohne Osten
Ohne viel Federlesens beschlossen 1100 Delegierte ein christlich-soziales Wahlprogramm für die Landtagswahlen im Herbst und erfuhren, daß diesmal Bonn in Bayern liege, die Macht somit greifbar sei, was sie mit langanhaltendem Beifall belohnten. "Jedes Promille, das wir gewinnen, schlägt sich in der politisch-moralischen Stimmungslage in der ganzen Bundesrepublik nieder...
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Darf ein CSU-Generalsekretär Rentner überfahren?
Otto Wiesheu, alkoholisiert, rammt nachts auf der Autobahn einen Fiat von hinten. Der Fahrer ist tot, der Beifahrer verletzt.
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DER NEUE JOHN LE KONSALIK: EXKLUSIV IN DER MSZ *) VIER STERNE GEGEN HOMO
Als er sich zu seiner Frau legte, weckte er sie nicht aus ihrem Halbschlaf auf. "Alles klar!"
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Die Erinnerungen des Franz-Josef Strauß: Der deutschen Macht aus dem Herzen gesprochen
Sie mußten ja kommen. Jetzt sind sie erschienen - als Buch und als Vorabdruck im "Spiegel", der selbstverständlich gebührend.damit kokettiert, daß ausgerechnet ihm gegen gute Bezahlung die Ehre zuteil wurde, das Vermächris des (mehr) Intim (als) Feindes vorzuveröffentlichen.
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Die Quintessenz der Straußkritik: Das Lob des demokratischen Führers
Daß der Personenkult, die augenfällige Unterwerfung unter die Macht durch die öffentliche Verehrung der Personen, die sie innehaben und daher verkörpem, eine Besonderheit "totalitärer Herrschaft" sei, gehört zu den Ideologemen, die ihre Wirkung tun, ohne daß sie je ernsthaft jemand geglaubt hat. Ohne sich an dem Fratzenwald in demokratischen Wahlkämpfen zu stören - das ist Freiheit!;
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Die Wende wird ein Jahr: Der Kanzler ist mit Kohl zufrieden
"Helmut Kohl übersprüht sich nicht jeden Tag mit Führerspray - er tritt zivil auf und entspannt." (Kremp in der "Welt")
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Dr. Alfred Dregger: Stammtischgesinnung in führender politischer Stellung
Vor kurzem ist Alfred Dregger ins Gerede gekommen. Dabei hat er nur offen und deutlich gesagt, was seine Freunde im Regierungslager im Grunde genauso sehen: Die Bundesrepublik ist doch nicht auf den Besuch Honeckers angewiesen.
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Dr. Friedrich Zimmermann: Fichten-, Film- und Volkszähler
Seit der Herr Dr. Zimmermann für die CSU den Herrn Baum von der FDP im Bonner Innenministerium abgelöst hat, geht den "kritischen" Kommentatoren etwas ab; der "Geist der Liberalität" ausgerechnet im Polizeiministerium.
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Dr. Norbert Blüm: Kleiner Mann wird gross
Ein Minister für Arbeit und Soziales mit lupenreinem Proletariernachweis: Dr. Norbert Blüm wird den Vorschußlorbeeren gerecht, die seinem Kanzler für den "personalpolitischen Kunstgriff" mit ihm zuteil wurden.
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F.J.Strauß: Ein demokratischer Paradepolitiker
Haargenau dieselben volkstümlichen Tugenden einer bundesrepublikanischen Führungspersönlichkeit haben so anerkannte Männer wie Karl Carstens und Helmut Schmidt für sich ins Feld geführt. Woran liegt es dann, daß Strauß so umstritten war und ist?
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Festschrift zum Strauß-Geburtstag - Ein Genie wird enthüllt
Wie kaum ein anderer besitzt F.J. Strauß die entwaffnende Unverfrorenheit, all seine politischen Absichten als tiefere, vor allem historische Einsichten daherkommen zu lassen. Wie kaum ein anderer hat er daher auch zu seinem Geburtstag eine Festschrift verdient, die seinen Karrierismus mit der Aura staatsmännischer Weisheit und wissenschaftlicher Gelehrsamkeit umgibt.
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Franz Josef Strauß: Entlarvung eines Kanzlerkandidaten
"Es geht um unser Leben. - Die Geschichte unser Häuser liegt 2000 Jahre zurück - zerdeppert sind sie in zwei Nächten."
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Franz-Josef Strauß 1915-1985 Führergeburtstag
"Franz Josef hier, Franz Josef da jeder Tag bringt ein neues StraußFestival", meldete die "Bild-Zeitung" inmitten der Feierlichkeiten zu Straußens 70. Geburtstag.
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Gauweiler - eine Karriere
Einer aus der 68er Generation, der die Studentenbewegung mitgemacht hat - im RCDS, ist sofort i n die Institutionen gegangen und jetzt ins Innenministerium des Freistaates Bayern marschiert. Peter Gauweiler, CSU und 37, begann seinen Kampf gegen ‚Marxismus an der Universität‘ und jetzt steht er an vorderster Front wegen AIDS.
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Geissler in Chile: Wendespezialist im Untergrund
Heiner Geißler, seit einem Jahr wieder ausschließlich Generalsekretär der CDU, war schon immer ein Mann der "geistigen Auseinandersetzung". Jüngst hat er sich mal wieder so viel Neues einfallen lassen, daß der SPIEGEL gleich Schwierigkeiten hatte, seinen Lieblingsgegner wiederzuentdecken.
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Kohl: Ein "Bild" von einem Mann
Die "Spiegel"-Redaktion, eine Anmmlung professioneller Machtbeglubscher, die sich wahrscheinlich nicht einmal wundern, daß man für eine solche Tätigkeit bezahlt wird, Leute, die früher in ihrer Professionalität, weil es sich für deren Beweis so gehört, des öfteren Mängel an Helmut Schmidt meinten konstatieren zu müssen, mittlerweile fanatische Verehrer ihres verratenen Idols, deswegen auch wieder extra professionell, was die Durchleuchtung des neuen Machtbeglubschten angeht, dabei fest entschlossen, enttäuscht zu sein - diese Leute gehen selbstverständlich davon aus, daß die BRD einen Machthaber braucht und daß nun die Gleichung gilt: Macht="Kohl." Die "Bild"-Redaktion, eine Ansammlung von haarscharf derselben Sorte Profitum wie ihre hochgestochenen Kollegen, zum Wohle ihrer Leser darauf verpflichtet, die gelungenen Seiten ihrer Staatsgewalt hervorzuheben, dabei durchaus kritisch, was die Ausschöpfung aller Durchsetzungsmöglichkeiten angeht, die Mäkel ihrer "Spiegel"-Kollegen so auf den Begriff bringend, daß die politische Macht unumschränkt zu gelten hat, Kritik also die Aufforderung an den Staatsmann ist, seine Betrachter bei der Verwirklichung dieses praktischen Ideals nicht zu enttäuschen - diese Leute gehen ebenfalls von der Gleichung: Macht="Kohl" aus.
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Konrad Adenauer: Kalter Kriegs- und Aufbaukanzler
Konrad Adenauer, der erste Kanzler, der Alte, der wortwörtlich die "Adenauer-Ära" bestimmte - dieser Staatsmann der ersten Stunde des bundesrepublikanischen Staatswesens erfährt heute nicht nur all die Würdigungen, die "großen" Politikern zuteil werden, wenn sie gestorben sind. Über Konrad Adenauer ist mehr und nur Gutes zu hören.
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Köppler-Nachrufe: Politischer Leichenschmaus
Als Sepp Grumberger am 10.5.1980 - zehn Jahre vor dem Rentenalter - das Zeitliche segnete, hinterließ er nichts als Kosten: Sarg, Anzeige und Leichenschmaus fielen zu Lasten der Hinterbliebenen - ansonsten war er zu nichts mehr zu gebrauchen. Ganz anders drei Wochen vorher bei Heinrich Köppler - nur ein Jahr jünger als Sepp G.
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Liest für Deutschland in Leipzig: Was weiß eigentlich Prof. Biedenkopf?
Biedenkopf, den"Professor" in der CDU, der sich erfolgreich in den Ruf gebracht hat, ein "unbequemer Querdenker" zu sein, hat die Pflicht der historischen Stunde ereilt. Der "nüchterne Analytiker" mit der Gabe zur "brillanten Argumentation" ist einem Ruf an die Leipziger Universität gefolgt, um dort als Gastprofessor Pionierarbeit in Sachen Wissenschaft zu leisten.
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POLITIK AUS ERSTER HAND
Wenn die CDU nach Bonn fährt, um nach innen und außen ein Zeichen ihrer unbedingten Zuverlässigkeit in Sachen freedom and democracy zu setzen, haben es die Massen einfach - sie warten mehr oder minder geduldig auf die Schlagwörter, die ihnen von oben zum Applaus freigegeben werden -, die verantwortlichen Politiker jedoch umso schwerer: Sie müssen entscheiden, was in Deutschlands Namen heute zur Weltlage gesagt, was nicht gesagt bzw. hier oder jetzt anders gesagt gehört.
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Riesenhuber: Fliege in Aufbruchsstimmung
Wo immer gerade ein deutscher Weltraumflug zu feiern, ein deutscher Nobelpreisträger zu beglückwünschen oder ganz viel deutsche Beteiligung am europäischen Technologieprojekt EUREKA herauszustreichen ist, ist Dr. Heinz Friedrich Ruppert Riesenhuber mit einem infantilen Grinsen zwischen den Ohren zur Stelle und findet mit ein paar breiigen Worten, "wir" seien auf der Welt ziemlich "Spitze".
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Späth,L.: "Wende in die Zukunft" - Brandt,W.: "Der organisierte Wahnsinn. Wettrüsten und Welthunger" Plädoyers kongenialer Geister für die Zukunft der Armut
Die Unterschiede? Der eine war Bundeskanzler, der andere will‘s werden.
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Von CDU-Professoren entdeckt: Der heimliche Reichtum der Deutschen
Auf ganz viel "Reichtum" bei der deutschen Bevölkerung ist das Bonner Institut fhr Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in seiner "Studie über die Einkommens- und Vermögensentwicklung in der BRD" (Biedenkopf-Miegel-Studie) gestoßen. Unter dem Titel "Die verkannte Revolution" heißt es bei Miegel:
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Wegen Überqualifikation disqualifiziert: Maier und Biedenkopf
Neue Männer braucht das Land? Von wegen!
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Wer war Kurt Georg Kiesinger?
Den Nachrufen ist zu entnehmen, daß es sich um einen jener deutschen Männer gehandelt haben muß, die sich deswegen um das Vaterland verdient gemacht haben, weil sie einmal Bundeskanzler gewesen sind. Das scheint uns zu wenig für die junge Generation, die sich ohnehin schon schwer tut, den Verblichenen mit einem US-Politiker deutscher Abstammung nicht zu verwechseln.
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Werner Filmer, Heribert Schwan: Helmut Kohl - Alle lieben Helmut oder: Die gerechte Antwort auf den Birnenschmäh
Höchste Zeit! Das mußte endlich gesagt werden.
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Zum Innenleben der fertig gewendeten Republik
Die einzige ernstgemeinte, harte, ünüberhörbare Polemik, der die Kohl-Regierung sich im 5. Jahr ihres Bestehens ausgesetzt sieht, kommt vom Chef der bayerischen Christenpartei, der Kohl sein Amt verdankt.

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