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Das Ergebnis der ersten gesamtdeutschen Tarifrunde: IM WESTEN LOHNSENKUNG FÜR EIN EINIG STARKES VATERLAND, IM OSTEN AUSSICHT AUF EIN GESAMTDEUTSCHES LOHNNIVEAU
Die erste gesamtdeutsche Lohnrunde ist zur Hälfte schon vorüber. Ziemlich lautlos und schnell.
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Anmerkungen zur Tarifrunde 1990: Modifikationen einer erfolgreichen Ausbeutung
Es gehört zur Unsitte gewerkschaftlicher Tarifpolitik, jeweils aufwendig und verantwortungsvoll an einer Sache zu arbeiten, die in Gewerkschaftskreisen ‚Findung der Tarifforderung‘ heißt. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der zu erwartenden Zugeständnisse der Unternehmer, bei denen man am besten vorher nachfragt; unter Einbeziehung bisheriger gewerkschaftlicher Tarifpolitik, auf deren Kontinuität man zu achten hat; mit Blick auf das, was gesellschaftspolitisch vordringlich erscheint oder einfach in die politische Landschaft paßt; bei Einschätzung dessen, was vor der Öffenttichkeit bestehen kann...
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Anmerkungen zum 35-Stunden-Jahrhunderterfolg der IG Metall: Tarifrunde '90 - und wieder einmal hat die Gewerkschaft das Bestmögliche für die Arbeiter herausgeholt!
In der diesjährigen Tarifrunde haben die größte und die traditionell radikalste Gewerkschaft im DGB für das Druckgewerbe und die Metallindustrie ihre "Jahrhundertforderung" nach der 35-Stunden-Woche durchgesetzt. Am erzielten "Traumergebnis" (Steinkühler) ist zu ersehen, wie die Forderung gemeint war; daraus ergeben sich einige Schlüsse auf die Prinzipien gewerkschaftlicher Tarifpolitik.
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EIN SCHÖNER KAMPF UM ARBEITSPLÄTZE: POLITIKER RATEN ZUM SOLIDARISCHEN VERZICHT
Immer wenn die Arbeitslosen nachgezählt werden, sind es schon wieder ein paar tausend mehr. Das geht nun bereits ein paar Jahre so.
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Tarifpolitik '87: Entschieden für die frei verfügbare Arbeit skraft
Jetzt strahlt sie, wieder, die 35-Stunden-Sonne der IG Metall. Jetzt heißt es wieder:
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Tarifrunde als Unternehmeroffensive
Kapitalistische Unternehmer sind Aktivisten in Sachen Arbeitszeit. Sie bezahlen Arbeitsstunden, revolutionieren ihre Maschinerie und damit die Leistungsansprüche und überwachen, daß sie an den Arbeitsplätzen entsprechend bedient werden.
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Ergebnisse der Tarifrunde '87 Perfektionierung des Profit- Machens auf hohem Niveau
Die Tarifpartner der bundesdeutschen Paradebranche ‚Metall‘ sowie vom Druckgewerbe haben den eigentümiichen Handel, der bereits in MSZ 4/87 charakterisiert worden ist: Arbeitsstunden gegen freie Verfügung über die Arbeitszeit, nach viel offensichtlich gekünsteltem Getöse abgeschlossen. Die tarifliche Regelarbeitszeit wird auf 37 Stunden pro Woche verkürzt, und zwar stufenweise im Rahmen eines Dreijahresvertrags, der gleichzeitig die Tariflohnerhöhungen für ‚87 (3,7%),‘88 (2%) und ‚89 (2,5 %) festlegt.
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Tarifpolitik 86: Thema Lohn="Die" Gewerkschaften bieten Lohn an
Strategie und Taktik für die Tarifrunde 1986 stehen fest. Die ÖTV macht den Vorreiter, bei der IG Metall wird noch gestritten, wie und wann man die "35-Stunden-Woche" wieder aufs Tapet bringt.
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Die nächste Tarifrunde kommt bestimmt: Mehr Flexi, aber kollektiv!
Eines kann man der Gewerkschaft wirklich nicht nachsagen, daß sie nämlich nicht flexibel wäre in ihren alljährlichen Verhandlungen mit der Kapitalseite. Wo es immerhin um solche Dinge geht wie Lohn, Leistung, Arbeits- und Freizeit, also um die Lebensmittel, die Gesundheit und das ertragbare Leben der Lohnarbeiter, jongliert sie damit auf der Forderungs- und Angebotsseite so, wie sie sich gedacht hat, daß im Streit mit den Arbeitgebern ein Ergebnis herauskommen kann, womit sie, die Gewerkschaft, sich sehen lassen kann.
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Tarifrunde: Die Lohnfrage ist tot - es lebe die Gewerkschaft
Frühjahrszeit - Tarifrundenzeit. Das haben die großen Industriegewerkschaften der Nation auch dieses Jahr nicht vergessen.
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Tarifrunde 83: Es hat sich ausgewürgt
Der "er" war niemand anderes als Wirtschaftsminister Lambsdorff, den die Gewerkschaft für gewöhnlich (schein-)radikal "Wirtschaftsgrafen" zu titulieren pflegt, gegen dessen Kompliment sie sich aber überhaupt nicht verwahrte, sondern es still zu genießen schien. Dabei gehört(e) er zusammen mit seinem Kompagnon Blüm zu den Buhmännern gewerkschaftlicher Agitation, hatte er doch vor nicht allzu langer Zeit demonstrativ eine der heiligsten Gewerkschaftskühe schlachten wollen - die Tarifautonomie nämlich.
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Tarifrunde 82: Nationale Gewerkschaftsstrategie - Lohnrunde ohne Lohn
Lohntarifrunden sind der Streit um die Festsetzung eines neuen Verhältnisses von Lohn und Leistung - und zwar der Streit um die eine Seite: den Verdienst, den die Arbeiterschaft für die Leistungen erhält, die von Kapitalistenseite beständig verändert und gesteigert werden. Mit dem organisierten Anspruch auf mehr Geld verteidigt die Arbeiterklasse ihre Notwendigkeit, von diesem Geld leben zu müssen, und zwar gegen die das Jahr über von den Anwendern der Arbeit durchgesetzte Entwertung des Lohns im Interesse ihrer Gewinne.
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Gewerkschaften: Tarifrunde '83: Rein ohne Lohn
Zu den Resultaten der Kritik der politischen Ökonomie gehört die Bestimmung des Lohns als einer Summe Geldes, die der Kapitalist dem Arbeiter für die Überlassung seiner Arbeitskraft zahlt. Was so als "Preis der Arbeit" erscheint, ist in Wahrheit dem Umstand geschuldet, daß Arbeitskraft in kapitalistischen Verhältnissen eine Ware ist, die wie jede andere Ware einen Wert hat.
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WAS IST DIE "NEUE BEWEGLICHKEIT"?
Unter diesem Stichwort hat die IG Metall jetzt ihre Warnstreiks angezettelt: Sie wollte das Konzept der "Neuen Beweglichkeit" einmal ausprobieren. Eingefallen ist ihr das neue Konzept, weil ihr aufgefallen ist, daß es erstens die alten Schwerpunktstreiks für alle Beteiligten nicht bringen: Die IG Metall muß Streikgelder zahlen, obwohl die Mitgliederbeiträge dazu doch wirklich zu schade sind; die schwerpunktmäßig bestreikten Betriebe können den gewohnten Ausbeutungsgang nicht fortsetzen, was "der Wirtschaft" schadet; und schließlich könnten bei solchen Streikaktionen vielleicht immer noch irgendwelche irregeleiteten Mitglieder auf die Idee kommen, die Tarifabschlüsse müßten doch schon in einem angemessenen Verhältnis zum eingesetzten Kampfmittel stehen.
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Tarifrunde '81 beendet "Eine der härtesten Tarifrunden..."
"Eine der härtesten Tarifrunden der Nachkriegszeit" (Janssen, IG Metall) ist vorbei. Indikator für die "Härte" ist die Dauer, die ihrerseits zum Mittel der Reallohnsenkung durch die Gewerkschaft gemacht wurde.
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Tarifrunde '82: Weder quantitativ noch qualitativ
Die deutsche Gewerkschaft hat ihre Linie für die Tarifrunde ‚82 präsentiert. Als "Unruhestifter" hat sie deswegen noch niemand entlarvt.
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DER SACHVERSTÄNDIGENRAT ZUR TARIFRUNDE 80/81: DER LOHN IM AUF UND AB DER KONJUNKTUR
1964/65: Stabiles Geld - stetiges Wachstum "...
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Tarifrunde 81: Die erste offizielle Minusrunde
Die Auffassung, daß der Lohn ein Geld ist, von dem eine gewisse Sorte Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten muß, ist in der Republik ausgestorben und die Unsitte, dieses Geld daran zu messen, wieweit es für diesen Zweck taugt, ebenso. Ignoriert wird der Lohn aber keineswegs, im Gegenteil: alljährlich wird er unter lebhafter öffentlicher Anteilnahme verhandelt.

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