stichwörter: BRD » Bundeswehr » Rüstungsindustrie



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Die Fusion MBB - Daimler-Benz: Wozu braucht die BRD einen militärisch-industriellen Komplex
Die Bundesregierung hat beschlossen, die funktionierende Zusammenarbeit zwischen Militär und Industrie zu einem Komplex auszubauen. Unter dem Titel "Neuordnung der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie" hat die Bundesregierung deshalb aus dem Automobilkonzern Daimler-Benz und dem Rüstungs- und Luftfahrtkonzem MBB in den letzten Monaten ein nationales Rüstungs-High-Tech-Monopol zusammengebastelt.
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Der DGB zur Rüstungsindustrie: moralisch bedenklich, praktisch unvermeidbar
Man kann den Staat, seine Wirtschaftsordnung und seine Gewaltmittel für sehr in Ordnung halten; man kann sogar mit Bundeswehrvertretern extra zu dem Zweck ein Treffen veranstalten, um sich mit ihnen am Leitbild soldatischer Pflichterfüllung im Treueschwur auf die demokratische Führung zu vereinen und trotzdem die Produktion von Waffen nicht "vernünftig" und den Rüstungsexport ziemlich "unverantwortlich" finden. - Wie das geht?
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"Unsere Rüstungsindustrie" - eine Waffe des deutschen Imperialismus und ihre Einsatzbedingungen
In der Bundesrepublik ist die Diskussion um die Rüstungsexportpolitik wieder einmal neu belebt worden, und sie offenbart prächtige, neue Fortschritte für die imperialistische "Handlungsfreiheit" des westdeutschen Nachkriegsstaatswesens. So verdankt sich die neuerliche Thematisierung dieses "sensiblen Bereichs", der sich nach hergebrachter Regierungsmeinung aller bisherigen Regierungen so gar nicht zum Gegenstand "öffentlichen Breittretens in Wahlkampfzeiten eignet", diesmal keineswegs journalistischen Enthüllungen und ihrem Aufgreifen durch die Opposition, und entsprechend wenig "skandalträchtig" läuft sie ab.
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Werften: Krise in einer Abteilung des nationalen Rüstungskapitals
Auf sämtlichen norddeutschen Großwerften stehen Massenentlassungen an, werden bereits durchgeführt oder sind schon inszeniert worden: in Bremen seit 1976 mehr als 7000, so daß es jetzt bei der AG "Weser" in Bremen kaum noch was zu entlassen gibt, auf dem Bremer Vulkan waren es im Herbst wieder 500, bei Blohm und Voss demnächst auch so viele; auf der HDW gibt es Pläne zum Abbau von weiteren 2000 Leuten und bei MBB/VFW wird auch gleich in Tausenden gezählt. Flankiert wird das Ganze von Kurzarbeit oder längeren Betriebsschließungen über Weihnachten, mit der Kürzung von Weihnachts- und anderen Geldern und - wie auf dem Vulkan - mit radikalen Senkungen des Akkords um bis zu 20%.
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Rüstungsindustrie: Ein Geschäft geht seinen Gang
Es gibt kaum einen Geschäftszweig, der sich weniger um seine Abnehmer bemühen muß, als den, dem kritische Geister nicht nur die Existenz von Waffen, sondern auch die damit bewerkstelligten Schlächtereien anlasten: die Rüstungsindustrie. Und doch: so als fiele Chrysler oder MBB keine andere Möglichkeit profitträchtiger Kapitalanlage ein, werden Rüstungskapitalisten zu Figuren verfabelt, die friedliebende Politiker mit allen nur denkbaren Mitteln zur Abnahme todbringender Waren bewegen.
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Rüstungsindustrie: Von den Nöten eines Rüstungskapitalisten
Unter der Überschrift "Langsam unheimlich" - womit sie keinesfalls auf einen feinen Doppelsinn abheben will - berichtet die "Wirtschaftswoche" von "Schwierigkeiten" des bayerischen Rüstungsriesen MBB. Wieder einmal läßt sich die Sache mit den Arbeitsplätzen schöpferisch anwenden: Da sollen doch glatt 6000 in nächster Zukunft entlassen werden.

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