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Wahlniederlage der Sandinisten in Nicaragua: Ein Volk sieht's ein
In Nicaragua sind neulich freie Wahlen abgehalten worden. Dabei hat die pro-amerikanische Opposition über die Regierung der linksnationalen Befreiungsfront, der Sandinisten, gesiegt.
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Freiheit statt Sandinismus oder Die Rückkehr des Hungers nach Managua
Die neue Regierung in Managua, an die Macht gekommen durch Wahlen, deren Resultat die USA zufriedenstellte, kämpft nach übereinstimmender Ausage aller sachverständigen Begutachter gegen "ein schweres Erbe", das ihr die sandinistische Revolution hinterlassen hat. "Eine durch zehn lahre Zwangswirtschaft ruinierte Volkswirtschaft" (FAZ, 3.9.)
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Dietmar Schönherrs betroffene Solidarität "Nicaragua, mi amor"
Wer heutzutage für ein politisches Anliegen werben will, das von der offiziellen Linie abweicht, der kritisiert nicht mehr falsche Vorstellungen und argumentiert nicht länger mit guten Gründen für seine Sache - nein, der "erzeugt Betroffenheit". Das heißt, er versucht, mit seinem persönlichen Zeugnis seiner individuellen Ergriffenheit andere zu beeindrucken und bei ihnen ähnliche Gemütszustände zu erwecken.
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USA contra Nicaragua: Keine Chance für die Sandinisten
Erst 270 MiUionen, dann 36 Millionen Dollar wollte Reagan den Freiheitskämpfem der Contra zukommen lassen. Dies hat der Kongreß mit seiner Abstimmung von Anfang Februar zunächst verhindert.
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Bericht aus Nicaragua: Eine Revolution wird ruiniert
Nicaragua, trotz idealem Klima, hübschen Stränden und beschaulichen Wanderwegen, befindet sich nicht im Urlaubsprogramm der Reiseveranstalter. Derzeit betätigt sich dort nämlich der Imperialismus als touristisches Hindernis.
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Die Demokratisierung Nicaraguas geht ins neunte Jahr
Der Krieg der Contras ist in den USA erneut ins Gerede gekommen. Die Sandinisten schießen ein in Miami mit Waffen vollbeladenes Versorgungsflugzeug ab, machen dem überlebenden amerikanischen Piloten Eugene Hasenfus den Prozeß und begnadigen ihn anschließend.
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Noch mehr Frieden für Nicaragua - Freude über den Arias-Plan
Subversiven Terror und Bürgerkriege veranstaltet in der Freien Welt von heute nur noch einer. Wo ihr ein Staatswesen nicht paßt, setzt die US-Regierung ihre Ehre darein, Freiheitskämpfer dagegen in Marsch zu setzen.
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Die Verbrechen der Russen: Afghanistan, Nicaragua, Menschenrechte, Sacharow, Planwirtschaft, Waffen, System und Charakter
Die Sowjetunion hat Waffen. Die sind weder offensiv noch defensiv, sondern die Machtmittel einer Weltmacht und ihrer Interessen und fallen dementsprechend groß dimensioniert aus.
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KRIELE, KLOSE, WISCHNEWSKI: DER SANDINISMUS - VOR DER SPD-PRÜFUNGSKOMMISSION DURCHGEFALLEN
"Es ist kein sozialdemokratischer Weg, der in Nicaragua beschritten wird. Es ist aber auch kein orthodox-kommunistischer Weg (noch nicht).
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USA GEGEN NICARAGUA: DER KRIEG WIRD EFFEKTIVIERT
Präsident Reagan hat seine Nicaragua-Politik überdacht. Der mit amerikanischer Hilfe geführte Krieg der Contras gegen die Regierung in Managua erscheint ihm bisher zu wirkungslos gewesen zu sein.
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Deutsche von Contras in Nicaragua entführt: Wo "Terrorismusbekämpfung" ganz verkehrt wäre...
Dreieinhalb Wochen dauerte ein "Geisel-Drama" aus dem so recht kein Drama werden wollte; - obwohl der pure Tatbestand alles an üblichen ‚Indizien‘ für ein solches Szenario geboten hätte: Acht reindeutsche Staatsbürber wurden am Pfingstsamstag auf fremdem Territorium von bewaffneten Gegnern der dort ansässigen Regierung überfallen und verschleppt.
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Die bundesdeutsche Presse erklärt: Nicaragua frei zum Abschuss
Die Sandinisten haben die Kampfansage der USA verdient; Nicaragua ist ein untragbares Problem, das früher oder später gelöst werden muß und wird. So hallt es durch den bundesdeutschen Blätterwald.
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DIE LAGE IN NICARAGUA
Wenn ein US-Flugzeugträger mit 6.000 Mann und 90 Flugzeugen in der Karibik kreuzt, ergänz.t durch 15 Marineeinheiten der USA; wenn in Honduras eine US-amerikanische Fallschirmeinheit abspringt, die beim "Straßenbau" eingesetzt werden soll; wenn Aufklärungsflugzeuge der Amerikaner über Nicaragua jede Bewegung auf dem Lande kontrollieren und amerikanische Kriegsschiffe jede Seefracht nach Corinto, dem größten Hafen Nicaraguas, begleiten; wenn weltöffentlich Überlegungen über unerlaubte (wer erlaubt hier wem was?) Waffenlieferungen an die Sandinisten angestellt werden, dann kann man konstatieren: Eine US-Invasion in Nicaragua findet eindeutig nicht statt!
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Der Nicaragua-Krieg im US-Haushalt: Fertigmachen gewaltenteilig
Rechtzeitig zur Vorlage seines Budgets ‚85 hat US-Präsident Reagan den Sandinismus als "akute Bedrohung der nationalen Sicherheit" wieder auf die politische Tagesordnung gesetzt: Wieviel Tote im laufenden Krieg anfallen, das wird von der Regierung in Washington gesteuert, um für die Haushaltsdebatte das jeweils passende Argument bereitzuhalten. Die Freiheit und ihre Gangster
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Nicaragua: Endstation Freiheit
Ronald Reagan, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, im März über die Beziehungen der USA zum sandinistischen Nicaragua: "Ich will dieses Regime beseitigen." "Say Uncle" zu Uncle Sam
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US-Kriegsstrategie in Nicaragua: Der Sandinismus: Zum Scheitern verurteilt - von der Freien Welt
Vor der UNO-Vollversammlung forderte Staatspräsident Daniel Ortega die USA auf, entweder ihre "terroristischen Aktivitäten" gegen sein Land einzustellen oder Nicaragua "offiziell" den Krieg zu erklären. Zur Zeit plant Reagan keines von beidem.
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Frieden in Freiheit: Kein Tag ohne Krieg - Nicaragua, Libanon, Afghanistan, Iran/Irak
Seit dem Sieg der Sandinisten über Somoza gibt es die Kriegsdrohung der USA gegen Nicaragua. Seitdem nach maßgeblicher westlicher Auffassung die Falschen in Managua das Sagen haben, wird diese Drohung wahrgemacht.
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Politische Reisende: 3 x Gast in Südamerika (Geißler, Scherf Strauß)
Im Unterschied zu gewöhnlichen Touristen, die ferne Länder als Kontrast zum Alltag konsumieren, reisen Polittouristen, um mit lauter Bestätigungen ihrer Überzeugungen im Gepäck zurückzukehren. Das Flugticket zählt hier zu den Spesen in Sachen Glaubwürdigkeit durch persönliche Erfahrungen.
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Nicaragua: Bomben & Wahlen
sind die Waffensysteme, mit denen die USA dem Sandinismus das Handwerk legen wollen. Und die Freie Welt vertritt mit allen ihren offiziellen und inoffiziellen Sprachrohren die Frohbotschaft für das Volk der Nicas, sich durch einen Urnengang zu läutern.
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Wahlen in Nicaragua
Zusätzlich gehen als "Sofortmilitärhilfe " 93 Mio. Dollar nach Salvador, weil Präsident Reagan zu der Erkenntnis gelangt ist, die dortige Armee könne ohne neues Kriegsgerät einen "ruhigen Verlauf" der Wahlen nicht "sicherstellen".
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Krieg gegen Nicaragua - ein US-internes Verfassungsproblem
Der amerikanische Präsident entsendet zu großangelegten Manövern Truppen nach Honduras, Kriegsflotten in die Karibik und vor die Pazifikküste Nicaraguas. Geübt wird "Invasion" sowie das Abfangen gegnerischer Schiffe - auch gleich am wirklichen feindlichen Objekt. Gedeckt durch diese Massenansammlung von Militär, rüstet der amerikanische Geheimdienst Söldner und nicaraguanische Regierungsgegner für einen terroristischen Kleinkrieg gegen Nicaragua aus, arrangiert und koordiniert ihre Einsätze; die Luftüberwachung im Manövereinsatz hilft dabei.
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Nicaragua: Die Freiheit läßt keine Wahl
Das wissen sie also, die Sandinisten, daß Wahlen so ziemlich das letzte sind, was ihr Volk braucht. Immerhin hat es eine Revolution gemacht, um sich der Herrschaft des Somoza-Clans zu entledigen, und damit seinen Willen sehr nachdrücklich zum Ausdruck gebracht.
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Europäer vermitteln gegen Nicaragua
Wo immer der Freie Westen "Krisenherde" ausmacht, sie mit einiger militärischer Unterstützung zu "Krisen " entwickelt und damit deren "Lösung" als politische Notwendigkeit auf die Tagesordnung setzt, da beruft sich heute die politische Führungsmacht der EG darauf, als entschiedener Mitmacher aufzutreten. Die Zeiten sozialliberaler Heuchelei vom "Unschuldigen politlischen Zwerg", der in aller "Ohnmacht" seine bescheidenen "Vermittlerdienste" weltweit anbietet, sind vorbei.
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Krieg gegen Nicaragua - Die demokratische Lösung
Nicaragua hat gewählt. Zu 70% Sandinisten.
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NICARAGUA KEINE WAHL GELASSEN
Der erwartete Wahlsieg der FSNL ist eingetreten und nach einhelliger westlicher Meinung für bedeutungslos befunden worden. Wo die Falschen sich die Zustimmung vom Volk holen, können es keine echten Wahlen gewesen sein.
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Nicaragua: Militärische Offensive des Imperialismus
Guerilleros, die nicht gegen, sondern für die Interessen und Ideale des freien Westens in Lateinamerika kämpfen, darauf hat die Freie Welt lange warten müssen. Seit dem Grenzübertritt der von den USA gesponsorten Somoza-Anhänger nach Nicaragua ist es nun so weit.
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Nicaragua: Ein Exempel statuiert und exekutiert
Die Republik Nicaragua ist aus dem "Hinterhof der USA" ins Zentrum der Weltpolitik gerückt: Die Reagan-Administration behandelt einen Aufstand ausgebeuteter und unterdrückter Campesinos als Subversion, direkt gesteuert vom "Zentrum des Bösen" in Moskau. Deshalb ist es der gesamten Freien Welt mittlerweile ziemlich gleichgültig, was in einem Land los ist, das das Pech hat, mitten in einem Gebiet zu liegen, über das die USA den Anspruch geltend machen, es sei "lebenswichtig" für ihre "nationale Sicherheit".
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EINE STERNSTUNDE DER "INTERNATIONALEN SOLIDARITÄT"
Angesichts der offen vorgetragenen militärischen US-Offensive gegen Nicaragua und in Erwägung der aktiven Rolle des BRD-Imperialismus bei der gewaltsamen Durchsetzung von Freedom und Democracy beschloß die MARXISTISCHE GRUPPE (MG) am 7. Mai in Hamburg, Nürnberg und Stuttgart gegen den US-Krieg in Nicaragua zu demonstrieren.
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WENN SCHRIFTSTELLER GEGEN DEN KRIEG IN NICARAGUA SIND
...wenden sie sich untertänigst a n ihre Regierung in Bonn, deren Politik der "geistig-moralischen Wende" sie so gerne zum Anlaß kritisch-bemühter Distanzierung vom mangelhaften Niveau der neuen Mannschaft nehmen (=So einen provinziellen Kanzler haben wir nicht verdient.),
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RICHTIGSTELLUNG IN EIGENER SACHE: "WENN SCHRIFTSTELLER GEGEN DEN KRIEG IN NICARAGUA SIND"
Dieser Artikel in der letzten MSZ (Nr. 3/ 83) behauptet, die Verfasser der Erklärungen forderten "echte Geheimdienst-Operationen", "Kriege - bitte sehr!
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Staatsbesuche: In Bonn angetreten
Wenn die Herren mit den bunten Gewändern dem Kanzler und seinem Genscher ihre Aufwartung machen, dann werden nicht nur Artigkeiten ausgetauscht: Für die BRD und im Namen aller ihrer Bürger wird über Art und Inhalt der Beziehungen zum Rest des Globus entschieden. Uneingeschränkte Freude und Herzlichkeit herrschte bei den Besuchen der Staatschefs aus Sambia, Burundi, Fidschi und Nigeria in Bonn.
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Reagan in Fernost - Arafat in Tripoli - USA in Nicaragua
Im Windschatten der"Befreiung Grenadas" ist eine andere, bereits angelaufene Befreiungsaktion aus den Schlagzeilen gerückt: der US-Krieg gegen Nicaragua. Auf den hinteren Seiten der demokratischen Presse wird allerdings fleißig darüber spekuliert, wie die Freie Welt auch dieses Problem endlöst: Verstärkung der Contras, Krieg zwischen Honduras und Nicaragua oder US-Invasion nach Hilferuf der Anrainer, eventuell der innernicaraguanischen Opposition und mit "verbündeten Truppen".
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Franz Alt, Günter Grass und Johano Strasser in Nicaragua: Das bessere Deutschland zu Besuch
Mit unfehlbarer Sicherheit in der Wahl seiner Gäste hat der Minister für Kultur in Nicaragua - selbst Poet und katholischer Priester ausgerechnet einen kritischen Katholiken, einen SPD-Dichter und einen Alt-Juso aus Deutschland-West zur Besichtigung der Fortschritte der sändinistischen Revolution eingeladen. Und einhellig haben die drei selbsternannten ideellen IWF-Prüfer die Feinfühligkeit seiner Wahl durch ihre Reiseberichte bestätigt: Die sandinistische Revolution - endlich einmal so gesehen, wie sie jeder bessere Deutsche sehen sollte, nämlich als eine Hoffnung nicht nur für die "dritte", sondern zugleich für die gesamte freie Welt.
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Aufrüstung an der Nicaragua-Front
In dieser Rubrik bringen wir in loser Folge Fallstudien über den gewöhnlichen Imperialismus heute: Gezeigt werden soll an ihnen 1. was wirklich los ist, 2.
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Buchhandelspreis für Cardenal
Den "Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels" bekommen in schöner Regelmäßigkeit Persönlichkeiten verliehen, die in sich das Ideal einer Verbindung von Politik und Kultur verkörpern. Nach Leopold Sedar Senghor, der Ende der 60er Jahre schon dafür ausgezeichnet wurde, daß er die bornierte Verwurzeltheit des Afrikaners in Stamm und Kral als Negritude feierte und die Negernatur als "jene Hefe" pries, "derer das weiße Mehl bedarf" (aus einem Senghor-Poem), damit der Negerseele eine Kultur verlieh und zugleich den Umgang der westlichen Welt mit den Schwarzen als geistige Symbiose sanktionierte, ist in diesem Jahr der "zwischen Metaphysik und Politik schwankende Autor" Ernesto Cardenal an der Reihe.
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Nicaragua: Mann, wie menschlich
versicherte kürzlich der ehemalige Führer der "authentischen Volkserhebung" und jetzige Innenminister Thomas Borge in einem "Spiegel"-Interview. So als ob die Qualität einer Politik davon abhinge, sich alles ganz eigenständig, ganz neu und national auszudenken.
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Der Aufstand - Film von P. Lilienthal: Nicaragua - ein Spontimärchen
Was Westdeutschlands spontaneistische Linke einst propagierte und als politische Praxis längst in den Wärmestuben eines "alternativen Lebens" zu den Akten gelegt hat, flimmert zur Zeit als exotischer Bilderbogen einer erfolgreichen Revolte durch die Kinos: die Feier des Kampfes als eigentliche Möglichkeit zur Verwirklichung unmittelbarster menschlicher Bedürfnisse wie Zärtlichkeit und Liebe, das Schlachten als Betätigungsfeld höchster Werte und Tugenden. 1.

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