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NACHHILFEUNTERRICHT DER BUNDESWEHR
Zwischen der Bundeswehr und dem argentinischen Militär, dem hierzulande schon einmal undemokratische Obristenmentalität und schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen nachgesagt wurden, bestehen traditionell "brüderliche Bande" (alle Zitate aus der "Süddeutschen Zeitung" vom 13.5.). Schließlich ist die BRD einer der Hauptausrüster dieser südamerikanischen Armee, hat gemeinsame Waffenprojekte mit Argentinien und stellt Ausbildungspersonal. |
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Die Logik der Rüstungsideologien - aktuell angewandt
Gorbatschows Abrüstungsangebote haben offengelegt, wie strohdumm und unverschämt zugleich die Lügen zu ‚Doppelbeschluß‘, ‚Nachrüstung‘ und ‚Genf‘ waren, in was Für hanebüchene Konstruktionen die Politiker Anfrüstungswillen und -praxis eingekleidet hatten. Eine gewisse peinliche Berührtheit ist den zuständigen Herren auch anzumerken. |
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AUF GUT DEUTSCH: ABRÜSTUNG!
Angesichts der möglichen Null-Lösungen im atomaren Mittelstreckenbereic will das Verteidigungsministerium seine militärische Rüstung durch konventionell bestückte Raketen verstärken. Zusätzlich zu einer Modernisierung der 71 Pershing-1A-Raketen der Bundesluftwaffe, deren atomare Sprengköpfe die USA unter Verschluß halten, sollen weitere rund 100 Pershing-Systeme mit konventionellem Sprengkopf angeschafft werden. |
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Verteidigungsministerium contra kritische Naturwissenschaft: Irrwege der SDI-Kritik - Hinweise eines Kriegsplaners
Der Planungschef im Verteidigungsministerium Hans Rühle hat sich in einem Beitrag im "Spiegel" kritisch mit dem ‚Credo‘ des kritischen Naturwissenschaftlers Hans Peter Dürr gegen die ‚Strategische Verteidigungsinitiative‘ auseinandergesetzt. Diese Antwort aus Wörners oberster Amtsstube zeichnet sich durch zweierlei aus: durch die Lässigkeit, mit der Rühle auf eine Widerlegung der Einwände im ernsthaften Sinne verzichtet, und durch die Tatsache, daß er mit der Logik eines Rüstungsplaners gleichwohl die Schwächen der Rüstungskritiker ziemlich schonungslos aufdeckt. |
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Tatbestand: Verherrlichung von Gewalt
Dieser wird bekanntlich strafrechtlich verfolgt. Nicht aber bei denen, die die (Staats)Gewalt selbst innehaben oder repräsentieren. |
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Waffen und Moral (Ideologien der Friedensbewegung)
Ausgerechnet das Kriegshandwerk ist seit jeher ein beliebter Stoff für moralische Abwägungen. Dabei geht es nicht nur immer wieder um Himmlers heiße Frage, ob die Jungs bei ihrem dreckigen Geschäft auch sauber geblieben sind. |
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Mit der Bombe Frieden machen
Anläßlich des 40. Jahrestags des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki hat die japanische Regierung |
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Friedenserziehung: Aufrüstung im Klassenzimmer
Als am 5. Dezember des vergangenen Jahres die Kultusminister der Bundesländer auf ihrer Konferenz einmütig der Instruktion des Bundesverteidigungsministers Folge leisteten, indem sie gerechterweise beschlossen, in Zukunft nicht nur Kollegiaten in deutscher Sicherheitspolitik, sondern alle Schüler in Wehrkunde unterrichten zu lassen, da geschah in der hiesigen Öffentlichkeit nichts. |
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So geht die demokratische Einstimmung auf den Ernstfall: Kriegsgefahr - Friedenspolitik - Verteidigungsbereitschaft
Die sozialliberale Koalition hat die Wahlen 1980 mit dem Versprechen der "Friedenspolitik" für sich entschieden. Seitdem macht die Einlösung des Versprechens alle erdenklichen demokratischen Fortschritte. |
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Schule: Note 1 für demokratischen Wehrunterricht
Ein ziemlich veraltetes Ideal. Die ideale Realität des demokratischen Erziehungswesens sieht nämlich so aus, daß der junge Mensch ohne große Umwege und ohne ernste Rücksicht auf vernünftige Einwände zum Eintreten für die demokratische Ordnung und zur Erfüllung der Pflichtcn in ihr hingebogen wird, so daß der Staat den so Erzogenen an sich prüft und nicht etwa umgekehrt die Verfassung sich am gebildeten Menschen. |
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Gerhard Kade: "Generale für den Frieden - Interviews"
Acht ehemalige NATO-Generale, mehr als bloß repräsentative Teilnehmer an sämtlichen Kriegen der letzten Jahrzehnte, sozusagen Spitzenfunktionäre, angefangen vom Weltkrieg II über sämtliche Kolonialkriege vom Kongo, Algerien, Vietnam bis zu Angola und Mosambik, nebst einigen weniger bekannten in Südostasien, Afrika und im Friedensdienst der UNO, vorgestellt unter dem Titel "Für den Frieden" sind kein schlechter Witz des Herausgebers. Im Gegenteil - dieses Exemplar eines Friedensforschers meint, die moralische Berechtigung seiner Sorte Vaterlandsverteidigung ganz unwiderleglich zu machen durch Zeugen aus dem für das Morden im Staatsdienst zuständigen Berufsstand. |
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Ideologische Aufrüstung: Der weltweite Verteidigungsfall demokratisch vorbereitet
Zwar werden auch in der demokratischen Bundesrepublik die staatstragenden Massen nicht gefragt, ob, wann, wo, wie und wofür sie den nächsten Krieg denn gerne hätten. (Gefragt werden sie etwas ganz anderes: ob sie lieber mit SCHMIDT oder mit STRAUSS das "vor uns liegende Krisenjahrzehnt" in Angriff nehmen wollen!) |
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Ein General wird 200 Jahre alt: Clausewitz-Memorial 1980
Daß Clausewitz seinen 200. Geburtstag auf das Jahr 1980 gelegt hat, war einer seiner besten Einfälle. |
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WEHRMACHT UND BUNDESWEHR - EIN VERGLEICH
Die neue deutsche Wehrmacht hält mit der alten Bundeswebr unter Hitler selbstredend keinen Vergleich aus - es sei denn, man beschränkt sich auf folgende Punkte: 1. |