weiterführend:
Autonome | K-Gruppen | Radikale Linke | Revis | Undogmatische
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Die Rechtfertigung des Krieges aus dem Geist des Humanismus
Die Intellektuellen haben den Krieg nicht erfunden. Er ist Mittel der Politik. |
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"BIERMANN, GREMLIZA ETC.": EIN STUPIDER MATERIALISMUS
macht natürlich blind für Regungen eines kollektiven deutschen Unterbewußtseins, dessen sichtbarster Ausdruck die Regungen friedensbewegter Linker hierzulande waren. Das solipsistische Gemüt derselben ist so strukturiert, daß der Krieg gegen den Irak angesichts des verlorenen Zweiten Weltkriegs als bedrohlich empfunden wurde, und darüber hinaus wieder ein latenter Antisemitismus zum Vorschein kommen konnte. |
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ERKLÄRUNG
Dies ist eine Absage. Ab sofort gibt es die MARXISTISCHE GRUPPE (MG) nicht mehr. |
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Einwände gegen den Aufruf zur Demonstration "Nie wieder Deutschland": Die Eroberung der DDR durch die BRD - Kein deutscher Wahn, sondern erfolgreicher Imperialismus!
"Nie wieder Deutschland!" will eine radikale Absage an das Programm der Wiedervereinigung der deutschen Nation und des damit verbundenen deutscnen Nationalismus sein. |
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Für eine linke Opposition in Deutschland
Die PDS bietet das bisher einzigartige Beispiel einer sozialistischen Staatspartei, die sich eine Weiterexistenz vornimmt, nachdem ihr Daseinszweck dahin ist: Diese Staatspartei hatte einen Staat aufgebaut und organisiert, sie hatte die Treue zu diesem Staat organisiert und die Millionen Opportunisten innerhalb und außerhalb der Partei unter Kontrolle gehalten; ihr Antikapitalismus war ein fertiger Staat, Kritik am Kapitalismus daher überflüssig, Opposition im Sozialismus aber verpönt bis verboten. Das alles ist gegen ihren Willen über den Jordan gegangen. |
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Linke Antworten auf die "Deutsche Frage": Über die Unfähigkeit der Linken, einen erfolgreichen Nationalismus zu kritisieren
Wenn eine Nation mit ihren heimischen und auswärtigen Ambitionen nicht wunschgemäß zum Zuge kommt; wenn der soziale Friede nicht die pflegeleichte Form eingespielter Tarifrunden hat; wenn über den nationalen Energiekurs mit seinen atomaren Optionen Streit entbrennt und betroffene Bürger sich zu Wort melden, wenn Debatten über die Aufrüstungsvorhaben geführt werden und die nationale Rolle im militärischen Bündnis problematisiert wird; wenn in die Welthändel involvierte Politiker im Verein mit der Öffentlichkeit Handlungsfreiheit und Souveränität vermissen; wenn nationale Unternehmer statt ansehnlicher Profite Verluste und Pleite machen und die ökonomischen Erträge kapitalistischen Wachstums in den Augen seiner Agenten und Sachwalter zu wünschen übrig lassen; wenn also die Nation nach ihren eigenen Maßstäben Mißerfolge zu verzeichnen hat und lauter nationale Problemlagen konstatiert: kurz, wenn von "Krise" die Rede ist - dann sind die Linken mit ihren kritischen Diagnosen zur Hand und entdecken in allem die Phänomene einer Krise des Kapitalismus und des Nationalstaats, das Scheitern der bürgerlichen Demokratie- und Sozialstaatsillusionen. Da sind sie zur Stelle, weisen mit erhobenem Zeigefinger auf die klägliche nationale Bilanz und teilen dem System mit Verweis auf die Opfer und Probleme sein notwendiges Scheitern mit. |
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J. Bischoff, M. Menard: Marktwirtschaft und Sozialismus. Der Dritte Weg. Berlin 1990 - Wie Joachim Bischoff die BRD als einen relativ gelungenen Weg zum Sozialismus entdeckt
Das Buch beginnt mit einer rhetorischen Frage, die dem Gedankengang eine klare Linie vorgibt: "Ist mit der Planwirtschaftjede sozialistische Kapitalismuskritik gescheitert?" |
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Gegen das linke Wahlfieber: Wählen ist verkehrt
Die Gründe sind ja wirklich kein Geheimnis. Erstens, weil das Parlament ein Herrschaftsinstrument ist und sonst gar nichts. |
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"Warum ist so einer eigentlich Marxist geblieben?"
20 Jahre BdWi Neues Denken 68 - 88 |
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"WEHRET DEN ANFÄNGEN!"
Das ist die kritische Parole, in der sich von rechts bis links alle einig werden. Kein Wunder: Antikritik ist nämlich der Ausgangspunkt dieses Imperativs. |
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Die BRD-Linken - von einer Hypothek entlastet, zwischen Hoffen und Bangen: Wir schätzen Gorbatschow ein!
Westdeutsche Linke, organisiert und unorganisiert, richten ihr Augenmerk auf die Vorgänge in der Sowjetunion und fragen: Was bedeuten Glasnost und Perestroika für uns als Linke? Fördert Gorbatschow unsere Glaubwürdigkeit? |
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Gibt Gorbatschow der DKP den Rest?
Die Frage ist mit unverhohlener Häme aufgebracht worden. Von denen, die irgendwie systemkritische Einwände gegen die BRD schon immer für reichlich absurd halten; die schon den Aufenthalt der DKP in der Welt unter 1 0.000000ür eine Widerlegung dieser Partei nehmen und ihre Funktionäre entweder für Trottel oder ferngesteuert oder beides halten - und das, ohne eine Sekunde auf die Prüfung zu verschwenden, ob Herbert Mies nun den einmal kodifizierten Maßstäben von Anstand und Intelligenz wirklich weniger entspricht als Barschel, Vogel und Kohl. |
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KORRESPONDENZ: DIE MSZ - "IDEALISMUS AUS INTELLEKTUELLER FEIGHEIT"?
Als unregelmäßigen Leser Ihres Periodikums MSZ stört mich immer wieder sein irreführender und im Kern falscher Titel, wobei ich mich auf das "M" beziehen möchte. Ohne eine marxologische Debatte führen zu wollen, scheint mir für eine Rechtfertigung des Titels zumindest die Verwendung grundlegender materialistischer Prinzipien vonnöten. |
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NEUES VON DER ALTEN "NEUEN LINKEN": PROKLA
ist ein Zeitschriften-Name und eine Abkürzung. Die Urheber hielten den Klassenkampf von jeher für eine problematische Angelegenheit, statt sich für ihn einzusetzen. |
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Daniel Cohn-Bendit: "Wir haben sie so geliebt, die Revolution". Lauter so Bursch'n wie "wir"...
Das soll es ja geben: daß Leute sich nichts Geringeres als eine Revolution zum politischen Zweck setzen, weil sie die allerorts beklagten "gesellschaftlichen" Mißstände nicht auf menschliche Verfehlungen oder das Versagen verantwortlicher Instanzen zurückführen, sondern sie für ziemlich systembedingt halten. Auch das soll es geben: daß ihren Bemühungen, andere von dieser Diagnose zu überzeugen und die revolutionäre Sache auf diese Weise voranzubringen, einstweilen kein Erfolg beschieden ist, so daß die Kommunisten vorerst allein dastehen mit ihrer Kritik. |
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KORRESPONDENZ: "WIRKLICHE UMGESTALTUNG GEGEN DIE HERRSCHENDE KASTE"
Eure Kritik an der in der SU praktizierten Wirtschaftslenkung (einschließlich der jüngsten Maßnahmen im Rahmen der perestroika) läuft im Kern darauf hinaus, daß die KPdSU mit immer neuen Varianten von (Pseudo-) Marktmechanismen (Profit, Rentabilität etc.) operiert, anstatt "einfach" umfassend und zentral die Produktion und den Konsum zu planen. |
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KORRESPONDENZ: "UNREDLICHE KRITIK AN KLASSENKÄMPFERISCH GESINNTEN MENSCHEN"
Zu MSZ 2/86 - "Ordnung muß sein!" (Über aktuelle alternative Staatstheorie) |
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KORRESPONDENZ: KRITIK AUS DEM OSTEN
Zu "Internationale Heimatkunde: Die Volksrepublik Polen" und zur Rezension von "Douglas R. Hofstadter: Gödel, Escher, Bach - ein endloses geschlossenes Band". |
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Der Größen-Wahn (APO-Veteranen-Treffen)
16 Jahre nach der Auflösung des ursprünglich sozialdemokratischen Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) wollen sich ‚geistige Väter‘ der ‚Außerparlamentarischen Opposition‘ (APO) - ehemalige Studentenführer und andere ‚68er‘- in Frankfurt treffen, um über die Rolle der ‚linken Intelligenz‘ in der aktuellen politischen Situation zu beraten. Nach den Vorstellungen der Organisatoren sollen zu der Tagung vom 11. |
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KORRESPONDENZ: "WAS TUT EIGENTLICH DIE MG!"
W.A., Bad Kreuznach Ein für allemal: "Was tun!" |
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"Tribunal gegen den Weltwirtschaftsgipfel": Das "Prinzip Hoffnung" klagt an
Gut 1000 Leute trafen sich parallel zum großen Gipfel, um auf einer 12-Stunden-Veranstaltung in Bad Godesberg ihre Kritik an den weltweiten Werken des Imperialismus zu bilanzieren - und zwar in der Form eines "Tribunals". Das freilich ist mehr als bloße Form. |
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10 / 85 |
Wolfgang Abendroth: Antifaschist, Arbeiterbewegter, Adoptivvater des Grundgesetzes - ein reiches Leben
Wolfgang Abendroth, "ein marxistischer Professor" ("taz") und "Vorbild der Linken" ("Süddeutsche Zeitung"), ein "Streiter für das Ende von Herrschaft" ("Frankfurter Rundschau") oder kurz und bündig: "eine Persönlichkeit" ("Frankfurter Allgemeine Zeitung"), ist tot. Glaubt man den Nekrologen auf den Begründer der "Marburger Schule", so ist dies ein herber Verlust zwar vor allem, aber längst nicht nur für "die Linke in der Bundesrepublik". |
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Günter Wallraff: Die Gegenöffentlichkeit in Person
Günter Wallraff hat es wieder einmal versucht mit einem Buch über seine Erfahrungen als Türke und Leiharbeiter Ali Levent Sinirlioglu in den Niederungen der bundesrepublikanischen Arbeitswelt. Er hat mehr Käufer, mehr Öffentlichkeit und mehr Zustimmung als je zuvor gefunden - bei kritischen Intellektuellen, Gewerkschaftlern, Lehrern, Staatsanwälten, Presse, SPD FDP CDU-Politikern - kurz: bei so gut wie allen bis auf die Springer-Presse, die beharrlich schweigt. |
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Nicaragua: Ein Exempel statuiert und exekutiert
Die Republik Nicaragua ist aus dem "Hinterhof der USA" ins Zentrum der Weltpolitik gerückt: Die Reagan-Administration behandelt einen Aufstand ausgebeuteter und unterdrückter Campesinos als Subversion, direkt gesteuert vom "Zentrum des Bösen" in Moskau. Deshalb ist es der gesamten Freien Welt mittlerweile ziemlich gleichgültig, was in einem Land los ist, das das Pech hat, mitten in einem Gebiet zu liegen, über das die USA den Anspruch geltend machen, es sei "lebenswichtig" für ihre "nationale Sicherheit". |
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Die westdeutsche Linke zur Lage: Vom Ideal der Freiheit zum NATO-Standpunkt
Der Nationalismus der Linken und Friedensbewegten ist dem eigenen Staatswesen schon immer mit äußerster Zutraulichkeit begegnet. Von den imperialistischen Zwecken der westlichen Freiheit wollten ihre Bedenken gegen Auf- und Nachrüstung ohnehin nicht Kenntnis nehmen. |
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"Imperialistischer Mythos des Hungers"
Der "Offene Brief" an die Ärzte-Initiative in Sachen Polenhilfe stammt von einer oppositionellen Gruppe innerhalb des KBW. Der "Aufruf" nebst unterstützendem Kommentar wurde im Dezember in der"Kommunistischen Volkszeitung" abgedruckt. |
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Zum Tod von Robert Havemann - Beruf: Regimekritiker
Deutschlands prominentester Regimekritiker, Prof. Robert Havemann, ist tot. |
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Was den westdeutschen Linken 1982 zur MG einfällt: Entlarvt
Erstens ist sie unwichtig, die Marxistische Gruppe. Zweitens tritt sie ein bißchen zu häufig und zu zahlreich für den heutigen linken Geschmack auf, ist also störend. |
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Deutsche Linke und Israel: Erst kommt der Krieg und dann die Moral!
Irgendwelche moralischen Skrupel bezüglich ihres blutigen Feldzuges durch den halben Libanon hat die israelische Regierung nicht gekannt. Mit der dreisten Überschrift "Frieden für Galiläa" hat sie sich den sittlichen Freibrief für jede Palästinenserschlächterei erteilt. |
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"VERHÖHNUNG DER OPFER"?
In Heidelberg erschienen zu einer MG -Veranstaltung gegen den Libanonfeldzug der Israelis ganz unerwartete Gäste: Der Vizepräsident der Roma Welt-Union und Vorsitzender des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, und Tilman Zülch von der "Gesellschaft für bedrohte Völker". Weswegen waren die beiden Herren in die Heidelberger Gaststätte zu der Protestveranstaltung gekommen? |
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Die deutsche Linke und die deutsche Wirtschaft - Staat und Kapitale, höret die Signale
"Der Kampf um den Staat ist schon lange im Gange, er läuft auch jetzt und er läuft eben auch in der Konjunkturpolitik." (SOST, in "Moderne Zeiten" 3/82) |
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Linke Revue in Vorkriegszeiten: Realistische Hoffnung, Moral und Nationalismus im Aufschwung
Krise als Chance für die Entwicklung einer oppositionellen Bewegung - diese alte verrückte Hoffnung der westdeutschen Linken, die im (angeblichen) Mißerfolg bürgerlicher Ausbeutung und Herrschaft, nicht in ihrem Zweck den Grund für die Notwendigkeit der Gegnerschaft sehen will; diese Krise, die den Massen die Augen über den Kapitalismus öffnen sollte, hat bei den Linken ausgedient. Zwar glaubt man weiterhin und heute mehr denn je an die von oben verbreiteten Krisenideologien, die mit einer wirklichen ökonomischen Krise des Kapitals nichts zu tun haben, aber die Hoffnung vom sozialistischen Aufbruch angesichts einer Krise hat man fast aufgegeben: |
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LINKE STIMMEN ZUR WENDE
Mehrere Mitarbeiter der "taz" appellierten am 24. September in einem "Offenen Brief" an den "sehr geehrten Herrn Dr. |
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EDITORIAL
Wie ermittelt ein aufgeklärter Bürger (West), dem zwei bis drei Jahrzehnte "politische Willensbildung" erfolgreich verabreicht worden sind, daß er es mit seiner Obrigkeit ganz gut getroffen hat? Richtig! |
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Rudi Dutschke: Mein langer Marsch - Die Legende vom guten Rudi
Es konnte ja kaum ausbleiben, dieses Buch über Rudi Dutschke, in dem Gretchen, sowie "alte und junge Freunde" des Toten alles zusammengetragen haben, was zur Erinnerung an einen guten Menschen gehört. Auszüge aus Reden und Tagebüchern, Lebensgeschichte und Nachrufe runden das Bild eines linken Musterdeutschen ab. |
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Vorkonferenz zur 2. Sozialistischen Konferenz: Raus aus dem linken Ghetto
Rudi Bahro und die "Nationale Koordinationsgruppe Sozialistische Konferenz" hatten geladen - Marburger und auswärtige Studentenschaft kam und (über)füllte den größten Hörsaal der Universität Marburg. Es ging darum, auf die 2. |
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Das "Kursbuch": Mit 15 hat man noch Träume
Daß Eisenbahnen nicht in genau festgelegten Richtungen an ihr Ziel fahren würden, glaubt zwar kein normaler Mensch, doch so einer ist vom ersten Fahrplaner eines geistigen Streckennetzes in der BRD, Hans Magnus Enzensberger, ja eh nicht ins Auge gefaßt. Auch ohne handfeste Kursbestimmung halten sich die "Kursbücher" seit 15 Jahren auf dem in ihrer Nummer 1 programmierten Kurs. |
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Der Linke: Ein satter Charakter - Nationale Heimat im Ghetto (2.Sozialistische Konferenz in Marburg)
Eines läßt sich der insgesamt matt verlaufenen 2. Sozialistischen Konferenz - wäre da nicht die Störung der Veranstaltung durch die MG gewesen, die den Nationalismus der Linken Nationalismus nannte, worauf sich die Konferenzleitung an 1933 erinnert fühlte - nicht nachsagen: daß die versammelten Sozialisten mit ihren Problemen hinter den Erfordernissen der Zeit zurückgeblieben wären. |
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NEUES FEINDBILD FÜR LINKE: DIE MARXISTISCHE GRUPPE
Tagelang hat die Sozialistische Konferenz ein Thema diskutiert - die Bereitschaft der anwesenden Linken, sich der alternativen Lösung all der "Probleme" anzunehmen, die in der bürgerlichen Ideologie außerhalb des "linken Ghettos" als die der Menschheit gehandelt werden. Daß besagte Probleme reaktionäre Erfindungen und die alternativen Lösungen allesamt ziemlich fiktiv waren, machte dabei überhaupt nichts. |
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Andre Gorz: Abschied vom Proletariat. Proletariat adieu - Gelobt sei die Freiheit!
Andre Gorz, der "Pariser Theoretiker", der "mit der Schreibmaschine ein Architekt des Pariser Mai" war (Spiegel), hatte seinerzeit seinen Hang zur Arbeiterklasse aufgrund der Erwägung entdeckt, sein "literarischer Protest" müsse "von einer Klasse getragen werden, die revolutionär ist": "Wenn eine solche Klasse nicht existiert oder... ihre revolutionäre Berufung eingebüßt hat", bleibe ihm "nichts anderes übrig als zu schweigen". |
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Die Linke und die nationale Frage - Hrsg. Peter Brandt, Herbert Ammon: Kuratorium "Unteilbares Deutschland" - Alternative Abteilung
So beginnt die FAZ ihre Rezension (19.5.81) des Buches von Brandt und Ammon. Die milde Verwunderung des Kolumnisten darüber, deutschnationale Töne aus einer Ecke zu vernehmen, aus der man sie bislang nicht gewohnt war, wird übertroffen von der abgeklärten Sicherheit dessen, der sich mit dem Zug der Zeit und daher auch des Zeitgeistes völlig einig weiß: an der Nation kommt auf die Dauer keiner vorbei, und der Nationalismus als erfolgreiche Ideologie mußte ja geradezu auch die Linken veranlassen, sich hier anzuhängen, womit über ihre Erfolgsaussichten auch bei diesem Thema bereits alles klar ist. |
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Polnische Studentenfunktionäre auf BRD-Trip: Studentenvertretung auf polnisch
"Authentische und legitime" Repräsentanten des neuen "autonomen" polnisches Studentenverbandes NZS waren jüngst an mehreren bundesdeutschen Hochschulorten zu besichtigen. Der Chef, der Vize-Chef und noch der Krakauer Regionalchef von NZS begaben sich auf eine zweiwöchige BRD-Tournee, um für sich und ihren Verein Reklame zu machen und sich anstaunen zu lassen als Leute, die dem realen Sozialismus in Polen ein Schnippchen schlagen wollen. |
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REDE AUF DER SCHLUßKUNDGEBUNG: GEGEN BRD-IMPERIALISMUS UND NATO-WELTHERRSCHAFT
Gut 7.000 Teilnehmer waren dem Aufruf der MARXISTISCHEN GRUPPE zu einer Demonstration "GEGEN BRD-IMPERIALIS‘MUS UND NATO-WELTHERRSCHAFT" gefolgt. Im Gegensatz zur Hofberichterstattung der freien deutschen Presse vermochte diese Demonstration in der hausgemachten BRD-Friedenspolitik nichts Begrüßenswertes zu entdecken: "DEUTSCHE FRIEDENSPOLlTiK: HETZT GEN OSTEN, PLANT DEN KRIEG!" |
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LIEBE MSZ-LESER AN DER FU BERLIN!
In der ersten Dezemberwoche sind die Wahlen zum Studentenparlament an der FU. Was wir von der Studentendemokratie halten, wißt ihr eh: Mindestens ebensowenig wie von der ganz großen Volksherrschaft in Bonn, allerdings mit dem der Harmlosigkeit nicht entbehrenden Moment, daß es dabei nicht um die Macht geht, sondern um Posten pur. |
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INHALTSVERZEICHNIS
Für die westdeutsche Linke ist die Lage ernst und gerade deswegen vorwiegend heiter: Großer Ratschlag, Großes Palaver und Sozialistische Konferenz heißen die Veranstaltungen, auf denen erörtert wird, was sie für die Welt halten: Die eigenen Interpretationen ihres Scheiterns. Bezeichnenderweise haben die diversen Gruppierungen, die früher als "Systemveränderer" beschimpft wurden, plötzlich eine schon lange nicht mehr dagewesene Publizität erreicht, seit sie systematisch und am liebsten öffentlich nur noch darüber befinden, wie sie sich verändern können, sollen, müssen. |
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Die Linke bewegt sich weiter
Vom Fortschritt des bundesdeutschen Sozialismus uod Kommunismus kündet zur Zeit keine Parole, sondern eine Frage. Quo vadis? |
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EIN DOKUMENT DES MG-DOGMATISMUS UND DER ARROGANZ
Die Marxistische Gruppe hät eine Neufassung der Nr. 1 ihres Periodikums RESULTATE zum dumping-verdächtigen Kampfpreis von DM 5.- |
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Sozialistische Konferenzen und Palaver: Die Linke bewegt sich - um sich selbst
Mittlerwelle vergeht so gut wie kein - Wochenende, ohne daß sich westdeutsche Linke, Alternative, Bunte und Grüne treffen, um sich im großen Gespräch Auswege aus der Krise zu bahnen. Im April traf man sich in Hamburg zum "Großen Palaver", in Westberlin zum Kolloquium "Ist ein linker Heimatbegriff möglich?" |
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Rekrutenvereidigung in Bremen
Über die Gründe der Demonstration gegen die öffentliche Rekrutenvereidigung will seit dem Abend des 6. Mai niemand mehr ein Wort verlieren. |
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Nicaragua: Mann, wie menschlich
versicherte kürzlich der ehemalige Führer der "authentischen Volkserhebung" und jetzige Innenminister Thomas Borge in einem "Spiegel"-Interview. So als ob die Qualität einer Politik davon abhinge, sich alles ganz eigenständig, ganz neu und national auszudenken. |
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MARBURG AN DER LAHN: FRIEDENSSTÖRUNG DURCH ANTI-KRIEGSDEMONSTRATION
Was passiert, wenn die MARXISTISCHE GRUPPE die Initiative zu einer Demonstration, "Kampf dem demokratischen Militarismus!" ergreift? |
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Offener Brief an Fritz Teufel
erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, daß Du wieder auf freiem Fuß bist. Gestört hat uns dabei, daß Du Dich - kaum in Freiheit - in die Hände des "Spiegel" hast fallen lassen, so daß er erneut an einem Opfer demonstrieren konnte, daß man als Linker leicht zum Terroristen durchdrehen kann, wenn man nicht höllisch aufpaßt, d.h. |