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Regionalkonflikte: Kampuchea - Der Vietnam-Krieg ist nicht zu Ende
Was hat eigentlich Kampuchea verbrochen, um in die westliche Liste der staatlichen Problemfälle zu gelangen, die als störende Ausnahmen in der Völkergemeinschaft einer gründlichen ‚Lösung‘ bedürfen? Diese weltpolitische Aufmerksamkeit ist ja für die betroffenen Bewohner dieses Landes kein Glücksfall; bevor die sich jetzt absehbar an staatliche Verhandlungstische verlagert, ist der Beweis, daß Kampuchea ein Krisenherd ist, schon längst praktisch erbracht worden. |
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Kampuchea: Ein neuer Indochinakrieg
Als im September auf der UN-Vollversammlung zum, dritten Mal seit der Einsetzung der Regierung der Volksrepublik Kampuchea unter Heng Samrin Anfang 1979 die Frage anstand, ob sie oder das von Vietnam abservierte Regime der Roten Khmer als legitime staatliche Repäsentanz des Khmer-Volkes anzuerkennen sei, nahm die Mehrheit der Staaten beträchtlich zu, die dem gemeinsamen chinesisch-amerikanischen Wunsch nachkamen, der jetzigen "Urwaldregierung" unter Pol Pot den kambodschanischen Sitz in den Reihen der Welt-Völkerfamilie zu belassen. Ungern natürlich, aber Recht ist Recht, wenn die eigene außenpolitische Linie es erfordert: |