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Gesundheit - ein Gut und sein Preis
Die Pharma-Industrie streitet im Namen der Rentner für ihren Absatz; der Sozialminister im Namen der Arbeitslosen für mehr Selbstbeteiligung der Patienten; der Arbeitgeberverband im Interesse geringerer Lohnkosten gegen die unmenschliche Krankenkassenbürokratie; und auch sonst fällt kein ehrliches, geschweige denn wahres Wort über den Preis der Gesundheit. Ist der wirklich zu hoch? |
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AIDS: Noch ein Merkblatt Panik und Pariser
Obwohl sich viele gedrückte und gesprochene Worte über das Leiden des Jahres mit dem Titel "Aufklärung" zieren, genügen sie ganz anderen Ansprüchen. Das hat gleich mehrere Gründe. |
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Gauweiler - eine Karriere
Einer aus der 68er Generation, der die Studentenbewegung mitgemacht hat - im RCDS, ist sofort i n die Institutionen gegangen und jetzt ins Innenministerium des Freistaates Bayern marschiert. Peter Gauweiler, CSU und 37, begann seinen Kampf gegen ‚Marxismus an der Universität‘ und jetzt steht er an vorderster Front wegen AIDS. |
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Gesund leben - eine soziale Bewegung, die Streit sucht
Aufgeweckte Bürger lassen sich nichts vormachen. Ihnen entgeht nichts, schon gleich gar nicht ihr eigenes Wohlbefinden. |
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AIDS: Eine Krankheit wird behandelt - Eine Krankheit wird erforscht
Das Aids-Virus gehört zur Gruppe der sogenannten Retroviren. Bekannt ist diese Virusgruppe schon lange als Erreger von bösartigen Tumoren und auch von Immundefekten bei Tieren. |
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Die Strahlenschutzverordnung. Gift in Dosen, unbegrenzt!
Der Staat erläßt Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Mensch und Natur in der gesamten Republik. Seine Geigerzähler und Meßstationen werden nicht aktiv, weil irgendwo ein lokal begrenztes Stück Natur auf seine natürliche Radioaktivität hin kontrolliert werden müßte. |
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Was darf, was muss, was will der Bürger wissen? Verharmlosung + Antikommunismus + Volksgesundheitsbetreuung="demokratische" Informationspolitik
Drüben erfahre man nichts. Hier erfahre man alles. |
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Das rem: Maß für staatliche Toleranz in Bestrahlungsfragen
Die Physik ermittelt die Eigenart der radioaktiven Strahlung und mißt sie. Für die absorbierte Energie pro Masse bestrahlter Materie kennt sie das Maß rad. |
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Von Sekten und Seuchen: Noch zwei Kosten der Freiheit (Bhagwan - AIDS)
Dem Verstand eines durchschnittlichen Zeitungslesers wird hierzulande nichts erspart. Wo es um seine alltäglichen Dienste geht, soll er ‚einsehen‘ und das sogar für eine prima Wahlwerbung halten, daß seine Interessen vor so wichtigen Anliegen wie denen "der Wirtschaft" und "der Verteidigung" auf jeden Fall nichts zählen. |
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"Grenzwerte"
Der kapitalistische Produktionsprozeß produziert außer Gewinn ganz nebenbei noch eine Unmenge von Substanzen, die in bestimmten Mengen schädliche Wirkungen auf die Lebensvorgänge von Menschen, Tieren, Pflanzen haben. Die schädlichen Eigenschaften der Stoffe herauszubekommen, auch die bestimmten Mengenverhältnisse, in denen sie ihre verschiedenen Wirkungen entfalten, ist Sache der Naturwissenschaften. |
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ZWEI KRITISCHE ANFRAGEN: LIEGT DIE KREBSFORSCHUNG RICHTIG?
Laut Eurer Ankündigung zum Krebsartikel in der MSZ, soll dieser zeigen, "daß alles, was die Medizin da rauskriegen muß, längst erforscht ist". Diese Ansicht kann ich nicht teilen. |
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Gesundheitswesen: Der Nutzen der Pharma-Industrie
Die Pharmaindustrie kommt aus der schlechten Presse nicht heraus: Ob es die Preise sind, die "unser Gesundheitswesen in den Ruin treiben", oder Medikamente, die wegen zu vieler Toter wieder aus dem Handel gezogen werden, die "erschreckenden" Umsatzzahlen von Psychopharmaka, die an Kinder verabreicht werden, oder Rheumamittel, die angeblich bei falscher Indikation eingesetzt werden und/oder zumindest Darm und Leber schädigen, schuld an den "Skandalen" soll eines sein: das Geschäft, das mit der Krankheit gemacht wird. Dabei handelt es sich da um |
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Gesundheitssicherstellungsgesetz: "Der totale medizinische Behandlungsfall"
Es gibt keine gängigere, aber auch keine dümmere Ideologie unter friedliebenden Menschen als diejenige, daß die gegenwärtige Politik des Westens die "Gefahr in sich berge", sie könne "uns alle" in "einen Krieg stürzen", den "keiner will". Dabei läßt sich an den Taten der Politiker ganz offen ablesen, daß der Einsatz der Waffen von ihnen als mögliche Notwendigkeit einer Politik, die sie wollen, miteinkalkuliert ist und daß sie alle Vorkehrungen treffen, auch die Etappe des Krieges auf ihre Aufgaben vorzubereiten. |
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Ökonomie des Gesundheitswesens: Die Rationalitätenfalle
"Über die Grenzen des Sozialstaats wird geredet. Taten sind freilich kaum gefolgt. |
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1981 - Jahr des Behinderten: Das bringt's
Ein Behindertenjahr? Ob‘s das bringt? |
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Gesundheit und Gesundheitswesen
Das wäre einmal etwas: Mediziner wundern sich darüber, daß die Gesundheit, also das schlichte Faktum körperlicher Unversehrtheit, in unserer Gesellschaft als ein hohes Gut gilt, um das sich jedermann nicht ernsthaft genug kümmern kann! Die Frage, warum der Erhalt heiler Knochen und funktionsfähiger Organe eine besondere Anstrengung ist und wert sein soll, könnte glatt zu der Überlegung führen, daß mit dem Lob der Gesundheit die traurige Wahrheit gemeint und anerkennend verklärt wird, daß hierzulande nicht krank zu werden ein unverdientes Glück ist, das wie jedes Glück Ausnahme bleibt. |
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Gesundheitstag: Die beste Medizin gegen Krankheit - gesund bleiben
Anfang Oktober versammelten sich in Hamburg die kritischen Mediziner zum Gesundheitstag ‚81. Kritisch, weil sie irgendwie merken, daß mit Krank- und Gesundschreiben, mit Pillen und Krankenhaus zwar immer wieder mal ein Leiden kuriert, dem "leidenden Menschen" aber nur begrenzt und zeitweise geholfen wird. |
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Gesundheitstag in Westberlin: Lauter reaktionäre gute Menschen
Der Gesundheitstag war ein voller Erfolg. Nicht allein die Masse von 10.000 war es, die den parallel im Internationalen Kongreß Zentrum tagenden Ärztetag und dessen Gezeter über eine "radikale kleine Minderheit" beschämten, und nicht allein das Erscheinen zweier leibhaftiger Gesundheitsminister aus Ländern der ‚3. |
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Gesundheitswesen: Ökonomisierung der Krankheit
Daß die medizinische Sorge um den pflichtversicherten Teil der Menschheit keineswegs in der unbedingten Bereitstellung von medizinischem Wissen und Können liegt, sondern im Gegenteil ganz wesentlich von der Kalkulation mitbestimmt ist, ob sich der Aufwand lohnt, ist sowohl für den Mediziner als auch für den Patienten eine Selbstverständlichkeit. Wo sich kein Arzt der Einsicht versperrt, daß es einen "vernünftigen Umgang mit ärztlichen Mitteln und Leistungen" zu geben hat, sind auch die betroffenen Patienten nicht unempfindlich für die Berechtigung von Kosten-/Nutzenkalkulationen in bezug auf die Gesunderhaltung. |