|
1 / 89 |
DIE SOZIALEN EIN- UND ABFÄLLE DER REAGONOMICS
Nach achtjähriger Amtszeit der Reagan-Administration ist die Armut der Massen mehr denn je ein Zustand der Normalität der USA. Jede Statistik gibt Auskunft darüber, daß der Umfang der amtlich definierten Armutsbevölkerung ständig wächst, daß sich die Armutskarrieren beschleunigen und befestigen, daß Teenager, Schwarze und Chicanos gleichermaßen zum Elendspotential gehören, daß ein Job alles andere als ein Schutz vor dem Elend ist. |
|
4 / 88 |
Freedom & Democracy Wie Amerikaner demokratisch einen Landsmann aussuchen, der dann Präsident ...
In den USA toben Vorwahlen, zu denen beide Volksparteien das Volk bemühen: Die Wähler sollen selbst entscheiden, wem sie am ehesten zutrauen, daß er sie am ersten Dienstag im November zur Stimmabgabe für sich rumkriegt. Demokratischer geht‘s also wirklich nimmer. |
|
4 / 88 |
POWER MIT BLACK
Reverend Jesse Jackson ist der Kandidat mit der besten Presse, von dem alle Konkurrenten mit feierlicher Stimme verkünden: "Es ist gut, daß Jesse kandidiert." Dabei versetzt er seine Kundschaft aus Schwarzen und fortschrittlichen weißen Linksintellektuellen in Verzückung mit Forderungen wie einer einseitigen Verschrottung von MX- und Trident-II-Raketen, der Ablehnung jeder Hilfe für die Contras in Nicaragua und dem Verlangen nach einer massiven Anhebung der Steuersätze für Spitzenverdiener zugunsten eines "60-Mrd. |
|
1 / 87 |
KRISELT‘S BEI REAGANS?: MASSSTÄBE DER US-POLITIK, DIE ENTSCHEIDEN, WAS EIN SKANDAL IST
Was ist denn eigentlich geschehen, das in der US-Politik so außergewöhnlich wäre? Was hat Ronald Reagan getan, was ihm nach Auffassung der politischen Sachverständigen die schlimmste Krise in seiner Regierungszeit beschert hat? |
|
3 / 85 |
Der Nicaragua-Krieg im US-Haushalt: Fertigmachen gewaltenteilig
Rechtzeitig zur Vorlage seines Budgets ‚85 hat US-Präsident Reagan den Sandinismus als "akute Bedrohung der nationalen Sicherheit" wieder auf die politische Tagesordnung gesetzt: Wieviel Tote im laufenden Krieg anfallen, das wird von der Regierung in Washington gesteuert, um für die Haushaltsdebatte das jeweils passende Argument bereitzuhalten. Die Freiheit und ihre Gangster |
|
4 / 84 |
WAHLEN UND "WAHLEN" - DER GANZ GRUNDSÄTZLICHE UNTERSCHIED
Alle fünf Jahre prüfen amerikanische Bürger, welchen Aspiranten sie auf den Präsidentenposten befördern wollen. Das sind Wahlen ohne Anführungszeichen, und das findet nicht nur der "Spiegel" furchtbar spannend: |
|
5 / 84 |
US-Wahlen: Ein Grundkurs in Demokratie
"What you see is what you get!" (Walter "Fritz" Mondale) |
|
11 / 84 |
EIN PRÄSIDENT - VOR SEINEN KLIENTEN IN SCHUTZ GENOMMEN: EINE LANZE FÜR RONALD REAGAN
Wenn einer an die Spitze eines Staates kommt, dann deswegen, weil er alle entscheidenden Bürger dieses Staates davon überzeugen konnte, daß er ihrem Staat endlich wieder, weiterhin oder zu neuem Erfolg verhilft. In Demokratien schließt das die Gewinnung der Wähler ein, die sich erstens von ihrer Nation und zweitens von deren Führung Entscheidendes versprechen. |
|
1 / 83 |
USA: Was ist aus dem American Dream geworden?
Nachrichten wie aus Kalkutta nur nicht unter "Vermischtes", sondern zur besten Sendezeit der Tagesschau und als Schlagzeile in der Presse, eben weil die Meldung von einer drohenden Hungersnot nicht aus Westbengalen, sondern aus Detroit (Michigan) kommt, einer Stadt, bei der man ansonsten an den in Namen wie General Motors und Ford symbolisierten Reichtum denkt. Wie konnte es dazu kommen? |
|
2 / 82 |
FORTSCHRITTE DER US-ARBEITERBEWEGUNG
Die United Auto Workers (UAW) haben sich immer als die Avantgarde der US-Gewerkschaftsbewegung betrachtet; bei der die Interessen der Arbeiter sauber und konsequent aufgehoben sind. So trat diese Gewerkschaft, deren Mitglieder größtenteils bei den 3 Autokonzernen GM, Ford und Chrysler arbeiten, aus dem Dachverband AFL/CIO aus wegen der notorischen Korruption bei einzelnen Mitgliedgewerkschaften und wegen der Verflochtenheit des Gesamtverbands mit Big Business und dem politischen Establishment in Washington. |
|
3 / 82 |
Eine amerikanische Friedensbewegung - Weltherrschaft ohne Weltuntergang
Es ist schon erstaunlich, was heutzutage alles unter dem Titel "Friedensbewegung" antritt und eine alternative Friedenspolitik in Konkurrenz zur herrschenden vorschlägt. Da verfaßt ein potentieller Präsidentschaftskandidat in den USA zusammen mit einem "vorausschauenden" Senator der Reagan-Partei eine Resolution namens "Freeze", und schon wittert die hiesige Bewegung einen Bündnispartner inmitten des amerikanischen "Establishments", eine "Alternative" zu Reagan, die gute Aussichten hat, 1984 Präsident der USA zu werden. |
|
3 / 81 |
UNBEACHTETER COLLEGE-DROP-OUT SCHIESST AUF BERÜHMTEN SCHAUSPIELER
25 Jahre lang kümmert sich die Welt genausowenig um John W. Hinckley jr. |
|
6 / 81 |
Armut in den USA - Was man in der BRD damit alles anfangen kann
Die deutschen Meinungsmacher haben ihr Herz fürs Elend entdeckt; und gleich finden sie Leute wie Alice Fisher - "46, geschieden, 4 Kinder, Fürsorgeempfängerin" - oder Karen Jerry - "29jährige Farbige, 4 Kinder, Fürsorgeempfängerin mit Hungerlohn und staatlichen Zuschüssen, zukünftig Wohlfahrtsempfängerin" (Spiegel, Stern) - als Bebilderung für Hunger und Elend ausgerechnet im reichsten Land der Welt. Damit wollen sie aber nicht einfach gesagt haben, daß es gemein ist, wie drüben Reichtum und Armut so gut zusammengehen. |
|
6 / 81 |
Reagan und die US-Gewerkschaften: Imperialismus nach innen
Wenn die bundesdeutsche Regierung ihrem arbeitenden Volk ein "Sparprogramm" auferlegt, dann laufen die guten Beziehungen zwischen Staat und nationaler Gewerkschaft zu ihrer Hochform auf. Voll der besten Absichten stürzen Kanzler und Oppositionsführer, Fraktionen und Ausschüsse, Liberale und Christen sich in einen "Dialog" mit den westdeutschen "Arbeiterführern" nach dem anderen - und umgekehrt. |
|
3 / 80 |
Vorwahlen in den USA: HOW HARD IT CAN BE, TO FIND THE MAN FOR THE TOUGHEST JOB IN THE WORLD
Zur Ausübung des obersten Amtes im Staat bedarf es keiner besonderen Fähigkeiten weder in den USA noch sonst irgendwo auf der Welt. Wer das Amt einmal hat, dessen Entscheidungen gelten kraft der Macht, die das Amt ihnen verleiht. |
|
4 / 80 |
Rassenkampf in Florida: Armut und Gewalt in den USA
Nach dem Ende der Rassenunruhen im Ghetto von Miami werden die Toten gezählt und der Sachschaden beziffert. Folgt man offiziellen und journalistischen Erklärungen, so handelte es sich um einen "Ausbruch von Gewalttätigkeit" vergleichbar etwa dem gewaltigen Ausbruch des Mount St. |
|
6 / 80 |
WIE RONALD REAGAN PRÄSIDENT DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA WURDE
Das Schicksal war zunächst so zuvorkommend, RONALD REAGAN in den USA auf die Welt kommen zu lassen. Nicht lange nachdem er diese unerläßliche Voraussetzung für das Präsidentenamt erfüllt hatte, beschloß er, frühestens mit 70 Jahren Präsident der USA zu werden. |