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Österreich: Die Neutralität nach der Auflösung des Ostblocks
Ein Fauxpas sondergleichen soll er gewesen sein, der Auftritt Jörg Haiders Mitte September 1990. "Mitten im Wahlkampf", "im Ausland", noch dazu und ausgerechnet "in München", kurzum: zur falschen Zeit und am falschen Ort habe er seine Überlegungen darüber angestellt, ob Neutralität und Staatsvertrag noch in die europäische politische Landschaft passen.
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Geburtstagsgrüße aus Wien: LIEBE BRD!
Laß es uns Dir ganz offen sagen: Du bist das beste aller Deutschländer! Ehrlich.
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Jörg Haider: Die Erfolgsmasche eines nationalbewußten Österreichers
Jörg Haider, der schicke und "populistische" österreichische FPÖ-Chef, hat sein Markenzeichen, den "langen blitzblauen Schal" (Spiegel), erst mal abgelegt und ist in die angesehene Rolle des Landeshauptmanns von Kärnten geschlüpft. Angetreten, in Österreichs Politik "die Karten neu zu mischen" und die "Altparteien" das Fürchten zu lehren, hat das politische Wunderkind aus dem Nachbarland einen neuen Erfolg vorzuzeigen: Durch "ungustiöse Packelei" (österreichisch für: geschmackloser Zusammenschluß) mit der ÖVP, was er bislang heftigst kritisierte, darf er nun an der Spitze eines Bundeslandes echte Politik machen und nicht immer nur kritisieren und laute Töne anschlagen - womit er seine Karriere begründet hat.
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Österreich: Diplomatische Frechheiten einer Schmarotzer-Nation
Allzuviel Mühe haben sich Österreichs Politiker noch nie mit der Aufrechterhaltung der Heuchelei gegeben, die Neutralität ihres Staatswesens habe etwas mit einem unparteilichen Heraushalten aus dem Ost-West-Gegensatz zu tun. Daß dieser Gegensatz die Grundlage ihrer feinen Nation darstellt und auf welcher Seite sie in ihm zu stehen haben, darüber bestanden unter ihnen noch nie irgendwelche Zweifel.
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Österreich: Der Kummer mit dem Bundespräsidenten
Würde ein schlimmer Zufall einen gewaltigen Dachziegel auf des Präsidenten Haupt herniederstürzen lassen: gerade bei seinen christlichen Gesinnungsgenossen wäre die tiefe Trauer durch einen gehörigen Respekt vor der Weisheit Gottes unergründlichen Ratschlüssen mild gelindert. Denn solange Waldheim putzmunter im Amt ist, schafft er eines garantiert nicht: Ehre einzulegen für die Nation und damit die Partei, die ihn kandidiert hat.
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Causa Waldheim: Ein Volk, ein Österreich, ein Führer
Ein Staatsoberhaupt soll gehen, weil es ein "schlampiges Verhältnis zur Vergangenheit" hat. Kaum zu glauben, wo doch wirklich niemand Politik mit Wahrheitssuche verwechselt.
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KULTURIMPERIALISTISCHE GROßMACHTTRÄUME EINES UNZUFRIEDENEN AUSTROFASCHISTEN.
Schuschnigg wörtlich: "Ich wollte beiläufig jenen Zustand anstreben, der hinsichtlich der mitteleuropäischen Regelung nach allem Ermessen eingetreten wäre, wenn die Mittelmächte den Krieg gewonnen hätten.
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AUS DEM LINZER PROGRAMM DES AUSTROMARXISMUS
Die wichtigsten Aussagen: - "Große Industriekonzerne ...
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Der Anschluß Österreichs - Ideologie und Wirklichkeit
Daß die größten Siege eines Österreichers in diesem Jahrhundert in ausländischen Diensten stattgefunden haben und die 7-jährige Auslöschung der alten Heimat miteinschlossen, können Österreichs Politiker und Intellektuelle Hitler nicht verzeihen. Ebensowenig den Führern der ersten Republik, daß sie die Heimat vergeigt haben; und auch die Väter- und Großvätergeneration steht gar nicht gut da, weil sie ihr Bestes, die staatsbürgerliche Pflichterfüllung, für etliche Jahre an die falschen Herren vermietet hat.
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INFELIX AUSTRIA ODER DIE PATRIOTISCHE POLITÖKONOMIE EINES BELEIDIGTEN AUSTROMARXISTEN
... "so daß uns fast nichts bleibt als das felsige, unfruchtbare Gebirgsmassiv der Alpen und die Hauptstadt Wien, deren Existenzbasis durch den Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie zerstört ist.
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Österreich: Der Wähler hatte das Wort
Das wenig überraschende Haupt- und Staatsergebnis der österreichischen Parlamentswahlen hat Altkanzler Bruno Kreisky bündig zusammengefaßt: "Regiert muß werden!" Wer dieses Geschäft gemeinsam mit wem erledigt: das schnapsen sich die Gewählten gerade aus.
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Österreich: Waldheim
von Amts wegen Staatspräsident der freien Bundesrepublik Österreich, hat wieder Ärger wegen dem Kurt, der er als Mensch nun mal ist. Diesem nämlich hat das amerikanische Justizministerium die private Einreise in die USA verboten, weil er als Wehrmachtsoffizier unter Hitler am großdeutschen Programm gegen sogenannte Volksschädlinge tatkräftig mitgewirkt habe.
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Österreich beliefert die Golffront: Wir schießen mit - Müssen und dürfen wir das ?
Ein zündender Exporterfolg der VOEST-Tochter Noricum hat es zu eher fragwürdigen Schlagzeilen gebracht: Die Noricum-Kanone GHN-45 ist auf beiden Seiten der Golffront mit dabei. Das sichert jetzt Arbeitsplätze bei einigen Instanzen des Strafrechts, und auch die restlichen staats- und meinungsmachenden Abteilungen sind nicht faul.
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Österreich und die EG: Anschluß an den Euro-Imperialismus
Die Bundesrepublik Österreich ist am 15. Mai 1955 von der Sowjetunion unter der Kautele "freiwilliger, immerwährender Neutralität" per Staatsvertrag konzediert worden.
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Ein Wiener Volksstück:"Wir wählen einen Präsidenten"
Eines muß man sämtlichen Mitspielern lassen: Sie haben es verstanden, aus einem matten, spannungsarmen Stück mit bekanntem Ausgang eine skandalumwitterte Aufführung zu machen, unter lebhafter Beteiligung des Publikums. Eigentlich ging es ja nur um die Rollenbesetzung für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten.
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Kommt die "Wende" nach Österreich? Regierungswechsel zwecks Machterhalt (SPÖ) vs. Machterwerb zwecks Regierungswechsel (ÖVP)
Die regierenden Sozialdemokraten haben den Sieg Waldheims zum Anlaß genommen, ihren Kanzler und einige Minister auszuwechseln. Für die Mannen von der christlichen Opposition steht die Diagnose fest: eine "Panikreaktion" darauf, daß die "Wende" nun endlich auch in Österreich begonnen hat.
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Der Staat Österreich läßt wählen: Ermächtigung als Wahlzuckerl
Eine "Regierungskrise" soll vorgezogene Neuwahlen unumgänglich gemacht haben - so das bezeichnende Urteil über seine demokratische Majestät, den Wähler: seine Stimmabgabe eine einzige lästige Störung beim Regieren, der man sich vorzeitig nur dann bedient, wenn eine Unzufriedenheit der Politiker mit ihrer Machtkonstellation eine "Regierungsbefähigung" nötig macht. Eine Machtkonkurrenz mit anschließendem Obmannwechsel beim kleinen Regierungspartner FPÖ soll die Koalition "handlungsunfähig" gemacht haben - seit wann ist lebendige, innerparteiliche Demokratie ein Stolperstein beim Regieren?
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Hainburg in Österreich
Da naben die regierenden Österreicher mitten in der schönsten Vorweihnachtszeit ihr ganzes Volk gegen sich aufgebracht. Leute, denen die alltäglichen Taten ihrer Politiker, die sie als Arbeiter und Steuerzahler zu spüren bekommen, noch immer eine Wahlstimme wert sind, sind gegen ein Verbrechen von Sinowatz und Co.
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Internationale Heimatkunde: Unsere neutrale Ostmark
ÖSTERREiCH. Kleiner südöstlicher Nachbar und Urlaubsland der BRD.
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KORRESPONDENZ: "SO ETWAS WIE WIDERSTAND?"
F.L.H., Wien Lauter "Alternativen" für Österreich
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Österreich: Tu felix Austria - lege!
Wahlen in der "neutralen" Alpenrepublik haben selbst in diesen Zeitläuften weltpolitischer Konfrontation und krisengeschüttelter Ökonomie nichts vom Charakter eines Familienkrachs verloren. Verglichen mit den angeblichen Grundsatzfragen, die bei der westdeutschen "Jahrhundertwahl" dem Stimmvolk eine Wahl zwischen gut und böse schlechthin suggerieren sollten, tut, was in Österreich im Wahlkampf Streitgegenstand ist, der Gemütlichkeit weiter keinen Abbruch.
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Österreich: Rekrutenvereidigung im KZ
Am Nationalfeiertag begeht die Alpenrepublik den Jahrestag der Ptoklamation ihrer "immerwährenden Neutralität". Heuer hat sich der "jugendliche" Verteidigungsminister, 39, etwas Besonderes einfallen lassen.
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Bruno Kreisky in Österreich: Ein Kanzler für schwere Zeiten - und als österreichischer Staatsmann in der Weltpolitik
Unlängst hat der "Spiegel" nach Jahren abgeklärter Bewunderung für den "aufgeklärten" Staatsmann in Wien am Lack des Nachbarkanzlers zu kratzen begonnen. Die Story über die "marode Alpenrepublik" hat zwischen Bregenz und dem Neusiedler See die Presse mobilisiert, die sich mit dem Tenor vor ihr Staatswesen stellte, die Deutschen hätten es gerade nötig.
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BRUNO KREISKY UND DER NAHE OSTEN
Bruno Kreisky, der 1911 geborene Sohn eines jüdischen Industriellen, hat als österreichischer Bundeskanzler bereits zu einem Zeitpunkt sich kritisch über die israelische Politik geäußert, als der Judenstaat im Westen gemeinhin als Bastion der Freiheit in einer Moskauer Einflußsphäre galt und westdeutsche Schulklassen noch geschlossen ins Kino geführt wurden, um dort in Farbe und Breitwand vom heroischen Kampf der endlich eine Heimat gefunden habenden Juden gegen Wüste und heimtückische Araber erzählt zu bekommen. Kreisky nahm als Staatschef Beziehungen auf halbdiplomatischer Ebene zur PLO auf, als diese Organisation hierzulande noch als eine Art exotischer Baader-Meinhof-Gruppe besprochen wurde, deren Führer Arafat auch durch das um den Kopf geschlungene Handtuch keinerlei Zweifel über seinen Status als ganz gewöhnlicher Terrorist aufkommen ließ.
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Friedensdemonstration in Wien: Ein österreichischer Beitrag zur Sicherung des Weltfriedens
Noch vor dem Erscheinen des ersten Demoaufrufs warnten nicht wenige Politiker vor "Einäugigkeit" und empfahlen ganz umsichtig: "weder Antiamerikanismus noch (!) Prosowjetismus" (SPÖ-Vorstand Blecha).
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Österreich: Mord und Politik (Ermordung des Verkehrsdezernenten)
In den Morgenstunden des 1. Mai 1981 wurde der Verkehrsdezernent der Stadt Wien in seinem Dienstwagen von einem bisher unbekannten Täter erschossen, als er gerade von zu Hause zur Mai-Kundgebung aufbrechen wollte.

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