weiterführend:
Demokr. Procedere | Nationalismus
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Souveränität - was ist das?
Souveränität gilt als das höchste Gut, nach dem Völker streben, das höchste Prinzip, das sich die politischen Gewalten dieser Erde auf die Fahne geschrieben haben, ihre Sicherung, nötigenfalls Wiederherstellung als ehrenwerteste Anstrengung auswärtiger Politik. Kein Vorwurf ist daher auch ehrenrühriger für einen Politiker, als sich gegen sie zu versündigen, kein Lob größer, als sich um sie verdient gemacht zu haben. |
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40 JAHRE NACH DEM ERSTERSCHEINUNGSTAG: DAS GRUNDGESETZ. EINE REZENSION
Etwas von bleibendem Wert wollten sie schaffen, die "Väter" (neuerdings auch "Mütter") dieses Werks. Schon sein Titel ist Programm: "Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutscnland", das kündigt eine Schrift in der Reihe klassischer Staatsutopien an, und doch mehr. |
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Eine Verfassung macht Geschichte: 40 Jahre Grundgesetz - was Festredner sich einbilden
So um die Pfingstzeit herum vor 40 Jahren ist einer schwer ausrottbaren Legende dieser Republik zufolge ein Geist über eine Versammlung deutscher Politiker gekommen und hat sie das Grundgesetz der Bundesrepublik formulieren lassen. Dank ihrer "aller Staatlichkeit vorausliegenden Idee der Menschenrechte" sollen die sog. |
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Vom Nutzen des Skandals für die Demokratie
Politiker üben ihren Beruf aus, indem sie Entscheidungen treffen. Deren wegweisende Bedeutung besteht in der Gewalt des Staates, die aus einem Beschluß eine für den Rest des Volkes verbindliche Maßnahme werden läßt. |
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DER BERUF DES POLITIKERS IN DER DEMOKRATISCHEN DEUTSCHEN REPUBLIK
Aus aktuellem Anlaß - schließlich tobt in der Bundesrepublik gerade der Wahlkampf - befaßt sich mancher Bürger mit der heißen Frage, was für Persönlichkeiten er da eigentlich vor sich hat. Man wird von ihnen umworben, sie "kämpfen um jede Stimme", indem sie es auf öffentlichen Plätzen vor ihren versammelten Anhängern erzählen; sie lassen sich interviewen, damit ihre Botschaften unter die Leute kommen, und die Bilder der wichtigsten unter ihnen hängen an Plakatwänden. |
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Das Grundgesetz - der Boden des Rechtsstaats
Bundesdeutsche Bürger können sich glücklich schätzen: Sie genießen ein Leben in Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit, was immer ihnen sonst zustößt und zugemutet wird. Der Garant dieses Glücksfalls ist die staatliche Hoheit, der die Inhaber bundesdeutscher Pässe unterstellt sind; sie ist Rechtsstaat aufgrund einer Verfassung, die mit den Grundrechten anfängt, denen dann freilich noch andere Paragraphen folgen. |
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Die Gewalt
Ordnung und Gewalt gehören in unserer Gesellschaft zusammen. Das bezeugt nicht nur die "Stimme des Volkes", dem von der Prügel, die "noch niemandem geschadet" hat, über die Wehrmacht als "Schule der Nation" bis zum Einsperren und "Rübe ab!" |
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Terrorismus - Die Gegengewalt der Ohnmacht
Am 8. August geht auf dem amerikanischen Flughafengelände in Frankfurt eine Bombe hoch; zurück bleiben zwei Tote und einige Verletzte. |
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Elite - Der Frühjahrsschlager auf dem demokratischen Meinungsmarkt
Ein korpulenter Herr, der in Bonn den Beruf des Außenministers ausübt, rechnet es sich selbst hoch an, das Theater eingeläutet zu haben. Er ist stolz und glücklich über eine Tat, die Mut erfordert, weil sie für den Täter das Risiko in sich birgt, unbeliebt zu werden. |
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Die Sache mit den Menschenrechten
Das Kulturgut, Marke Menschenrecht, wächst nicht auf Bäumen. Das körperliche Organ, nach dem "alle Menschen frei sind und gleich an Würde und Rechten geboren" (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UNO), hat die Mutter Natur dem Säugling nicht in die Wiege gelegt. |
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Verhindert die Demokratie den Faschismus?
Weimar hat es jedenfalls nicht geschafft, heißt es. Wenn es mehr Wirtschaftswachstum gegeben hätte, die Demokraten gehorsamere Untertanen gewesen wären, die Regierung mehr Autorität besessen hätte, die Parteien nicht so zerstritten gewesen wären, Brüning rechtzeitig mit dem Ausnahmezustand Ordnung geschaffen hätte - kurz, wenn die Demokratie so geschlossen, rücksichtslos und erfolgreich gewesen wäre, daß jeder Nationalist mit ihr zufrieden hätte sein können, dann hätte Hitler keine Chance gehabt. |
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Deutsche Demokratie 1983
Im privaten Leben zählt das Eigenlob nicht gerade zu den guten Sitten. Mit der demonstrativen Rechtschaffenheit und der Angeberei mit den Vorzügen, die man an sich selbst entdeckt, macht man sich unbeliebt und verdächtig. |
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Rechtsextremismus und Demokratie
Angesichts des faschistischen Attentats auf dem Oktoberfest, wurde nur eine Frage gestellt: Wer kann so etwas tun? Es gab auch nur eine Antwort: Das war die Tat von Verrückten, Verleiteten, Ewig-Gestrigen, Gewalttätern. |