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Trikot-Werbung für Gadafis "Grünes Buch" untersagt
Um den Klauen des Konkursverwalters zu entgehen, hatte der Eishockeyclub Iserlohn für seine Trikots einen finanzkräftigen Werbexponsor an Land gezogen. Ein Spiel lang wurde in einem bundesdeutschen Stadion "am Mann" für Muamar al-Gadafis "Grünes Buch" geworben. |
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Ben Johnson und der 100-m-Skandal: Der feine Unterschied zwischen Leistungsförderung und Doping - zwischen "Sportidol" und "manipuliertem Monster"
Betrug? Jetzt ist er doch seine 9,79 Sekunden gerannt. |
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Die schönste Nebensache der imperialistischen Welt (Fussball-WM 86)
Normalerweise spielen sie nicht miteinander, die Nationen dieser Welt. Der internationale Vergleich, den sie in der Hauptsache pflegen, besteht in der Waffe der ökonomischen Konkurrenz und - wegen deren Resultaten - in der Konkurrenz der wirklichen Waffen, deren friedlich-erpresserischer Einsatz die normalen diplomatischen Beziehungen ausmacht. |
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Nationaler Dolchstoss (Ist Berlin bei der WM als Spielort dabei?)
Noch in der Nacht werfen deutsche Zeitungen ihre Titelstory um: "Neue Berlinkrise". Der Bonner Krisenstab unter Führung des Kanzlers stellt ein Ultimatum an den DFB. |
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Ein Nachtrag zur "Katastrophe im Stadion": Von der Mission eines Fans, ihre Folgen - und ihre Grenzen
Die Bezeichnung "Fußball-Fan" ist verkehrt. Sie verharmlost jenes Engagement, dem sich die Leichen von Brüssel verdanken, zur Begeisterung für eine Sportart. |
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Staatstragender Hirnschwund
kennzeichnet die Auseinandersetzung zwischen Politikern und Verbandsvertretem der ‚Deutschen-Muskelschwund-Hilfe e.V. (DMH)‘. |
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Völker, hört die Signale - Sarajewo 1984
Die Nationen sind angetreten. Mitten im Frieden, mit Brettern, Knüppeln und Stahlkanten, haben sie ihre Winterathleten aufeinander losgelassen. |
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DIE SOWJETUNION NICHT BEIM US-OLYMPIA: KEIN VERSTÄNDNIS FÜR "SPIEL"VERDERBER
Der sportliche (Wett-)Kampf zwischen den Nationen findet nun in Los Angeles ohne die Sowjetunion und ihre Verbündeten statt. Dabei waren die USA immerhin so großzügig, den Athleten aus Staaten, die nach westlicher Auffassung eigentlich längst keine Existenzberechtigung mehr haben, die Einreise ins Führungsland der Freiheit zu gestatten. |
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Fussball-EM 84: Lauter Verrückte im Dienst der Nation
Als Toni Schunnacher bei der letzten WM dem Franzosen Battiston mit beiden Knien und mit voller Absicht ins Gesicht sprang, hätte man ihn nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verknacken und nach sportlichen Gesichtspunkten für immer vom Platz stellen müssen wegen erwiesener Brutalität. Im wirklichen Leben geht es aber darum, wieviel Tore unser Toni im Auftrag Deutschlands verhindert. |
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Unvergessene Lehren aus Olympia
Dem Begründer der modernen "olympischen Idee", Baron Pierre de Coubertin (1863-1937), kam diese angesichts des schlechten Abschneidens Frankreichs bei der imperialistischen Aufteilung der Welt in Kolonialreiche. Zudem hatte er ein Gespür für die "soziale Frage". |
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Schach-WM in Meran: Gut gegen Böse auf 64 Feldern
Gleich zu Beginn der Schachweltmeisterschaft in Meran deckte die deutsche Presse schonungslos auf: "Schmutzig! |
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Olympiaboykott: Siegen heißt diesmal nicht dabei sein
Da bei internationalen Sportlertreffen nicht einfach gelaufen, stabhochgesprungen und mit Kugeln geworfen wird, sondern dieselben und andere Tätigkeiten für die Vereinigten Staaten oder für das Große Sozialistische Vaterland verrichtet werden, da die nationalen Athleten also im Dienst der Politik stehen, wenn sie etwas anderes treiben und ihre Kniescheiben, Sehnen und Wirbelsäulen ruinieren, hat die Debatte darüber, ob sich die Völker wieder einmal rein auf der Ebene des schneller, höher, weiter messen wollen, naturgemäß drei Beteiligte: Sportler, Politiker und zuschauende Massen. Die Frage, wieweit die sportliche Bekräftigung der Völkergemeinschaft zur Zeit statthaft ist, haben alle drei in vorbildlicher Weise, nämlich von beiden Seiten aus gewälzt mit einem Problembewußtsein, das um so eindrucksvoller ist, als das Resultat, daß die Olympiade nicht stattfindet mit dem Entschluß der Amis schon feststand. |
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Olympiaboykott: Sportler durch und durch
Nach der Pleite in Lake Placid kann Deutschland wieder stolz sein auf seine Sportler. Denn sie haben bei dieser Olympiade gerade dadurch einen Sieg für die Nation errungen, daß sie zum Wettkampf erst gar nicht antreten wollen. |