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Altvaters Sachzwang Weltmarkt: Verliebt in "die Krise"
Elmar Altvater erweist sich in seinem neuesten Buch erneut als Großmeister des "Krisen"-Gedankens. "Krise", das ist für ihn nicht etwa eine Phase im Konjunkturzyklus des sich verwertenden Kapitals; nämlich die Phase, in welcher vorhandenes Kapital und lohnende Kapitalanlagemöglichkeiten allgemein auseinandertreten, wobei mit dem Durchstreichen einiger Werte einiges an Gebrauchswerten und ziemlich viel Menschenschrott - auf der Strecke bleiben, aber genau so Kapitalverwertung wieder zu der ungemein lohnenden Sache wird, die mit viel Kredit rücksichtslos gegen jede selbstproduzierte Schranke des zahlungsfähigen Bedürfnisses solange flott läuft, bis sich erneut das Wertgesetz zu Wort meldet. |
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Ulrich Beck , "Risikogesellschaft", Suhrkamp Verlag, Frankfurt: Risiko!
Endlich wieder ein "großer Wurf‘, der die Soziologie auf der Höhe der Zeit zeigt und jede gängige Ideologie als Bestandteil eines weltanschaulichen Totalzusammenhangs wiederzufinden erlaubt. Also ein garantierter Verkaufserfolg und ein ziemlicher Mist, das ist Ulrich Becks "RisikogeseUschaft. |
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DIE GESELLSCHAFT, EINFACH UNDURCHSCHAUBAR FÜRS GEMEINE VOLK
Das ist doch mal ein Gedanke, der die Welt ungeheuer um Wissen bereichert! Die Kritische Theorie will die "Unwissenheit" der Massen als Grund für die gegenwärtige "gesellschaftiche, politische und wirtschaftliche Situation" entdeckt haben. |
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DIE KRITISCHE THEORIE DES "SUBJEKTIVEN FAKTORS": DER "AUTORITÄRE CHARAKTER" - AUFKLÄRUNG ÜBER DIE GRÜNDE DES "MITMACHENS"
Mit ihren Untersuchungen zum "autoritären Charakter" wollten kritische Theoretiker wie Adorno, Horkheimer erklären, wie es - möglich war, daß die politischen Machthaber (insbesondere Hitler) bei all ihren Aktivitäten zum Wohl deutscher Wirtschaft und nationaler Größe über ein gefügiges Volk vefüg(t)en. Heutzutage ist "autoritärer Charakter" ein Schlagwort, das als Antwort auf die bei kritischen Soziologen und Psychologen immer wieder aufgeworfene Frage, warum ‚die Leute‘ ‚mitmachen‘, für ebenso hinreichend wie angemessen erachtet wird. |
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Soziologentag in Bamberg: die (un)verdrossenen Schaumschläger
Hat man nun etwas versäumt, wenn man den Jahreskongreß der Soziologen wieder einmal als gesellschaftliche Randerscheinung behandelt und nicht zur Kenntnis genommen hat? Das kommt darauf an! |
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Rene König: Leben im Widerspruch. Versuch einer intellektuellen Autobiographie - Der Weltgeist persönlich
König betätigte sich in fast 50 Jahren Veröffentlichungs-, Reise- und Kongreßtätigkeit (und letztere haben einen merklich genossenen Großteil der geistigen Aktivitäten dieses Anhängers einer welt- und kollegengesprächsoffenen, möglichst internationalen Gemeinschaft der lehrenden und lernenden Elite ausgemacht) als soziologisierender französischer Literaturwissenschaftler ("Die naturalistische Künstlerästhetik in Frankreich und ihre Auflösung") kritischer Kenner italienischer Kultur ("Niccolo Machiavelli. Zur Krisenanalyse einer Zeitwende"), geistiger Reisebegleiter ("Sizilien. |
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Helmut Schelsky, Rückblicke eines 'Anti-Soziologen' - Ein Geständnis intellektueller Redlichkeit
Der bundesdeutsche Altsoziologe Helmut Schelsky hat den Buchmarkt mit dem offensichtlich ersten Versuch seiner Autobiographie bereichert. Es handelt sich um die Sammlung von fünf Aufsätzen und Vorträgen aus jüngster Zeit, die um ein anscheinend aktuelles Thema herumkreisen, nämlich um "die anschauliche Vergegenwärtigung einer - gelebten Vergangenheit in der deutschen Universität": Helmut Schelsky - Rückblicke eines ‚Anti-Soziologen‘, Opladen 1981 |
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Soziologentag: Erntedankfest in Bremen
Mitte September unterbrachen über 2000 Soziologen ihre Semesterferien, um in Bremen ein vorgezogenes Erntedankfest zu feiern. Der öffentlich bekundete Dank und Stolz galt den Früchten der soziologischen Phantasie, die seit dem letzten Soziologentag üppig gereift waren. |
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Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft
Max Weber ist ein Gründungsvater und toter Hund der Soziologie. Mit Auszügen aus seinen "Soziologischen Grundbegriffen" und seiner Herrschaftstypologie, Sprüchen zum Werturteilsstreit oder zur Methode "idealtypischer" Konstruktionen kommt er zwar noch gelegentlich im Studium vor, wird ansonsten - Ironie des Schicksals! |