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Arbeitsmedizin



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Gesundheit - ein Gut und sein Preis
Die Pharma-Industrie streitet im Namen der Rentner für ihren Absatz; der Sozialminister im Namen der Arbeitslosen für mehr Selbstbeteiligung der Patienten; der Arbeitgeberverband im Interesse geringerer Lohnkosten gegen die unmenschliche Krankenkassenbürokratie; und auch sonst fällt kein ehrliches, geschweige denn wahres Wort über den Preis der Gesundheit. Ist der wirklich zu hoch?
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AIDS IS ALWAYS AND EVERYWHERE!
Die beiden Professoren Eilke Helm und Wolfgang Stille, die an der Frankfurter Universitätsklinik die Behandlung von Aids-Patienten leiten, haben es fertiggebracht, in einem Memorandum Gott und den gesamten kapitalistischen Alltag der Zukunft unter das Problem "Aids" zu subsumieren: "Arbeitgeber aus ganz unterschiedlichen Branchen werden erhebliche Verluste durch Erkrankungen ihres eingearbeiteten Personals erleiden.
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Milz, Helmut: Ganzheitliche Medizin (1985)
Die Öffentlichkeit ist mit dem gegen wärtigen System medizinischer Versorgung immer weniger zufrieden. Sie stellt mit Verbitterung fest, daß die Kosten dieses Systems maßlos angestiegen sind, ohne daß die Gesundheit der Menschen deutlich besser wurde...
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Das rem: Maß für staatliche Toleranz in Bestrahlungsfragen
Die Physik ermittelt die Eigenart der radioaktiven Strahlung und mißt sie. Für die absorbierte Energie pro Masse bestrahlter Materie kennt sie das Maß rad.
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DIE INTERNATIONALE STRAHLENSCHUTZKOMISSION EMPFIEHLT: EIN OPTIMALES VERHÄLTNIS VON ENERGIE UND KRÜPPELN
Das sind sie, die internationalen Strahlenschützer, die so dringend auch noch die AKWs in der Sowjetunion unter ihre Fuchtel bringen wollen! Zur Kenntnis folgendes aus ICRP-Publication 22, Recommendations of the International Commission on Radiological Protection, Seite 15 (Übersetzung MSZ):
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"Grenzwerte"
Der kapitalistische Produktionsprozeß produziert außer Gewinn ganz nebenbei noch eine Unmenge von Substanzen, die in bestimmten Mengen schädliche Wirkungen auf die Lebensvorgänge von Menschen, Tieren, Pflanzen haben. Die schädlichen Eigenschaften der Stoffe herauszubekommen, auch die bestimmten Mengenverhältnisse, in denen sie ihre verschiedenen Wirkungen entfalten, ist Sache der Naturwissenschaften.
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Fortschritte der Krebsmedizin: Glaube besiegt Wissen
Der Fachmann weiß es, und der Laie wundert sich kein bißchen, daß der Krebs zusammen mit Herz-, Kreislauf- und Rheumaerkrankungen zu den sogenannten "Zivilisationskrankheiten" gezählt werden muß. Wie es die "Zivilisation" anstellt, ganz eigene Formen der gesundheitlichen Schädigung hervorzubringen, weiß zwar der Fachmann, aber den Laien interessiert es kaum.
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ZWEI KRITISCHE ANFRAGEN: LIEGT DIE KREBSFORSCHUNG RICHTIG?
Laut Eurer Ankündigung zum Krebsartikel in der MSZ, soll dieser zeigen, "daß alles, was die Medizin da rauskriegen muß, längst erforscht ist". Diese Ansicht kann ich nicht teilen.
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Gesundheitswesen: Der Nutzen der Pharma-Industrie
Die Pharmaindustrie kommt aus der schlechten Presse nicht heraus: Ob es die Preise sind, die "unser Gesundheitswesen in den Ruin treiben", oder Medikamente, die wegen zu vieler Toter wieder aus dem Handel gezogen werden, die "erschreckenden" Umsatzzahlen von Psychopharmaka, die an Kinder verabreicht werden, oder Rheumamittel, die angeblich bei falscher Indikation eingesetzt werden und/oder zumindest Darm und Leber schädigen, schuld an den "Skandalen" soll eines sein: das Geschäft, das mit der Krankheit gemacht wird. Dabei handelt es sich da um
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Gesundheit und Gesundheitswesen
Das wäre einmal etwas: Mediziner wundern sich darüber, daß die Gesundheit, also das schlichte Faktum körperlicher Unversehrtheit, in unserer Gesellschaft als ein hohes Gut gilt, um das sich jedermann nicht ernsthaft genug kümmern kann! Die Frage, warum der Erhalt heiler Knochen und funktionsfähiger Organe eine besondere Anstrengung ist und wert sein soll, könnte glatt zu der Überlegung führen, daß mit dem Lob der Gesundheit die traurige Wahrheit gemeint und anerkennend verklärt wird, daß hierzulande nicht krank zu werden ein unverdientes Glück ist, das wie jedes Glück Ausnahme bleibt.
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Gesundheitstag: Die beste Medizin gegen Krankheit - gesund bleiben
Anfang Oktober versammelten sich in Hamburg die kritischen Mediziner zum Gesundheitstag ‚81. Kritisch, weil sie irgendwie merken, daß mit Krank- und Gesundschreiben, mit Pillen und Krankenhaus zwar immer wieder mal ein Leiden kuriert, dem "leidenden Menschen" aber nur begrenzt und zeitweise geholfen wird.
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Medizin und Krieg
Der bundesdeutsche Staat plant seinen nächsten Krieg. Das schließt ein: Er kalkuliert dessen Kosten, nicht nur an Tornados und Rolands, an Sold und Betriebsstoffen.
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WAS SAGT DR. BARNARD DAZU?
Anläßlich der Schilderung, wie Turin zu einer völlig von Fiat abhängig gewordenen Stadt sich entwickelt hat, so daß es für das Unternehmen besser ist, Sizilianer heraufzukarren, statt Fabriken in den Süden zu bauen, fällt dem Zeitungsschreiber folgender rührender Satz ein: "Aber es hat sich erwiesen, daß man das Herz der Konzerne nicht verpflanzen kann."
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Gesundheitstag in Westberlin: Lauter reaktionäre gute Menschen
Der Gesundheitstag war ein voller Erfolg. Nicht allein die Masse von 10.000 war es, die den parallel im Internationalen Kongreß Zentrum tagenden Ärztetag und dessen Gezeter über eine "radikale kleine Minderheit" beschämten, und nicht allein das Erscheinen zweier leibhaftiger Gesundheitsminister aus Ländern der ‚3.
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Psychopharmaka: Schmerzkiller und Angstdrogen
"Unter dem Schlagwort ‚Psychochemie‘ forscht zur Zeit eine große Zahl von Wissenschaftlern über die biochemischen Mechanismen, die im Zentralnervensystem die molekulare Basis von Empfindungen wie Schmerz und Angst darstellen", meldete kürzlich die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift "Mechanismen der Entstehung der Angst". Ganz seriös und mit dem ihr eigenen Charakterzug unermüdlichen sorgfältigen Forschens tritt hier eine Naturwissenschaft, die aus einer Ideologie ein ganzes Programm gemacht hat, mit praktischen Resultaten an, die Hilfe versprechen.

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