weiterführend:
AKW-Gegner
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Der Anfang vom Ende des deutschen Atomprogramms
Die Sprecherin der Anti-Wackersdorf-Initiativen erklärt: "Acht Jahre Widerstand haben endlich Wirkung gezeigt." (Süddeutsche Zeitung, 17.4.) |
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Atommacht BRD
In Brokdorf und Ohu, von Gorleben bis Wackersdorf, Kalkar und Alkem - in bundesdeutschen Atomfabriken kommen nur die allerfriedlichsten, allersichersten und unverfänglichsten Technologien zur Anwendung: Mit diesen Sprüchen wurde das Atomprogramm hierzulande propagiert und durchgesetzt und jede Kritik als "böswillige Unterstellung" und "absurde Verleumdung" von den einschlägigen Herren ebenso entrüstet wie entschieden zurückgewiesen. Und jetzt? |
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DIE SCHULDFRAGE
Gleich, wie‘s ausgeht, solange es demokratisch zugeht, sorgt die Inszenierung beim demokratischen Skandal dafür, daß kein einziger Grund benannt, nicht ein einziger der ehrenwerten Zwerke von Politik und Marktwirtschaft in Frage gestellt und garantiert kein nationales Anliegen ernsthaft behindert wird. Und das geht so: |
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Rettung für Nukem? Die Drei von Degussa packen's an
Die Degussa, die weltweit über 32000 und davon in Hanau 7400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, hat bis auf weiteres die Nukem GmbH, an der sie mit 350eteiligt ist, in ihre unternehmerische Obhut genommen. Vorstandsmitglieder und hochqualifizierte Führungskräfte der Degussa setzen sich ab sofort in der Nukem dafür ein, daß dieses Unternehmen mit seinen 900 Mitarbeitern ordnungsgemäß weiterarbeiten kann. |
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Die BRD - Atommacht eigener Art
Wenn Atomwaffen die Kriegführung revolutionieren, weil ihre Wucht die Feuerkraft aller anderen Streitkräfte - die deswegen "konventionell" heißen - blamiert, dann braucht ein Staat wie die BRD auch welche. - Wenn die zivile Nutzung der Atombombe in AKWs zum schlagkräftigen Konkurrenzmittel kapitalistischer Nationen bei der Energieerzeugung wird, dann braucht ein Staat wie die BRD einen solchen Industriezweig schon gleich. |
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NUKEM und die "Bewegung" Gibt der "Atomskandal" den AKW-Gegnern recht?
Eindeutig ja, meinen sie selbst. Ihre Warnungen von gestern sehen sie durch Tatsachen von heute bestätigt: eine Entsorgung gibt‘s nicht, staatliche Kontrollen der Atomindustrie sind undurchführbar, und im nationalen Brennstoffkreislauf lauert der Übergang zur Atombombe. |
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Der Ertrag der Wackersdorf-Anhörungen: Unsere atomaren Giftschleudern sind rechtsstaatlich sauber
Etwa vier Wochen lang fand an einem etwas abgelegenen Ort kurz vor der tschechischen Grenze ein Termin statt, auf dem der bayerische Staat sich "Einwendungen" von WAA-Gegnern "anhörte", um sie zu "erörtern". Von staatlicher Seite her war von Anfang an klar, daß es sich hierbei um die Erfüllung einer selbstgesetzten rechtsstaatlichen Vetpflichtung und nicht um ein "Anti-Kernkraft-Tribunal" handelte. |
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Das neue Lieblingskind der BRD: Der Hochtemperaturreaktor
"Deutsche und Sowjets bauen Hochtemperaturreaktor", tönte es laut, als Helmut Kohl in Moskau war. Das Lob für diesen Kernreaktortyp überschlug sich, und nebenbei erfuhr man auch, daß für ihn in der Bundesrepublik ein "standortunabhängiges" Genehmigungsverfahren läuft. |
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Tschernobyl und seine Bewältigung (1 Jahr nach dem GAU)
Wie bei jedem anderen Großereignis werden auch beim einjährigen Jubiläum des "Super-GAU"s in der Ukraine serien-, seiten- und fernsehminutenweise die Bilder und Kommentare von damals zum hundertsten Male hervorgekramt. "1 Jahr danach" heißen durchweg die Serien. |
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Das rem: Maß für staatliche Toleranz in Bestrahlungsfragen
Die Physik ermittelt die Eigenart der radioaktiven Strahlung und mißt sie. Für die absorbierte Energie pro Masse bestrahlter Materie kennt sie das Maß rad. |
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Der russische GAU - ein demokratischer Glücksfall - Von wegen "Umdenken"
Es stimmt nicht, daß mit dem russischen GAU die Kritik an den Kernkraftwerken einen Aufschwung genommen. Und schon gar nichts zu spüren ist von einer Selbstkritik derer, die Kernkraftwerke betreiben. |
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DIE SCHLAUESTEN ARGUMENTE GEGEN DAS ABSCHALTEN
1. "Keine Gefahr würde abgewendet, die aus anderen Ländern droht, schaltete man die deutschen Anlagen ab", erklärte Kanzler Kohl im Bundestag. Stimmt, man schaltet immer nur die AKWs ab, die man abschaltet. Die, die man nicht abschaltet, schaltet man nicht ab. |
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Die Strahlenschutzverordnung. Gift in Dosen, unbegrenzt!
Der Staat erläßt Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Mensch und Natur in der gesamten Republik. Seine Geigerzähler und Meßstationen werden nicht aktiv, weil irgendwo ein lokal begrenztes Stück Natur auf seine natürliche Radioaktivität hin kontrolliert werden müßte. |
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Eine Katastrophe wird politisch ausgeschlachtet: Ein Lehrstück über die Methode demokratischer Politik
Was ist zu tun, wenn eine radioaktive Wolke das Bundesgebiet verseucht? Die Bundesregierung und die mitregierenden Parteien in Bonn und anderswo haben es gleich gewußt - entgegen allen Gerüchten über angebliche Konzeptionslosigkeit und Durcheinander in den Führungsetagen der Nation. |
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Jens Scheer: Gemeinsames und Verschiedenes der Reaktortypen Stade/Tschernobyl
In beiden Typen findet die Kernreaktion, die Wärme liefert, in mit Uran(oxyd) gefüllten Rohren, sogenannten Brennstäben, statt. Die entstehende Wärme wird durch Wasser abgeführt, das direkt oder indirekt zum Betrieb von Dampfturbinen genutzt wird. |
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Kernreaktortechnik: Von wegen "Restrisiko"!
Klar, es geht. Die Leistung, auf die es die Betreiber von Kernkraftwerken abgesehen haben, kommt zustande. |
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Was darf, was muß, was will der Bürger wissen? Verharmlosung + Antikommunismus + Volksgesundheitsbetreuung="demokratische" Informationspolitik
Drüben erfahre man nichts. Hier erfahre man alles. |
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Zur politischen Ökonomie des AKW-Programms
Die "Atomwirtschaft" ist zunächst einmal ein Kind des Vaters aller Dinge, des Kriegs. Noch lange bevor die Menschheit mit Rechnungen über Megawatt und Millirem beglückt wurde, ist sie in den Genuß der neuen Energieguelle in Form einer ansehnlichen Wunderwaffe gekommen. |
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Der GAU von Tschernobyl in sowjetischer Sicht: Sozialistische Moral bezwingt Radioaktivität
Ein sowjetischer Atomreaktor ist explodiert und die sowjetische Öffentlichkeit ist davon unterrichtet worden. Wie - davon ist einem vieles vertraut. |
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Wissenschaftler vor der Atomfrage: Was gibt es an der Kernkraft auszusetzen
Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl ist die Technik der Wärmegewinnung aus Kernenergie ins Gerede gekommen. Ihre Brauchbarkeit, "Beherrschbarkeit" und Tauglichkeit überhaupt wurde prinzipiell angezweifelt. |
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Handreichungen für einen sauberen Unterricht: Was lernen wir aus Tschernobyl?
Mit dem bekannten Willen zum entschlossenen Handeln macht sich die Bayerische Staatsregierung in tiefer Sorge vor allem um den werdenden Staatsbürger an die Beseitigung der Spätfolgen von Tschernobyl. Eine Broschüre dieses Namens erhielten die bayerischen Lehrer als Handreichung zwecks Dekontamination des von Zweifeln und Angsten verseuchten Jungvolks, "da viele Unberufene ihre Meinung als ‚Wissenschaftler‘ lautstark in die Öffentlichkeit brachten", anstatt sich an die berufene Weisung des zuständigen Ministeriums zu halten. |
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Gutachten zum Ausstieg aus der Kernenergie: Atomprogramm um ein Haar gescheitert
Die Regierung läßt Gutachten zur Kernenergie anfertigen und findet dann, sie könne sie für ihre Politik nicht so recht gebrauchen. Eine eindeutige Klarstellung, wer hier Herr und wer Knecht ist. |
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Das SPD-Sofortprogramm zum Ausstieg aus der Atomenergie: Modifizierter Weiterbetrieb
Der Wahlparteitag der SPD hat sich dem Bericht der Hauff-Kommission zur Atomenergie angeschlossen und verkündet, daß eine SPD-geführte Bundesregierung "in 10 Jahren den Ausstieg schaffen" will. Darin kann man nun ein Angebot der SPD an all jene Leute sehen, die ihre Gesundheit lieber nicht verstrahlt bekommen, möchten. |
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Anklage der Staatanwaltschaft gegen die Nuklearfirma ALKEM: LEGAL, ILLEGAL - SCHEISSEGAL!
In Hanau befindet sich mit der Firmengruppe Alkem/Nukem/RBU das Zentrum der bundesdeutschen Atomwirtschalt. Die RBU produziert Brennstäbe für Leichtwasserreaktoren, Alkem stellt Brennelemente für den Schnellen Brüter her, wobei bombenträchtiges Plutonium abfällt, die Nukem ist in Sachen Ex- und Import von Nukleartechnologie tätig. |
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Eine "deutsche Lösung": Der nationale Kern des Pu 239
Die maßgeblichen Männer der Republik halten es für ganz und gar unverantwortlich, daß ein Staat mit der weltpolitischen Wucht der BRD nicht über genügend Kapazitäten für die Produktion von Pu 239 verfügt. Energie aus dem Atomkern - ob moderiert oder explosiv - ist für die Politik allemal eine Frage der nationalen Sicherheit. |
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Atompolitik: Energie durch Autarkie
Energie ist heutzutage in der offiziellen Sprachregelung nicht mehr ein Problem der Knappheit. Die Vorstellung, daß irgendwann einmal nach dem Jahr 2000 keine mehr dasein könne, hat ihre Dienste getan, das Volk daran zu gewöhnen, daß die Energiekosten teurer werden, weshalb es mit derlei kostbaren Substanzen wie Öl und Benzin, die eigentlich zum Verheizen und Verfahren viel zu schade sind, sparsam umgeht. |
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Unsere Umwelt: Nach einem Jahr Harrisburg
Ein Jahr nach dem Reaktorunfall in Harrisburg zieht die öffentliche wie die alternative Presse Bilanz, wie es mit der Bewältigung der Risiken der Kernenergie bei uns steht. Angesichts dessen, daß in unserem Land kein Jota am Atomprogramm geändert wurde und sich die ersten Bundesländer für die Errichtung einer Wiederaufbereitungsanlage für abgebrannte Kernelemente melden, träumt die taz einer vertanen Chance nach: |
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Kernenergie: ein historischer Kompromiß/Gorleben
Zwei Beteiligte der von der Bundesregierung eingesetzten Enquete-Kommission für die künftige Energiepolitik haben die von den Kommissionsmitgliedern unlängst selbst geäußerte Sorge, die von ihnen entworfenen ‚Szenarien‘ für das Jahr 2030 würden überhaupt nicht zur Grundlage der Energiepolitik gemacht, sondern seien nur die Begleitmusik zu den nach anderen Kriterien getroffenen Entscheidungen, eine salomonische Antwort gefunden. Nachdem der Bundeskanzler selbst schon auf die Idee gekommen war, die verstärkte Förderung von Kohle und damit in Zusammenhang stehender technischer Verfahren als Abkehr von der Kernenergie zu verkaufen, also als Zugeständnis an Kernkraftgegner, die nun ihrerseits als echte Demokraten für die existierenden und künftig gebauten Kernkraftwerke zu sein hätten, haben sich zwei wissenschaftliche Geistesriesen den Trick abgeschaut: Die zukünftige Energiepolitik muß ein "Kompromiß" sein. |
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Erdgas: Die Logik einer außerordentlichen Preisentwicklung
Die enorme Steigerung der Verbraucherpreise für Erdgas im letzten Jahr hat den Verdacht aufkommen lauen, daß es "uns mit dem Gas genauso gehen könnte, wie mit dem Öl". Dabei ist es erst ein paar Jahre her, daß im Zeichen des "Ölpreisschocks" dem Gas eine wichtige Rolle bei der Bewältigung bundesrepublikanischer Energieversorungsprobleme zugewiesen wurde. |
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Frankreich: Die zivile force de frappe
Mitte der 80er Jahre wird es in Frankreich 50 Kernkraftwerke geben. Entsorgung, Wiederaufbereitung und Anreicherung laufen bereits. |
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Naturwissenschaft: Atomtechnologie und Atompolitik
Wenn sich Naturwissenschattler, Ingenieure, Intellektuelle und die ganze teilnehmende Öffentlichkeit angesichts staatlicher Entscheidungen über die nationale Energiewirtschaft in Atomkraftwerksbefürworter und Atomkraftwerksgegner spalten, dann mögen sie sich zwar naturwissenschaftlicher Aussagen über Energie und Energiegewinnung bedienen - der Streit ist einer über Alternativen staatlicher Politik. Mit Erkenntnissen über den Aufbau der Atome, mit Forschungsergebnissen über Kernspaltung und mit der Entwicklung technischer Verfahren der Kernenergiegewinnung läßt sich der Zweck, gemäß dem mit diesen Gesetzen umgegangen wird, weder begründen noch kritisieren. |