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Börse, Aktie, Spekulation in der Volkswirtschaftslehre - Ein Markt, wie er im Buche steht
Als am "Schwarzen Montag" 1987 die Aktienkurse in den Keller purzelten, gab es nicht nur an den Börsen eine mächtige Aufregung. Seitdem reißt die Debatte über den Schaden, und über die Gefahren für die Weltwirtschaft nicht mehr ab. |
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Altvaters Sachzwang Weltmarkt: Verliebt in "die Krise"
Elmar Altvater erweist sich in seinem neuesten Buch erneut als Großmeister des "Krisen"-Gedankens. "Krise", das ist für ihn nicht etwa eine Phase im Konjunkturzyklus des sich verwertenden Kapitals; nämlich die Phase, in welcher vorhandenes Kapital und lohnende Kapitalanlagemöglichkeiten allgemein auseinandertreten, wobei mit dem Durchstreichen einiger Werte einiges an Gebrauchswerten und ziemlich viel Menschenschrott - auf der Strecke bleiben, aber genau so Kapitalverwertung wieder zu der ungemein lohnenden Sache wird, die mit viel Kredit rücksichtslos gegen jede selbstproduzierte Schranke des zahlungsfähigen Bedürfnisses solange flott läuft, bis sich erneut das Wertgesetz zu Wort meldet. |
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Der Dollarkurs - total daneben. Nationalökonmomische Einbildungen anschaulich gemacht
Jahr Wechselkurs Kaufkraft des $ in DM des $ in DM |
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Das Sozialprodukt
Die Grundvorstellung ist angeblich ganz einfach: "Das Produktionsergebnis eines Landes in einer bestimmten Periode und damit die wirtschaftliche Leistnng dieses Landes wird statistisch dnrch das Sozialprodnkt erfaßt." |
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Alternative Ökonomie: Rettet die Produktion!
Der alternativ-ökonömische Blick in die wirtschaftliche Landschaft kommt zu folgender Diagnose: "Schrumpfkapitalismus" |
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Nobelpreisträger zur Wirtschaftskrise (Glosse)
Die Zeitung "U.S. News und World Report" befragte sechs amerikanische Nobelpreisträger, wie denn die Krise zu überwinden sei. Dies verschafft uns Aufklärung über brennende Fragen der Ökonomie der Neuzeit. |
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Konjunkturtheorie: Ein Biorhythmus des Kapitals
Als sie anfing, bemühte sich die ökonomische Wissenschaft um die Erfindung von Argumenten, die schon die bloße Möglichkeit von Krisen für die kapitalistische Produktionsweise ausschließen sollten. Heutzutage verwenden Ökonomen viel Schweiß darauf, ganz im Gegenteil Modelle für den Konjunkturzyklus auszudenken. |
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Laffer: Mit Elan in die Reagan-Kurve
Seit den steuerpolitischen Beschlüssen der amerikanischen Regierung, die Einkommensteuer verteilt über drei Jahre um 5, 10 und 1O%, die Kapital- und Vermögenssteuer von 70% auf 50% zu senken und die Abschreibungsmöglichkeiten zu erleichtern, wurde neben Gilder - einem weiteren Ökonomen die Ehre zuteil, zu den Vertretern der ‚Reaganomics‘ gezählt zu werden: Arthur B. Laffer, nebst gleichnamiger Kurve. |
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Politische Ökonomie - Ideologien: Keynesianer, Monetaristen und deutsche Pragmatiker
Die im "Beschäftigungsprogramm" verwendeten wirtschaftspolitischen Instrumente, wie auch die Abschreibungserleichterungen und Steuersenkungen des amerikanischen Präsidenten sind ganz normale Bestandteile einer "keynesianisch geprägten" Wirtschaftspolitik. Wenn heutzutage aber ein Wirtschaftstheoretiker - sei es ein Wissenschaftler oder ein Wirtschaftsjournalist - einem Kollegen, einer Gewerkschaft oder einem Politiker am Zeug flicken will, dann spricht er mit Vorliebe von "Fehlern keynesianischer Wirtschaftsphilosophie". |
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Krisentheorien: Gute Gründe für schwere Zeiten und Rezepte für noch schwerere
Um Kriterien dafür, wann eine wirtschaftliche Krise vorliegen soll, sind Ökonomen noch nie verlegen gewesen: "Stagnierende Produktion, ständig steieende Arbeitslosigkeit, Firmenzusammenbrüche, nachlassende Bestelltätigkeit und die pessimistische Stimmung in den Chefetagen - all dies deutet darauf hin, daß sich die deutsche Wirtschaft in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg befindet." |
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George Gilder "Reichtum und Armut" - Das Hohe Lied vom Kapital
Wer sich immer schon fragte, woher denn dieser abgehalfterte Cowboy Reagan das Zeug zum Wirtschaftspolitiker habe; wer nach der "Gedankenwelt", den "theoretischen Konzepten" und den "Hintergründen" dieser Maßnahmen suchte, also meint, Wirtschaftspolitik müsse doch prinzipiell etwas mit Vernunft und Wissenschaft zu tun haben; wer sich also - anstatt auch nur ein einziges wahres Urteil über die tatsächlichen Zwecke der inzwischen reichlich vorhandenen Werke dieses Mannes fällen zu wollen, - lieber um "Verständnis für diese Politik" bemüht, - der hat inzwischen vom Buchhandel erhalten, was er verdient: George Gilders "Reichtum und Armut", laut "Zeit" "die Wirtschaftsfibel", die Reagan unter dem Bett liegen hat und der er seine "rechten Rezepte" entnimmt, wenn er mal nicht weiterweiß; in einem Wort: das Beste, was die heutige Nationalökonomie in Sachen Rechtfertigung der Herrschaft an anerkannten Dummheiten zu bieten hat. Einerseits liegt Gilder ganz auf der Linie der Säuberungsaktionen im nationalökonomischen Lager: Daß der Staat die an ihn gezahlten Beiträge der Sozialversicherungen nicht einfach einbehält, sondern Teile davon wieder hergibt, die politische Sorge also, ein beachtlicher Teil des Volkes dürfe durch frühzeitiges Verrecken doch nicht jeder weiteren Ausnützung entzogen werden, halten Ökonomen für die Verwirklichung ihrer Fiktion einer "Nachfragesteuerung", d.h. |
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Deutscher Ökonomentag: KATHEDERKAPITALISTEN 1980
Der "Verein für Socialpolitik" ist im Jahre 1872 gegründet worden. Den Namen Kathedersozialisten verdienten sich die Vereinsmitglieder durch die wissenschaftliche Begleitmusik zum Bismarckschen Staatsprogramm, mit dem Verbot der Arbeiterpartei und mit den ersten Akten sozialpolitischer Verwaltung proletarischer Armut politische und ökonomische Kämpfe der Arbeiterklasse zu verhindern. |