|
3 / 88 |
25 Jahre deutsch-französische Erbfreundschaft
Der am 22. Januar 1963 von Adenauer und de Gaulle im Elysee-Palast unterzeichnete Vertrag gilt als die offizielle Besiegelung der "Versöhnung zwischen dem deutschen und dem französischen Volk, die eine jahrhundertelange Rivalität beendet", wie es in seiner Präambel heißt. |
|
3 / 88 |
De Gaulle - ein starkes Stück Frankreich: Jeanne d'Arc, zweite Auflage
Charles de Gaulle, der Kriegsgewinner von Alliierten Gnaden, der Araberschinder und Dekolonisator Algeriens, der alte 68er, der vor ein paar Demos auskniff, der Miterfinder einer zwischenvölkischen Weltneuheit ("Erbfreundschaft"), wird dies- und jenseits des Rheins unbestritten zu den Säulenheiligen der jüngsten (deutsch)französischen Geschichte gezählt. Die Leute haben recht: es gibt über den Mann wirklich nicht viel Gutes zu sagen. |
|
4 / 88 |
Wer war Kurt Georg Kiesinger?
Den Nachrufen ist zu entnehmen, daß es sich um einen jener deutschen Männer gehandelt haben muß, die sich deswegen um das Vaterland verdient gemacht haben, weil sie einmal Bundeskanzler gewesen sind. Das scheint uns zu wenig für die junge Generation, die sich ohnehin schon schwer tut, den Verblichenen mit einem US-Politiker deutscher Abstammung nicht zu verwechseln. |
|
6 / 88 |
DIE STUDENTENBEWEGUNG (1. TEIL)
Die Rebellen der sechziger Jahre sind unverrichteter Dinge abgetreten. Kein einziges ihrer kleinen und großen Ziele haben sie erreicht. |
|
7 / 88 |
Die Studentenbewegung (Teil II) Eine Abrechnung mit den Jubiläumslügen
Wenn sie nicht viel bewegt hat, so liegt das nicht daran, daß zu wenig unternommen wurde. Mit ihrer Kritik ließen sich die Aktivisten laut und deutlich vernehmen. |
|
7 / 88 |
Ein Geld wird 40: "Die DM - vom Kellerkind zum Weltstar"
Ein Jahrestag ohne kritischen Unterton. Statt dessen nur Freude und Zufriedenheit über die prächtige Entwicklung "unserer DM". |
|
9 / 87 |
Das einzige und das bessere Deutschland - Die Diplomatie der "nationalen Frage"
Die BRD will von Anfang an das ganze Deutschland sein. Ohne falsche Scham definiert sie sich als "Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches"; und das nicht, um ein paar sonst herrenlose staatliche Verbindlichkeiten aufzusammeln. |
|
9 / 87 |
Henry A. Kissinger: Unser größter Ami
Richard Nixons einstiger Berater und Außenminister soll fränkischer Doktor werden. Die Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen hat beschlossen, ihm den Dr. |
|
7 / 86 |
Ungarn: Der Bürgeraufstand von 1956
Der typische Sündenfall der Sowjetunion: Sowjetische Panzer walzen den Freiheitswillen eines Volkes nieder. Dafür hat der ungarische Aufstand nach dem noch etwas mickrigen 17. |
|
4 / 85 |
40 Jahre Jalta: Historischer Bezug für ein Kriegsprogramm
Der Brauch, vergangener Ereignisse anläßlich runder Jahreszahlen zu gedenken, nimmt im freien Westen derzeit makabre Formen an: Endphase und Resultate des letzten Weltkriegs werden von Politikern, Wissenschaftlern und Zeitungsschreibern in aller Öffentlichkeit dermaßen durchgehechelt, daß man den Eindruck gewinnt, dieser Krieg wäre keineswegs schon 40 Jahre lang vorbei. Allseitige Unzufriedenheit mit seinem Ausgang ist nämlich der Grundtenor dieser freiheitlich-nationalen Debatte, nicht zuletzt in der friedliebenden BRD, dem Rechtsnachfolger des damaligen Kriegsverlierers. |
|
5 / 85 |
Konrad Adenauer: Kalter Kriegs- und Aufbaukanzler
Konrad Adenauer, der erste Kanzler, der Alte, der wortwörtlich die "Adenauer-Ära" bestimmte - dieser Staatsmann der ersten Stunde des bundesrepublikanischen Staatswesens erfährt heute nicht nur all die Würdigungen, die "großen" Politikern zuteil werden, wenn sie gestorben sind. Über Konrad Adenauer ist mehr und nur Gutes zu hören. |
|
1 / 83 |
20 Jahre deutsch-französische Freundschaft: Vom Erbfeind zum Konkurrenzfreund
Die deutsch- französische Frenndschaft hat Geburtstag. Gefeiert wird ein "Markstein in der Geschichte" zweier Völker, die nach jabrhundertelanger "Erbfeindschaft" sich just vor 20 Jabren eines Besseren besonnen und sich "ausgesöhnt" haben sollen. |
|
4 / 83 |
DIE ‚DEUTSCHE FRAGE‘ UND IHRE LÖSUNG: VON DEN BESATZUNGSZONEN ZU DEUTSCHEN TEILSTAATEN WEST-DEUTSCHLAND CONTRA DDR
Als "Kanzler der Alliierten" kreierte Konrad Adenauer die Bundesrepublik von Anfang an als Frontstaat hart an der Demarkationslinie, dem Ergebnis des II. Weltkriegs. |
|
6 / 82 |
13 Jahre sozialliberale Koalition: Stationen, Stichpunkte
Wenn dann eine "Ära" zu Ende ist, häufen sich die Rückblicke. Nun gut, aber was soll man ihnen entnehmen? |
|
6 / 82 |
GEORGE F. KENNAN, IM SCHATTEN DER ATOMBOMBE, KÖLN 1982: DIPLOMATIE DES "KALTEN KRIEGES"
George Frost Kennan, erstmals 1935 als US Diplomat in Moskau, 1939 akkreditiert bei Hitler in Berlin, 1944 und 1952 wieder in Moskau Botschafter seines Landes. Als Chef eines außenpolitischen Planungsausschusses im State Department konzipierte er die "Containment (=Eindämmungs-) Politik" gegenüber der Sowjetunion. |
|
6 / 82 |
HISTORISCHES ZUM OST-WEST GEGENSATZ: DIE GENESIS DES HAUPTFEINDES
Die Geschichte der internationalen "Beziehungen" der Sowjetunion ist das glatte Gebenteil dessen, was sie beweisen soll. Bis herab zum arbeitslosen Jugendlichen mit Sonderschulabschluß weiß in Westdeutschland jedermann, die "Sünden" der"Russen" herzusagen, auch wenn er bis auf Polen keinen einzigen Ländernamen richtig buchstabieren könnte. |