stichwörter: Europa » Eurokommunismus



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Der neue Kurs des PCI: Die Feier der Alternativlosigkeit als Alternative
In Italien soll es endgültig keine Gründe mehr für den Kommunismus geben. Sagt der PCI, und der muß es als Experte in Sachen Kommunismus ja wissen.
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Enrico Berlinguer: Die Bourgeoisie trauert um einen Kommunisten
Der Tod eines führenden Kommunesten ist für seine Genossen ärgerlich, weil er ihnen beim Kampf gegen Staat und Kapital abgeht. Ihrem verschiedenen Generalsekretär hingegen rief die PCI in der Schlagzeile des Parteiorgans L‘Unita nach: "Du wirst allen fehlen!"
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Die Eurokommunisten: Canossa-Gang nach Jalta
Schon gemein, wie schwer einem Kommunisten heutzutage die Glaubwürdigkeit seiner Russenfeindschaft gemacht wird! Kann man eindrucksvoller klarstellen, daß einem die Polen genauso scheißegal sind wie den Amerikanern?
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MENSCH MARCHAIS
In seinem Buch "L‘espoir au present" ("Die Hoffnung in der Gegenwart") folgt Marchais den ästhetischen Grundsätzen des sozialistischen Realismus, wonach das revisionistische Programm am "lebendigen Menschen" zu bebildern ist. Der "lebendige Mensch" ist hier der schreibende Marchais selbst, der in allen Situationen echt revisionistische Gefühlsausbrüche zustandebringt.
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Eurokommunismus: Nationalrevisionismus für Frieden und Freiheit
Wenn das Mitglied des Politbüros der PCI, Genosse Giancarlo Pajetta, auf dem Parteitag der KPdSU auftaucht, so ist bereits das eine "unfreundliche diplomatische Geste", weil zum ersten Mal mit der Etikette unter den "Bruderparteien" gebrochen wird und nicht der italienische Parteichef erscheint. Was er dort zu sagen hatte und - wie nicht ohne eine gewisse Zufriedenheit bei der PCI von der gesamten bürgerlichen Presse breitgetreten wurde - nur auf einem Nebenschauplatz sagen durfte, war denn auch alles andere als eine Grußadresse an die "ruhmreiche" Partei der Sowjetunion.
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MIT DER KPF FÜR DIE "ERRETTUNG FRANKREICHS"
So hörte man es zwei Stunden nach der Wahl des Sozialisten Mitterand zum Präsidenten der Französischen Republik. Die da jubelten und sich in Siegerpose für das schwere Geschäft des Regierens bereit erklärten, waren allerdings nicht er und seine Mannschaft, sondern die Spitzenvertreter der Kommunistischen Partei Frankreichs; die Verantwortung die sie eilfertig zu übernehmen versprachen, hatte ihnen niemand angetragen, und die Politik, die sie da tragen wollen, ist nicht ihre, sondern die des erfolgreichen Konkurrenten.
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KP-Treffen in Paris: Nationalkommunisten
Angesichts der gegenwärtigen Eskalation des Westens gegen die Sowjetunion kann diese immerhin auf einen Vorteil setzen, den die freie Welt so nicht kennt: Mitten im Feindesland agieren kommunistische Parteien, die mehr oder weniger fest dem ersten Vaterland aller Proletarier verbunden sind - sagen sie. Was liegt da näber, als sich - so wie es die KP Frankreichs für Ende April plant - einen internationalen Kongress aller europäischen KPs unter der Vberschrift "Frieden und Abrüstung" arrangieren zu lassen und so eine gewaltige ideologische Gegenoffensive gegen die amerikanischen Friedensfeinde zu eröffnen.

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