stichwörter: Asien » China



4 / 89
CHINAS "SCHLÄCHTER" - ZU SCHLAPP FÜR EINE GESCHEITE INVESTITIONSFÖRDERUNG
An ein und demselben Tag in ein und derselben liberalen Zeitung: Vorne, in dicken Schlagzeilen, eine Riesenempörung über das brutale Durchgreifen der chinesischen Staatsführung gegen die protestierenden Studenten. Hinten, im Wirtschaftsteil, folgende sachkundige Ermahnung:
4 / 89
Das christliche Abendland sorgt sich um die Volksrepublik China
* "Deng setzte Zhao als Generalverwalter der Partei ein, und seine Absicht ging auf, Chinas Partei hatte nichts nötiger als einen nüchternen Manager, um aus der verfahrenen Situation nach Hu Yaobangs Abgang wieder herauszukommen...
4 / 89
DIE ANTWORT DES FREIEN WESTENS
auf die Unruhen in China hat Anlaß zur Kritik wegen der "Halbherzigkeit und Inkonsequenz" der Regierung gegeben. Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste haben aufgebrachte Demokraten und manche Journalisten den entschiedenen Einsatz derjenigen vermißt, die von einem "sinnlosen Akt brutaler Gewalt" (Kohl) oder einem "Rückfall in die menschenverachtende Zeit des Totalitarismus" (die Bundesregierung) gesprochen haben.
4 / 89
VOLKSREPUBLIK CHINA: DIE "ÖFFNUNG ZUM WESTEN" - DER KONSEQUENT PRAKTIZIERTE IDEALISMUS DES "DRITTEN WEGES"
Hemmungslos - d.h. viel tiefer und ungebremster als z.B.
11 / 88
PROTOKOLL DES WELTWEIT EINZIGEN "3. WEGES" ZWISCHEN KAPITALISMUS UND "REALEM SOZIALISMUS"
Die Volksrepublik China hat den regionalen Konflikt um ihre weltpolitische Orientierung selbst in die Welt gesetzt, nämlich durch die Konjunkturen ihres Verhältnisses zur Sowjetunion. Diese reichen von der Bezeichnung der SU als ‚ältester Bruder‘ über den Grenzkrieg am Ussuri bis zur Vorbereitung eines Gipfeltreffens zwischen Gorbatschow und Deng Xiaoping.
1 / 86
CHINA UNTERWEGS - EIN REISEBERICHT
Wir sind hingefahren. Daß uns bei der Ankunft auf dem Pekinger Flughafen ein kalter Wind ins Gesicht blies und die Aussicht ziemlich trübe war, kann man dem "neuen Kurs" nicht ankreiden.
1 / 86
Kapitalismus in China? Die Modernisierung der Volksrepublik
Die Kommunistische Partei der Volksrepublik China hat nach sechs Jahren mehr oder weniger weitgehender Experimente mit "marktwirtschaftlichen Instrumenten" zur Effektivierung der Wirtschaft beschlossen, nunmehr "den Markt" bzw. das, was sie dafür hält, zum Universalinstrument der wirtschaftlichen Modernisierung zu machen.
10 / 86
Zum 10. Todestag des Grossen Vorsitzenden - Wie tot ist Mao?
Diese Frage wird inzwischen fast nur noch in westlichen Blättern für die Geschäftswelt - "Handelsblatt", "Wall Street Journal", "Financial Times" etc. - in längeren Gedenkartikeln hin und hergewälzt (Vorschlag des "Wall Street Journal": "Mao ist nicht tot, er hält nur gerade einen langen Schlaf.").
6 / 85
NACHRICHTEN VON DER MARKTWIRTSCHAFT
Die Marktwirtschaft hat angeblich mittlerweile sogar das große China ereilt. Daran stimmt sicher so viel, daß die chinesischen Führer den Ausbeutungsgrad im eigenen Land für völlig ungenügend halten - gemessen an der Plackerei in vorrevolutionären Zeiten ist der chinesische Bauer ziemlich abgeschlafft:
7 / 85
Zhao Ziyang in Europa: Auf der Suche nach Weltmacht
Der chinesische Ministerpräsident war auf Staatsbesuch in Europa und machte "im eleganten dunkelblauen Nadelstreifen-Zweireiher mit weißem Ziertuch eine tadellose Figur" ( Die Zeit) auch bei Westdeutschlands Politikern, Unternehmern und Öffentlichkeit. Zu welchem Zweck eigentlich?
11 / 84
Kohl in China: 1 Milliarde Kollegen, Kunden, Waffenbrüder
So locker begründete Kohl auf Bestellung, daß die christdemokratische Regierung des antikommunistischen Frontstaats BRD, eine Woche lang per Staatsbesuch weltöffentlich, das beste Einvernehmen mit allen politischen Größen der "diktatorisch" regierten nationalkommunistischen Volksrepublik China pflegt. An den Dogmen des westlichen Antikommunismus will man Deng Xiaoping und Konsorten nicht messen.
3 / 83
VR China: Das Recht als staatliche Produktivkraft
Als Summe der "historischen Erfahrungen" mit der seit 1978 in China vollzogenen "Berichtigung der Fehler der ‚Kulturrevolution‘ "hat die KPCh ihren Massen eine Verfassung beschert und mit einer Pressekampagne zu verstehen gegeben, daß diesem neuen "Grundgesetz des Staates" eine ganz andere "höchste gesetzliche Autorität" zukommen soll als früheren Verfassungen des kommunistischen China. Für den Weg der "vier Modernisierungen" Chinas steht eine rechtsstaatliche Modernisierung des Landes an.
11 / 83
Lambsdorff und Warnke in China: Die Volksrepublik läßt sich entwickeln
Maos Nachfolger sind bereit zum Geschäft - für den Westen. Jetzt geht es nur noch darum, das "Riesenreich" mit seinen vielen Chinesen auch geschäftsfähig herzurichten.
1 / 82
China: Chinesische Diplomatie der 80er Jahre: Haupttendenz Opportunismus - Chinas Politik der "offenen Tür": Der Weg zum Entwicklungsland aus eigener Kraft
Worauf soll unsere Politik beruhen? Auf unseren eigenen Kräften, und das heißt, sich aus eigener Kraft emporarbeiten,..
4 / 80
China: Auf die Arbeits- und Devisenkraft der Massen bauen
In schöpferischer Weiterentwicklung der Massenlinie Maos: "Den Volksmassen wohnt eine unbegrenzte Schöpferkraft inne.
5 / 80
China: Die politische Emanzipation der Volkswirtschaft vom Volk
Vom 30. August bis 12.
6 / 80
China: Ein Schauprozess mit der "Viererbande"
Die gegenwärtige Führung der chinesischen KP hat es für zweckmäßig befunden, gegen die Repräsentanten der politischen Linie, gegen die sie sich vor vier Jahren innerhalb der Partei durchsetzte, das ehrwürdige und schon länger nicht mehr zur Anwendung gekommene, dabei gleichwohl ausgefeilteste Instrument des Revisionismus an der Macht zur Eliminierung parteiinterner Differenzen einzusetzen: den Schauprozeß. Die "westlichen Beobachter" vor Ort läßt dieses Ereignis "historischen Ausmaßes", bei dem

© Verein zur Förderung des marxistischen Pressewesens e.V. München