weiterführend:
KDV | Militär-Ideologie | Rüstungsindustrie | Waffenexporte | Zivilschutz
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Die militärische Zuordnung und Ausstattung des wiedervereinigten Deutschland: Warum für die Deutschen ein neutrales vereintes Deutschland unmöglich ist
Kaum war der Anschluß der DDR an den Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, die BRD, eine realistische Perspektive geworden, stand fest, daß die Angelegenheit der Deutschen ein Sicherheitsproblem von weltpolitischer Dimension darstellt. Seitdem steht die heiße Frage auf der Tagesordnung, wie auf Grundlage der offenkundigen Veränderungen des Staatengefüges in der Mitte Europas der Frieden in Europa und zwischen den Blöcken in Ost und West militärisch zu sichern sei. |
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Zum Streit um die "Modernisierung" der Lance-Raketen Wozu braucht die Bundesrepublik Atomwaffen?
Die Bundeswehr besitzt Raketen, mit denen amerikanische Atomsprengköpfe über 100 Kilometer weit verschossen werden können; ca. 90 "Lance"-Systeme mit jeweils 10 Flugkörpern. |
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Freispruch für Äußerung "Alle Soldaten sind Mörder"
Die Politiker - jener Berufsstand, der ohne ein Heer von Soldaten nicht auskommt sind empört. Über diejenige Frankfurter Gerichtsinstanz, welche die Aussage eines friedensbewegten Mediziners; daß Soldaten "potentielle Mörder" sind, von der Anklage der ‚Volksverhetzung‘ und ‚Beleidigung der Bundeswehr‘ freigesprochen hat. |
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BRD-Rüstungsdiplomatie: Die "Invasionsfähigkeit" des Warschauer Pakts abbauen !
Der Mittelstreckenvertrag ist von der bundesdeutschen Wehrpolitik abgehakt als eine gelungene politische Erpressung, bei der nicht weiter zu verweilen ist. Die Sowjetunion kann nicht mit einer veränderten Einschätzung ihres militärischen Bedrohungspotentials rechnen, nur weil sie einen Abbau ihres reichlichen Raketenarsenals vornimmt, lautet die Auskunft. |
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Dregger: "Deutschland ist nicht zu verteidigen" - jedenfalls nicht in Deutschland. Wo denn dann?
Die westdeutsche Friedensbewegung ist tot. Ihre einschlägigen Argumente leben deneit wieder auf. |
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Katastrophe in Ramstein - Unkosten der Freiheit
Natürlich waren sie alle mal wieder "fassungslos", die Herren Militärpolitiker nachdem ein heruntergefallener Düsenjäger etliche Dutzend Zuschauer des Flugtages in Ramstein hingerafft hatte; ihr tief empfundenes Mitleid sprachen sie den Hinterbliebenen und den überlebenden Opfern aus... Was denn auch sonst? |
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Die "Null-Lösung" ist tot - Der deutsche Militarismus wird ehrlich
Dagegen haben bundesdeutsche Politiker, die "Frieden schaffen, mit immer weniger Waffen" zum Motto ihres segensreichen Tuns erklärt haben, die allergrößten Bedenken: gegen den Vorschläg Gorbatschows, einiges aus dem militärischen Inventar der Sowjetunion einfach zu verschrotten, gegen eine Gegenleistung des Westens natürlich. Die ehrenwerten Vertreter der Öffentlichkeit aus den bundesdeutschen Zeitungszentralen bringen die Lebensweisheit in Umlauf, daß das Schlimmste, was einem passieren kann, die Erfüllung der eigenen Wünsche ist. |
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Die Raketenlogik der Europäer: Doppelzüngige Kriegstreiberei
Die westeuropäischen Staaten haben - so versichern sie laufend - größte Sicherheitsprobleme mit der Sowjetmacht. Von den SS 20 bis herunter zu den gepanzerten Mannschaften und wieder hinauf zu den Raketen jeglicher Reichweite: Nichts als sowjetische Überlegen- |
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Der Trick, der sich Pershing 1A nennt - Schon wieder eine Zuspitzung in der Rüstungsdiplomatie
Der Kanzler hat sich bereit erklärt, auf die Modernisierung der 71 Pershing 1A zu verzichten. Er beansprucht also eine souveräne nationale Verfügung über diese Atomträger. |
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Chemiewaffen-Aufrüstung Die Nation schon wieder ein Stück souveräner
Der Beschluß über die C-Waffen steht: Die USA produzieren sie, die NATO nimmt sie in ihre Streitkräfteziele auf. Und dieser an sachlicher Eindeutigkeit kaum zu überbietende Beschluß zur Aufrüstung auch in dieser Waffengattung wird in der BRD gefeiert mit Lügen, die ihrerseits an Dummdreistigkeit kaum zu überbieten sind. |
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Manfred von der Bundeswehr will junge Männer für die Truppe
Wörner bietet 1500 Berufsoffizieren vorzeitige Pensionierung an. Abfindung und monatlich 70 Prozent der letzten Bezüge sind vorgesehen. |
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Rüstung macht frei
Die militärische Arbeitsteilung, der die Betrachtungen in diesem Heft gewidmet sind, ist uns zuwider. Daß sie so stattfindet, betränen wir aber auch nicht als herzerschütternde Gefahr für den Frieden. |
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Perspektiven sozialdemokratischer Kriegsplanung - Das Letzte an Opposition: Beiträge zur Strategiedebatte
Der SPD-Wehrexperte Andreas von Bülow hat sich wieder einmal als kühner Vorausdenker in Fragen der nationalen Sicherheit profiliert. Mit einem Papier über die Bundeswehr zur Jahrtausendwende legt er die AIternativen der Opposition für die Front vor. |
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Der demokratische deutsche Militarismus
Nicht erst durch die patriotischen Veranstaltungen des Herbst 1985, durch sie aber sehr nachdrücklich, erfährt die Nation, daß die Bundeswehr ihr jahrzehntelang gepflegtes Image leid ist. Sie will nicht mehr im Ruf einer farblosen Abschreckungsarmee stehen, und aus berufenem Mund vernimmt der Bürger, daß er seine Wehrmacht nicht mehr als notwendiges Übel ansehen soll, das für die "Sicherheit der Republik" nun einmal in Kauf genommen werden muß. |
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Die Bundesrepublik präsentiert ihren guten Militarismus - Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt
Ehre, wem Ehre gebührt, nämlich dem Soldatenstand; Glanz und Gloria dieser tapferen und zu Höherem berufenen Zunft; Stolz auf deutsche Waffen und deutsche Kampfkraft. Feldparade, Ordensverleihung, Manöverball, Großer Zapfenstreich mit Fackeln, "Helm ab zum Gebet!" |
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30 Jahr Bundeswehr - Wenn das Militär sich feiert.
...dann ist das ganze Volk eingeladen, weil es sich um "unsere" Armee handelt. |
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Deutsche im All: Volk ohne Raum
Um die deutsche Weltraummission ist einigermaßen Wirbel gemacht worden. "Wir" waren im All und jeder durfte teilhaben an "unserem Erfolg". |
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Im Interesse der Sicherheit - Kießling-Skandal
Nichts am Fall des Generals Kießling ist unklar. Was ist mit diesem Mann? |
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ZUR SEXUALPATHOLOGIE DER BUNDESWEHR
Nein, denn in der Regel sind die jungen Männer der demokratischen Wehrmacht erpreßbar nur durch den Staat, der sie in Kasernen einsperrt, und durch ihre Vorgesetzten, die sie ausbilden, zum Töten. Auf engstem Raum mit jungen Geschlechtsgenossen 18 Monate zusammengepfercht in gemeinsamen "Schlafzimmern", das erregt keinen Verdacht, wie die Dienstfahrten des Generals Kießling mit seinem Chauffeur. |
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Die Affäre Kießling/Wörner/Kohl: Ein demokratischer Skandal und sein Ende
Für einige Tage wurde aus dem dynamisch-fähigen Verteidigungsminister Wörner ein Schandfleck der Nation. Was hatte sich der Mann eigentlich zuschulden kommen lassen? |
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Militärtagungen: Wehrkunde für Fortgeschrittene
Auf dem Felde von Strategie und Taktik führen Ideologien, die das Kriegshandwerk in ein demokratisches und friedliches Licht stellen sollen, inzwischen ein ziemliches Schattendasein. Das um so mehr, je mehr das Militär seine Aufgabe gekommen sieht. |
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Parlamentarische Untersuchungsausschüsse in Bonn: Die Demokratie liftet ihre Visagen
Zwei Untersuchungsausschüsse belegen derzeit in Bonn diese unverwüstliche Überlegenheit der Demokratie. Streng nach Artikel 44 des Grundgesetzes bereinigen dort berufene Politiker ihre "ruchbar" gewordenen "Affären" als öffentlichkeitswirksames Anklagespiel zwischen Regierungs- und Oppositionsvertretern zum Nutzen der Herrschaft, auf die es ihnen gemeinsam ankommt. |
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Konventionelle Aufrüstung
Es ist noch nicht lange her, da wurde "nach"-gerüstet mit der offiziellen Begründung, nur so sei das Gleichgewicht wieder herzustellen und der Friede sicherer zu machen. Inzwischen stehen immer mehr von den Raketendingern in Europa herum, die versprochene Sicherheit - schon damals eine für den demokratischen Hausgebrauch bestimmte Lüge - hat sich allerdings für die Initiatoren der Aufrüstung mitnichten eingestellt. |
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Frauen bei der Bundeswehr - Die Mädels machen Front
Während es zu den Selbstverständlichkeiten im Umgang der Obrigkeit mit ihren Untertanen zählt, daß die Männer der Nation nach Bedarf zum Dienst mit der Waffe antreten, verursacht der aktuelle staatliche Wunsch, seine bewaffnete Mannschaft mit Frauen auf die Sollstärke der Kriegsbereitschaft im Frieden aufzufüllen, ein mittleres Volksgemurmel. Wieso soll eigentlich ausgerechnet hier der kleine Unterschied eine Rolle spielen? |
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DEUTSCHLANDS SORGENKIND NR. 1
meldet die "Quick" auf ihrer Titelseite und wartet mit folgender "alarmierenden Enthüllung" auf: Bei der Bundeswehr fehlt‘s an allen Ecken und Enden - "Verteidigung der bundesdeutschen Flugplätze nicht adäquat... Einrichtungen der Luftabwehr der Marine ungenügend gesichert... |
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Herbstmanöver 84: Eine erfolgreiche Mobilmachungsübung
Die diesmaligen Herhstmanöver der Bundeswehr und der NATO, die immer alljährlich stattfinden, weisen einige Neuheiten auf. Zunächst einmal weniger Blabla als sonst. |
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Die "Neubelebung" der Westeuropäischen Union: Die Bundesrepublik macht in Europa mobil
1948, gleich nach dem Ende des 2. Weltkriegs, wurde der "Brüsseler Pakt" abgeschlossen, ein militärisches Bündnis mit "automatischer Beistandspflicht", das unter Federführung der beiden westeuropäischen Siegermächte, Frankreich und Großbritannien, entstand. |
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Bundeswehr: Vorneverteidungung mit Wörner
Der neue Verteidigungsminister Manfred Wörner übernimmt die stärkste Truppe in Zentraleuropa. Diesen Superlativ verdankt die demokratische Nachfolgerin der deutschen Wehrmacht dem gemeinsamen Zweck ihrer wechselnden christlichen und sozialdemokratischen Führer, die entschieden immer für ein Optimum an Material und Ausbildung Sorge getragen haben. |
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Damit von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgeht - Der Frontstaat rüstet sich für den Ernstfall
"1983 ist für die NATO ein äußerst kritisches Jahr", erklärt der für Europa zuständige Unterstaatssekretär des amerikanischen Außenministeriums. Der deutsche Verteidigungsminister spricht ebenso von einem "Schicksalsjahr der NATO". |
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IST DIESE REPUBLIK VERTEIDIGENSWÜRDIG?
Dazu hat sich jüngst auch der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestages Berkhahn geäußert. Nicht, daß er eine Antwort oder gar gute Gründe für ein Ja hätte liefern wollen. |
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MANÖVER 1983: ERNSTER DENN JE
Wo der Ernstfall als Manöver deklariert wird - US-Kriegsschiffe vor den Kriegsschauplätzen in Nahost und Mittelamerika - kann es nicht ausbleiben, daß auch im Manöver so scharf geschossen wird, daß es noch vor dem Ernstfall die ersten Opfer gibt. Das vielgeschmähte Kriegsspielzeug erfüllt mit dem Schein von Schießen, Geländefahrten, Schlachten usw. |
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12 / 83 |
Arbeitsplatz Bundeswehr oder: Der ganz normale Militarismus
Dann hat der Steuerzahler aber auch ein Recht zu erfahren, ob für sein Geld das Maximum an "Sicherheit" produziert wird. Nach vorübergehenden Schreckensmeldungen über Gammlertum und Alkoholismus in den Kasernen und den darauffolgenden Klarstellungen, daß dies der Erfüllung der Arbeitsplatzanforderungen nur teilweise widerspricht bzw. |
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12 / 83 |
Weißbuch 1983 - ein Machwerk der Verantwortungsethik
Das Bundesministerium für Verteidigung legt alljährlich ein Dokument vor, das es in sich hat: Für ein jenseits aller Diskussion stehendes Gut, die Bundesrepublik Deutschland, wird akribisch aufgeführt, was es an Vernichtungsgerät braucht, um es "vornezuverteidigen". "Kritische" Besprechungen (SPD: "Ein Drehbuch der Aufrüstung") billigen den Zweck und diskutieren sachverständig über die Mittel dazu. |
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Gesundheitssicherstellungsgesetz: "Der totale medizinische Behandlungsfall"
Es gibt keine gängigere, aber auch keine dümmere Ideologie unter friedliebenden Menschen als diejenige, daß die gegenwärtige Politik des Westens die "Gefahr in sich berge", sie könne "uns alle" in "einen Krieg stürzen", den "keiner will". Dabei läßt sich an den Taten der Politiker ganz offen ablesen, daß der Einsatz der Waffen von ihnen als mögliche Notwendigkeit einer Politik, die sie wollen, miteinkalkuliert ist und daß sie alle Vorkehrungen treffen, auch die Etappe des Krieges auf ihre Aufgaben vorzubereiten. |
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Rüstung: Der Tornado wird teurer - sonst nichts
auf dem Schlachtfeld "in Stellung bringen", teilt solches als Erfolg seiner Regierungstätigkeit mit und, kann sich der entsprechenden Würdigung durch die Bürger sicher sein. Auch wenn er sich öffentlich als Verdienst zugute hält, daß "wir" in Erfüllung "unserer" Bündnispflichten jährlich 3% mehr vom Gesamthaushalt für die schimmernde Wehr abzweigen, wofür natürlich gewisse "Bereinigungen" im Sozialhaushalt sowie Steigerungen der Steuereinkünfte erforderlich werden, regt sich darüber kein Schwein auf. |
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Fortschritte der atlantischen Waffenbrüderschaft
Bekanntlich ist den Rüstungstechnikern der USA vor einigen Jahren die Entwicklung einer atomaren Gefechtsfeldwaffe gelungen, die den militärtaktisch höchst schätzenswerten Vorzug besitzt, daß sie feindliche Soldaten, auch wenn sie in Panzern sitzen, sicher zu Tode befördert, ohne die dieser Waffengattung sonst eigenen gewaltigen Verwüstungen anzurichten; u.U. bleiben sogar Panzer, deren Besatzungen "versaftet" (US-Militärjargon ) wurden, weiter verwendbar. |
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3 / 81 |
Bundeswehrtagung in Bonn: Dönitz oder Klinke?
Nach Mitteilung der "Zeit" vom 24.4.81 soll im Mai 1980 irgendwo in Bremen im Zusammenhang mit der Traditionsdebatte der Bundeswehr ein Kind in den Brunnen gefallen sein. Wer daran glaubt und daran, daß es sich bei dem Bonner Auftrieb zu der zweitägigen "Anhörung" zum Thema "Bundeswehr und Gesellschaft" um ein defensives "Aufholen jahrelanger Versäumnisse" unter dem Druck der "Krawalle in Bremen, Bonn und anderswo" bei öffentlichen Gelöbnissen gehandelt habe, der muß, mit Verlaub, ziemlich bescheuert sein. |
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Rekrutenvereidigung in Bremen
Über die Gründe der Demonstration gegen die öffentliche Rekrutenvereidigung will seit dem Abend des 6. Mai niemand mehr ein Wort verlieren. |
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ABC DES DRITTEN WELTKRIEGS I. DIE BUNDESWEHR
Den Nutzen einer MSZ-Serie über Perspektiven des Dritten Weltkrieges sehen wir, ohne Umschweife, als äußerst beschränkt an. Perspektiven hat der Dritte Weltkrieg nämlich nicht anzubieten. |
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HERBSTMANÖVER: LUSTIGES BLUT
Während heuer wieder wie alljährlich mit einer größeren Anzahl junger Bundesbürger in einheitlicher Kleidung das "rasche Heranbringen von Verstärkungen" geübt wurde, das militärische "Zusammenwirken der Bündnisländer (Interoperability)" und der erneute Test, "wie die Führungssysteme auf der NATO-Ebene funktionieren" auf dem Manöverplan stand, hielt es der Manöverbeobachter der "Süddeutschen Zeitung" für nötig, zu verbreiten, dies sehe wegen des heurigen "Krisenjahres" alles nur so "gewollt bedrohlich" aus, sei aber "gar nicht so gemeint". "Wir" probieren ja auch nur in aller Ruhe aus, wie brauchbar die schönen Verteidigungseinrichtungen sind, die "wir" uns für die Konkurrenz der Waffen hingestellt haben. |
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25 Jahre Bundeswehr
Ausgerechnet die demokratische Institution, in der potentiell jeder männliche Bürger einige Zeit seines Lebens - oder im Ernstfall unter Einsatz seines Lebens - ohne jede Gegenleistung und ohne auch nur den Schein eines irgendwie gearteten persönlichen Vorteils dem Staat zu dienen verpflichtet ist, die Institution, in der Halberwachsene bedingungslosen Gehorsam, fraglose Disziplin, also die selbstverständliche Unterwerfung der ganzen freien Person unter ein Kommando lernen, mit dem Vorgesetzte im Kriegsfall über Leben und Tod entscheiden; die Institution, in der die Jugend aller Klassen kaserniert, einem exakt ausgeklügelten Zwangsregiment unterworfen, bis zur physischen Erschöpfung gedrillt und schikaniert, andererseits aber der ödesten Langeweile ausgesetzt wird - kurz, zur nahezu unentgeltlichen Aufgabe ihrer persönlichen Freiheit und des Privatlebens verpflichtet ist; ausgerechnet das Militär also erfreut sich hierzulande wie in jedem ordentlichen Staat der fraglosesten Zustimmung. Der unmittelbare Widerspruch dieser Erziehung in der ‚Schule der Nation‘ und ihres Zwecks zu den ‚alltäglichen Vorstellungen und Praktiken des bürgerlichen Subjekts führt zwar zu Beschwerden der Betroffenen und zu allen möglichen ‚Drückebergereien‘, veranlaßt aber niemanden zu dem Gedanken, daß die Verteidigung demokratischer Herrschaft nicht dem Volk dient, sondern umgekehrt. |
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6 / 80 |
DER SINN DES GROSSEN ZAPFENSTREICHS
Die politisch Verantwortlichen sind noch viel weniger zimperlich. Ihnen reicht gegenwärtig die anerkannte Notwendigkeit unserer Friedenstruppe keineswegs aus. |
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6 / 80 |
DIE GEISTIGEN ETAPPENHENGSTE
Die ausgebildeten, aber noch in der Ausbildung befindlichen Hirnköpfe, die nicht professionell an dem Geschwätz beteiligt sind, welches das Rühren der Trommel mit feinem Gespür für den Zeitgeist auf den Regierungs- und Oppositionsbänken begleitet - die Masse der Intellektuellen juckt das alles nicht. Die gepriesene verantwortliche Freiheit ihres Geistes bemühen sie in der Mehrzahl dazu, sich die Welt selbstgenügsam zurechtzudenken. |