stichwörter: Wissenschaft

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Die geistigen Unkosten der deutschen Einheit: Die Wissenschaft zerbricht sich den Kopf der Nation
Die Wissenschaft nimmt Stellung zur deutschen Einheit. - Die Sache: Ein Staat vergrößert sich.
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Wende in der Wissenschaft der Ex-DDR: Wie eine "sozialistische Weltanschauung" sich selbst abwickelt
Die Befreiung der Wissenschaft im neuen Deutschland vollzieht sich als "Abwicklung" des alten DDR-Hochschulwesens und soll sich - wie alles, was der Rechtsstaat unternimmt - als Dienst an Werten verstehen, die ihm und seiner Verfassung heilig sind. Die hier einschlägigen hohen Güter, denen er mit dem Einsatz seiner Rechtsmittel Geltung verschaffen will, heißen "Autonomie der Hochschulen" und "Freiheit von Lehre und Forschung", und gemeint mit beidem ist die Einführung eines Lehrangebotes, das nach Auskunft des sächsischen Bildungsministeriums "auf eine freiheitliche Gesellschaft, einen demokratischen Rechtsstaat und eine soziale Marktwirtschaft orientieren" soll.
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Die Rechtfertigung des Krieges aus dem Geist des Humanismus
Die Intellektuellen haben den Krieg nicht erfunden. Er ist Mittel der Politik.
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Kritik - wie geht das ? (Teil 1)
An kritischen Zeitgenossen mangelt es wahrlich nicht. Durch Rundfunk und Fernsehen, durch den "Spiegel" und die "Bild"-Zeitung, durch die freie Wissenschaft und die konkurrierenden Parteien aufgeklärte Erdenbürger machen es sich geradezu zur Pflicht: kritisch zu sein.
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Der Mythos im Licht der Wissenschaft
Der Mythos ist wieder angesagt. Nicht vom Papst, den Ayatollas oder sonst einem Guru - bei denen ist der Umgang mit mythologischem Personal nichts Besonderes, sondern das normale Geschäft -, sondern von der Wissenschaft.
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Ein Arbeitskampf im Lichte der Wissenschaft: Universitätsprofessoren nehmen Stellung zu Rheinhausen
Obwohl Entlassungsaktionen kleineren und größeren Stils zur Tagesordnung unseres Wirtschaftssystems gehören, geriet die Stellenstreichung der Krupp AG in Rheinhausen zu einem Dauerthema der demokratischen Öffentlichkeit. Und zwar wegen der Gegenwehr, die die betroffene Belegschaft mit Unterstützung und Anleitung von verschiedenster Seite versucht hat.
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Weltanschauung - Die Logik eines geistigen Bedürfnisses
Wenn berühmte Dichter und Denker einer Weltanschauung anhängen, so ist das kein Einwand gegen ihre Größe. Die gelehrten Traditionspfleger von heute entdecken "Probleme" höchstens in einer Übertreibung, wegen einer "fatalen" Folge oder einer Inkonsequenz, auch "Einseitigkeit" soll bisweilen "gefährlich" geworden sein.
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Bürgerliche Wissenschaft und Marx: Ein unverschämtes Selbstbekenntnis
Aus Anlaß des 100. Todestages von Karl Marx fühlt sich die bürgerliche Öffentlichkeit bemüßigt, ausführlich an ihn zu erinnern - in sämtlichen Fernsehprogrammen und für die Intelligenzbestien der Nation extra in den Feuilletons aller Tageszeitungen und in universitären Ringvorlesungen.
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ZUM 60. GEBURTSTAG IRING FETSCHERS: DER LINKE GEIST VERPASST SICH EINE TENDENZWENDE
Das stolze Ergebnis eines zu Ehren Fetschers in Frankfurt veranstalteten Symposiums war das Bekenntnis, bei der akademischen Elite, die der Frankfurter Schule, der Kritischen Theorie und dem undogmatischen Linkssein im Professorenamt dient, handle es sich um die letzten wahren Konservativen im Lande. Die angereisten Agnolis, Habermase, Negts und A.
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Die "Wissenschaft in der Krise": Ein krisenfester Gegenstand
Wenn Wissenschaftler heutzutage von Krise reden, legen sie ein Bekenntnis ab. Mit den im Gang der Kapitalverwertung notwendig eintretenden Stockungen des Geschäfts und der Entwertung des Kapitals haben die Krisen, die an allen Gegenständen von A bis Z zu entdecken, heute zum leichtesten Handwerkszeug des wissenschaftlichen Geschäfts gehört, nichts zu tun.
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Kongress des Bundes demokratischer Wissenschaftler: Hippokratischer Eid der Widerspruchskultur
Mitte Juni in Marburg gab sich der kritische Geist bundesdeutscher Hochschulen zum 11. Mal ein Stelldichein, und alle demokratischen Wissenschaftler von Rang und Namen waren gekommen - Wolfgang ABENDROTH, Walter JENS, Helmut RIDDER, Reinhard KÜHNL, Dorothee SÖLLE, Frigga HAUG, Frank DEPPE et.al.
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Phänomenologie des Geistes(II): Bedingung und Möglichkeit - Zwei Stellvertreter des Grundes in der Wissenschaft
Die Phänomenologie des bürgerlichen Geistes hat einen ihr eigenen Fortgang, der mit Notwendigkeiten des Denkens nichts zu tun hat: Hier erwachsen die verschiedenen Formen der Argumentation nicht der Erkenntnis, die sich zum Wissen hinarbeitet, sondern den Fehlern, die man sich erlaubt und statt sie zu beseitigen - absichern will. Das Resultat der in dieser Wissenschaft üblichen Pseudo-Vergleiche (siehe MSZ 4/80) ist deshalb auch nicht das Eingeständnis, daß man über die Eigenart der behandelten Gegenstände nichts herausgefunden hat, wenn man sie jenseits ihrer existierenden Formen zu bestimmen trachtet.
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Wissenschaft aktuell: Zur geistigen Situation der Zeit
Ein Verhältnis zur Praxis kennt die bürgerliche Theorie eigentlich nicht. Weder kann man ihren Konstruktionen nachsagen, sie seien gerade um der Bewältigung praktischer Schwierigkeiten willen entwickelt worden, noch paßt zur dogmatischen Negation von Erkenntnis ausgerechnet ein Handeln, das sich nach Erklärungen richtet.
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Bremen, Frankfurt, Marburg: Nationale Gesinnung aus den "roten Kaderschmieden"
Ohne gleichgeschaltet oder indoktriniert zu sein - schon gar nicht durch die Gedanken jenes Herrn Marx, der gemäß einer in Vergessenheit geratenen Parole einst in ihrer Person "an die Uni" berufen werden sollte -, ganz frei und ungezwungen, beflügelt allein durch die offenkundigen Fortschritte des westlichen Imperialismus im allgemeinen und des bundesdeutschen im besondern, sind die notorischen linken Professoren aus den "roten Kaderschmieden" der Republik alle auf genau den gleichen Gedanken verfallen. Fest verwurzelt im soliden Grund und Boden ihres freiheitlich-demokratischen Verfahrens, die bundesdeutsche Staatsgewalt mit aller wissenschaftlichen Strenge an einer ganz besonders fröhlichen Interpretation sämtlicher heuchlerischen Absichtserklärungen der Politik zu messen und die Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit zu bejammern - sie hätten da schon Vorschläge, wie "wir" sie schließen könnten!
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Wissenschaftliche Revue (I): Die geistige Freiheit der Macht
Daran hat sich auch 1981 nichts geändert. Während die weltpolitischen Zeichen auf Sturm stehen, liefert die Wissenschaft - Interpretationen dieser veränderten Lage.
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Wissenschaftliche Revue (II): Die geistige Freiheit zur Macht: Moralisch-politische Methodenlehre
Die Urteile der Krisenwissenschäft 1981 lesen sich wie ein kommunistisches Zerrbild imperialistischer Herrschaft: Vom Staat ist zu hören, daß er sich allein auf Gewalt nach innen und außen gründet; von der Ökonomie, daß Massenwohlstand keineswegs ihr Zweck ist; und von den Bürgern, daß nur falsche Erwartungen sie zur widerspruchs1osen Hinnahme dieser Unterdrückungsmaschinerie veranlassen. Daß diese Befunde bürgerlicher Theoretiker dennoch nicht mit einer Kampfansage an die bestehenden Verhältnisse verwechselt werden, hat seinen guten Grund: Mit der Interpretation ihrer Aussagen als Belege einer Krise der Wissenschaft wie der Menschheit insgesamt bleibt die Theorie dem Idealismus treu, der die bürgerlichen Zustände für solche des Menschen schlechthin hält.
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Habermas: edition suhrkamp Band 1000 - Selbstbespiegelung einer Kulturanstalt
Eine Ausnahme von der Regel bieten die Titel von Senghaas und Vogt. Senghaas schreibt schlicht über: "China".
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Phänomenologie des Geistes I: Der Vergleich - eine wissenschaftliche Produktivkraft
Das stimmt wohl. Nachdenkenswert ist allerdings, wieso heutzutage die Wissenschaft, deren Argumente doch für sich selbst sprechen sollten, auf Hilfsmittel nicht verzichten will, deren Zweck einzig die Vereinnahmung des Lesers oder Hörers für das Vorgetragene ist.
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Bund Freiheit der Wissenschaft - 1700 zum Abschuss vorgeschlagen
Ein Jahrzehnt nach seiner Gründung veranstaltete der BFdW einen "internationalen bildungspolitischen Kongreß" in Westberlin und bestritt damit den wesentlichen Teil seiner Mitgliederversammlung. Für die MV selbst waren 90 Minuten vorgesehen - was hätten die Damen und Herrn auch groß zu diskutieren gehabt?

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