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Abschluß der "SII-Talks" zwischen Japan und der USA: Erste Anwendungen: EINE LEKTION IN SACHEN GERECHTIGKEIT IM WELTHANDEL
Eine Neuerung in der Handelsdiplomatie ist eine langwierige Gesprächsrunde namens "Structural Impediment Initiative (SII)", die von den USA und Japan Mitte vorigen Jahres mit einem "Final Report" abgeschlossen wurde. Der Name deutet an, worum es geht. |
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"Spiegel"-Serie über den Niedergang der USA - Eine überraschende Entdeckung: Die USA, ein kapitalistisches Land mit Konkurrenten
In einem dreiteiligen Report,über den Niedergang der Vereinigten Staaten" versorgte der "Spiegel" die deutsche Intelligenz mit Hinweisen auf die zweifelhaft gewordene Weltmachtstellung der USA und einer Deutung, wie es dazu kommen konnte. Bei den Autoren herrscht die deutschnationale Hoffnung, daß das "amerikanische Jahrhundert unerbittlich zu Ende" geht, was sie natürlich als Kronzeugen einen Amerikaner selbst sagen lassen. |
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Acht Jahre Reagan - eine Bilanz
Bescheiden waren sie gerade nicht, die Anliegen, mit denen Ronald Reagan vor acht Jahren das Präsidentenamt antrat. Amerikas Stärke wolle er wiederherstellen; das "Fenster der Verwundbarkeit" schließen, das er und seine Berater gegenüber den Russen ausgemacht haben wollten; und das gar nicht verheimlichte Oberziel hieß: Schluß mit der ewigen Notwendigkeit, sich mit den Russen herumschlagen zu müssen - das "Reich des Bösen" war endlich zu vernichten. |
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DIE HERSTELLUNG UND BEWÄLTIGUNG EINES "PROBLEMS" DURCH DIE WESTLICHE STAATENWELT: DROGEN-SUCHT, -GESCHÄFT, -KRIMINALITÄT, -BEKÄMPFUNG, -KRIEG
US-Präsident Bush hat ein Markenzeichen für seine Präsidentschaft gefunden: "Krieg der Rauschgiftmafia". Der "Kampf gegen die Drogenseuche von Millionen von Amerikanern" - unter Präsident Reagan noch ein Betätigungsfeld für die First Lady - ist neuerdings Chefsache im Weißen Haus. |
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Henry A. Kissinger: Unser größter Ami
Richard Nixons einstiger Berater und Außenminister soll fränkischer Doktor werden. Die Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen hat beschlossen, ihm den Dr. |
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Peter Merseburger: "Die unberechenbare Vormacht - wohin steuern die USA?" : Ungemein hintergründig
Der Merseburger, den man vom Fernsehen kennt, wie er frei redend und zufällig vor dem Weißen Haus in Washington stehend die geheimnisvollen Fäden der Politik kommentiert, die er sich zusammengesponnen, hat ein ganzes Buch geschrieben. Im Unterschied zu seiner Behauptung über das Thema ist sein Schriftwerk leicht auszurechnen. |
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Haig-Memoiren: Al sauer auf Ron wegen Ed
Was aufgeklärte Demokraten und Spiegelleser schon immer mal wissen wollten, weil sie es sich schon immer so gedacht haben: Nun weiß man es ("Spiegel" sei Dank!) aus erster Hand: |
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DIE SOWJETUNION NICHT BEIM US-OLYMPIA: KEIN VERSTÄNDNIS FÜR "SPIEL"VERDERBER
Der sportliche (Wett-)Kampf zwischen den Nationen findet nun in Los Angeles ohne die Sowjetunion und ihre Verbündeten statt. Dabei waren die USA immerhin so großzügig, den Athleten aus Staaten, die nach westlicher Auffassung eigentlich längst keine Existenzberechtigung mehr haben, die Einreise ins Führungsland der Freiheit zu gestatten. |
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Amerika wie es jubelt und kichert - Die Demokratie huldigt ihrem Führer
Das deutsche Fernsehen hat alles ziemlich unbeschönigt vorgezeigt: Tausende fanatisierter US-Bürger in den besten Jahren und Positionen, mit US-Flaggen als Hüten, Krawatten oder ganzen Gewändern, mit Elefantenrüsseln und Reagan-T-Shirts, jauchzen ihrem Idol zu, wenn es bloß auf einem Riesenbildschirm überdimensional vor ihnen erscheint. Personenkult Marke Stalin? |
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Die Demokratie vollstreckt ihr Recht auf Führer
Ist Reagan zu alt? Oder Mondale zu erfolglos? |
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DIE USA FÜR KENNER
Lebensart der US-Amerikaner. Gilt laut Verfassung von 1776 dem "Pursuit of Happiness" (deutsch: Verfolgung des Glücks). |
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USA: Die Schutzmacht der Menschenrechte
VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA (USA), Bundesstaat aus 50 Einzelstaaten auf dem nordamerikanischen Subkontinent sowie einigen karibischen und pazifischen Inseln. Im ‚Fischer-Weltalmanach‘ zwischen Venezuela und Vietnam zu finden; eigener Einschätzung nach dagegen die "Number One" der Staatenwelt. |
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Imperialismus heute: Die totale Befriedung der Welt
Alle überkommenen Distinktionen zwischen Krieg und Frieden - bei jenem sprechen die Waffen, während bei diesem die Staaten im Verkehr untereinander auf den Einsatz militärischer Gewalt verzichten - sind überholt: Die Welt hat sich daran gewöhnt, daß möglichst viel Kriegsgerät mit optimaler Einsatzbereitschaft den Frieden sichert und daß zu diesem hehren "Zwecke" kleinere und mittlere Scharmützel in den diversen, abgelegenen Weltgegenden unvermeidlich sind. Namentlich die USA machen vor, daß nichts so sehr wie Frieden, Freiheit und Demokratie herstellen und garantieren wie eine bewaffnete Invasion (Nicaragua), ein Völkermord (Libanon und Kampuchea) bzw. |
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Arbeitsplatz: Weißes Haus, Beruf: Präsident, Name: Ronald Reagan
Von wegen "ein Cowboy als Präsident": Dieser Job bringt es mit sich, daß sein Inhaber die Weltpolitik in der Art und Weise treibt, wie ein Sheriff sein Amt versieht. Er sortiert die Welt nach Gut und Böse und verfügt auch über einiges an Mitteln, Recht zu schaffen. |
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Schmidt bei Reagan: Der Satelliten-Kanzler und der neue Präsident
Das waren noch Zeiten, als der Kanzler in "Time" zum "Mann des Jahres" gekürt wurde, als er auf Weltgipfeln Spitze gewesen sein soll, als er dem amerikanischen Präsidenten (nachdem er zu Hause abfällige Bemerkungen über ihn hatte fallen lassen) gute Ratschläge fürs Regieren erteilte. Da war er obenauf und ließ sich gern mit Bismarck vergleichen. |
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USA: Ronald Reagan tritt an
Die historisch aus den Problemen mit dem Umzug im 18. Jahrhundert zu erklärende Eigenart der amerikanischen Verfassung, zwischen Wahl und Inauguration des Staatsoberhaupts eine Art demokratischer Doppelherrschaft von President-in-office und President-elect zu schieben, bewährt sich in modernen Zeiten besonders dann, wenn mit dem Präsidentschaftswechsel auch die Personen ausgetauscht werden, die dieses Amt bekleiden: der scheidende Staatschef "wickelt die laufenden Geschäfte ab" und der neue Mann hat Zeit, in Ruhe sein Team auszuwählen. |
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Klarstellungen über die USA
So lautet die aktuelle Neuverkündung der allumfassenden imperialistischen Botschaft Amerikas: Der "Traum" einer Weltherrschaft, unter der sich kein Widerspruch regt dagegen, daß die USA weltweit für Recht und Freiheit Maßstäbe setzen, die Regeln erlassen, die Guten belohnen und die Schuldigen bestrafen. Der Maßstab für den Einsatz amerikanischer Macht ist die amerikanische Freiheit, und die ist grenzenlos: |
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USA: Hundert Tage Reagan
Die ersten hundred-days eines Regierungschefs gelten in den angelsächsischen Demokratien traditionsgemäß als "Schonfrist", in der die öffentlichen Beobachter erstmal abwarten, ob der Neue den Elan seiner Wahlkampagne ins Office hinüberretten kann. Ronald Reagan hat in den ersten drei Monaten seiner Amtsperiode neben Statements seiner Minister, die der Welt signalisierten, daß die neue Administration in Sachen Weltpolitik exakt das einzulösen gedenkt, womit sie die Wahlen gewonnen hat; neben seiner Adresse an den Kongreß, in der er sein "Programm zur wirtschaftlichen Gesundung" ankündigte, drei Ereignisse vorzuweisen, bei denen er als chief executive seine Entscheidungsfähigkeit voll unter Beweis stellen konnte: Er gab den Befehl zum Abschuß der Raumfähre "Columbia", wurde von einem jungen Mitbürger namens John W. |
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Reagans Budgetrede: Ein Herrscher spricht zu seinem Volk
Weil die amerikanische Verfassung es so will, bedeutet der Wahlsieg eines Präsidenten nicht automatisch, daß er auch im Kongreß und im Senat eine Mehrheit für seine Politik erhält. Die Durchsetzung des neuen Regierungsprogramms ist deshalb mit der Präsidentenwahl nicht gelaufen: Es ist Sache des neuen Teams, in der ersten Phase ihrer Amtsinhaberschaft den Beweis anzutreten, daß ihre politische Linie die ist, die zu unterstützen sich für Demokraten wie Republikaner lohnt. |
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USA: Was Ronald Reagan wirklich denkt
Es gibt nichts Selbstgerechteres auf der Welt als einen anständigen Nationalismus. Ein Volk, das sich schon bereitfindet, die Gewalt, der es gehorcht und für die es gerade steht, allein deswegen zu schätzen, weil es die "eigene" ist - gerade so, als wäre die Abhängigkeit von dem, was der eigene Staat mit einem so vorhat und anstellt, auch gleich ein Grund, zu ihm zu halten -, ein solches Volk läßt es sich auch nicht nehmen, seine Einigkeit mit seinen Herrn mit sämtlichen Idealen auszumalen und zu preisen, über die ein bürgerlicher Verstand so verfügt. |
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Ronald Reagan wird Präsident: Die Freiheit hat einen neuen Führer
Was kann er denn eigentlich, der neue Präsident der USA, demnächst der "mächtigste Mann der Welt", der Führer des westlichen Bündnisses, daß er den Mund so voll nimmt? Welche überragenden Fähigkeiten qualifizieren ihn zur Wahrnehmung des "verantwortungsvollsten" und folglich "einsamsten" Postens, den die freie Welt zu vergeben hat und über den die gelehrtesten Politologieprofessoren nur mit tiefster Ehrfurcht nachdenken? |