MSZ 1983 Ausgabe 2
Stichwörter: Realer Sozialismus
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Marx im realen Sozialismus

"DER GRÖSSTE SOHN DES DEUTSCHEN VOLKES"

Die SED hat das Jahr 1983 zum"Karl-Marx-Jahr" erklärt und feiert Karl Marx an seinem 100. Todestag mit 29 vom ZK verabschiedeten Thesen, die mit Marx als "Revolutionär und Theoretiker der Arbeiterklasse" anfangen, den "historischen Siegeszug des Marxismus" bilanzieren, die heutigen Aufgaben "Karl Marx und der Kampf um Frieden und sozialen Fortschritt" benennen und mit der Ausführung enden, daß "der reale Sozialismus" die "Verwirklichung der Ideen von Karl Marx" ist.

Diese Ehrung von Marx bietet also weniger eine Erklärung seiner Leistungen, als eine Selbstdarstellung des realen Sozialismus, indem Marx dafür gelobt wird, daß er all das gesagt und gewollt hätte, was im realen Sozialismus nun gesagt und getan wird. (Die von den Bruderparteien veröffentlichten Marx-Würdigungen unterscheiden sich von den Thesen der SED nur darin, daß sie Marx leider nicht zum größten Sohn ihres Volkes erklären können; aber Bemerkungen von Marx zu dem einen oder anderen Landstrich bzw. dessen Bewohnern tun fast denselben Dienst.)

Befremdlich an den Ausführungen der SED, die ja einen ganz exklusiven Anspruch auf Marx erheben und die ganze staatliche und ökonomische Ordnung des Soziaiismus auf ihn zurückführen wollen, ist dabei die Tatsache, daß sie sich von den Würdigungen aus dem bürgerlichen Lager gar nicht in dem unterscheiden, was Marx an Taten und Qualitäten zugesprochen wird: Daß1 Marx 1. als Philosoph und Gründer einer weltanschaulichen Schule, 2. als Moralist und Freund des Proletariats, 3. als Staatsgründer, 4. als Erfinder eines Wirtschaftsmodells und 5. als Charakter bemerkenswert ist, diese Auffassung ist westlichen und östlichen Marx-Besprechern gemeinsam. Die Differenz beginnt erst da, wo die Hiesigen mit Hilfe dieser Kategorisierung Marx mehr oder weniger höflich für nicht-marxistisch, tot oder gefährlich erklären, während die drüben mit Hilfe eben derselben Einordnung ein unbedingt positives Urteil untermauern. Und während hier die Besichtigung des alten Marx mit Hilfe sämtlicher Ideologien zur Bekräftigung der Grundfesten des freiheitlichen Htaatswesens dient, veranstaltet die SED genau spiegelverkehrt mit Marx ihre Staatsfeier. Die Eigentümlichkeit dieser Würdigung, die sich derselben Urteile bedient wie ihre politischen Gegner, aber um die genau entgegengesetzten Wertungen zu begründen, verrät einiges über die geistige Verwandtschaft der bürgerlichen Marx-Verurteiler und revisionistischen Marx-Fans, also auch über den sehr bedingten Charakter der östlichen Kapitalismus-Kritik.

Der Philosoph

"Er begründete zusammen mit Friedrich Engels den wissenscliaftlichen Sozialismus, die wissenschaftliche Weltanschauung... begründete zusammen mit Friedrich Engels den dialektischen und historischen Materialismus, die politische Ökonomie der Arbeiterklasse und den wissenschaftlichen Sozialismus... revolutionierte damit das bisherige gesellschaftliche Denken... Eine der bedeutendsten Entdeckungen von Marx ist die materialistische Geschichtsauffassung..."

Erstens wird Marx hier für mindestens 5 Sachen gelobt, die er garantiert nicht verbrochen hat; und die, die nun wirklich auf sein Konto geht, die Analyse des Kapitals, wird mit dem seltsamen Besitztitel "die politische Ökonomie der Arbeiterklasse" versehen, was sich als Charakteristikum einer korrekten Erklärung ja auch etwas seltsam ausnimmt. Zweitens wird mit dem Gegenstand der wissenschaftlichen Leistung von Marx auch deren Resultat, die Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, zugunsten einer rundum positiven Angelegenheit, der Erfindung eines Weltbildes, eliminiert - ein Weltbild, das offensichtlich auch jenseits und nach Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse noch voll intakt ist und gute Dienste tut. Und drittens wird dieses angebliche Marxsche Geistesprodukt ausgerechnet mit all den Qualitäten belegt, die sich das bürgerliche Lager als Instrumente zur wissenschaftstheoretischen Bestreitung von Wahrheit hat einfallen lassen. Nicht die Stimmigkeit seiner Argumente, sondern lauter außertheoretische Eigenheiten sollen den Wert seiner theoretischen Leistung begründen:

- die Stellung zu einer bestimmten Praxis und die Beziehung zu bestimmten Interessen,

"entstand im engsten Zusammenhang mit dem Klassenkampf und bringt die Interessen und Bedürfnisse des kämpfenden Proletariats zum Ausdruck.";

- die politischen Absichten des Urhebers und die praktische Funktion,

"keine Zeile der Klassiker des wissenschaftlichen Sozialismus wurde um ihrer selbst willen zu Papier gebracht. Jede Zeile hatte ihre politische und weltanschauliche Funktion im Kampf der Klassen.";

- und schließlich der Nutzen als Methode. Einen Katalog von Vorurteilen soll Marx erfunden haben als unabdingbare Grundlage für ein treffsicheres Urteilen über die Welt:

"Die materälistische Geschichtsauffassung ermöglichte erstmals die wissenschaftliche Einsicht in die objektiven Bedingungen, den Weg und das Ziel des Kampfes der Arbeiterklasse."

Und das ausgerechnet Marx, der in seiner Auseinandersetzung mit der bürgerlichen Nationalökonomie immer wieder die wissenschaftlichen Dummheiten vorgeführt hat, die das Resultat parteilichen Denkens sind; der am fragwürdigen Nutzen von Philosophie und Weltanschauungen keinen Zweifel gelassen und sich oft genug über den Mystizismus dieser Weltdeutungen belustigt hat; der selber schließlich alles andere als Methodenbücher abgefaßt hat, und das ‚Kapital' mit der Ware beginnt und nicht mit erkenntnistheoretischen Vorsprüchen.

Was Marx da untergeschoben wird, ist der von den ZK-Instituten in jahrelanger Fleißarbeit mit zurechtgemachten Belegstücken aus MEW ausgestattete Kanon des "Marxismus-Leninismus" (ML), eine eigene Philosophie, ohne die die kommunistischen Parteien nicht auskonnmen wollen. Das Merk würdige an dieser philosophischen Auslegung des eigenen Selbstverständnisses ist, daß es mit lauter bürgerlichen Charakteristika gefeiert wird, die die Relativität und Standpunktgebundenheit der Wahrheiten betonen, ohne aber die in der bürgerlichen Geisteswelt fällige Konsequenz zu ziehen, daß es sich nur um eine Philosophie unter anderen, eine Weltanschauung neben anderen, genauso berechtigten, handelt. Ganz umgekehrt besitzt der ML für seine Vertreter eine ausschließliche Verbindlichkeit und ist Staatsdoktrin.

Die kommunistischen Parteien wollen mit Marx beweisen, daß sie recht haben, aber wie sie es tun, dementieren sie als erstes, daß ihr Rechthaben etwas mit wissenschaftlicher Wahrheit zu tun hätte:

"Marx bewies als erster, daß es keine über den Klassen stehende neutrale gesellschaftliche Theorie und Ideologie geben kann. Die Ideen spiegeln stets die Interessen von Klassen wider und dienen dazu, diese Interessen durchzusetzen und zu verteidigen. Da die Klassengegensätze zwischen Bourgeoisie und Proletariat unversöhnlich sind, mußte die Theorie der Arbeiterklasse im Kampf gegen die Ideologie der Bourgeoisie ausgearbeitet und weiterentwickelt werden."

Die Frage, was die Arbeiter denn davon haben, statt mit Kenntnissen über die Natur des Kapitals mit Widerspiegelungen ihrer eigenen Interessen in den Kampf geschickt zu werden, stellt sich den Verfassern nicht - den ökonomischen Gegensatz von Kapital und Arbeit wollen sie als ebensolchen Gegensatz im Bereich der Wissenschaft konstatieren, der nur klassenbedingte Ideen zuläßt. Aus der Befassung mit Wissenschaft oder mit Marx stammt diese Erkenntnis, die fröhlich die Determiniertheit jeder Erkenntnis verkündet, freilich nicht. Sie imitiert vielmehr das Verfahren, mit dem das politische Getriebe der Demokratie beides zugleich bewerkstelligt, eine Auffassung zugleich würdigt und abschmettert: Sie sei einem bestimmten Interesse angemessen, aber eben auch bloß diesem Interesse. An der Heimtücke dieser Behandlungsweise, die Gedanken als gültige, aber bloß relativ gültige einordnet und damit das Verbot ihrer Praktizierung ausspricht - praktisch wahrgemacht würden sie ja die vielen anderen relativen Wahrheiten vergewaltigen -, an dieser Gemeinheit des bürgerlichen Dogmas der Interessenbedingtheit von Wahrheiten wollen sich die östlichen Nachbeter aber nicht stören. Das Interesse der Arbeiterklasse soll uneingeschränkt gelten und deshalb ‚beseitigen' sie das bürgerliche ‚bloß' auf ihre Weise: Es ist berechtigt, weil es wiederum nicht ‚bloß' das Interesse irgenwelcher Leute, sondern ein hochanständiges gutes Interesse ist. Daher ist Marx nicht nur Philosoph, sondern auch zutiefst

Moralist

Ausgerechnet die Mehrwerttheorie erhält das Kompliment:

"Marx bewies, daß es zwischen Bourgeoisie und Proletariat keine Versöhnung geben kann. Damit erfuhr die historische Rolle der Arbeiterklasse ihre tiefste wissenschaftliche Begründung."

Die Erklärung, wie die Produktion des kapitalistischen Reichtums vonstatten geht, soll also nichts anderes beweisen als das ‚daß' des Klassengegensatzes, womit die wissenschaftliche Leistung von Marx auf die moralische Rechtfertigung des Klassenkampfes heruntergebracht worden ist: Es sei der Arbeiterklasse leider unmöglich, mit der anderen Klasse in Frieden zu leben. Und das Bedürfnis nach moralischer Rechtfertigung läßt die Marx-Berufer nicht ruhen, bis sie auch den Gegensatz, dessen Entdeckung gerade noch Marx' eigentliche Leistung gewesen sein soll, zum Verschwinden gebracht haben: Die Subjekte, denen zuliebe Marx tätig gewesen sein soll, sind längst nicht bloß die Arbeiter, sondern "die Sehnsucht der Völker" und "die gesamte fortschrittliche Menschheit". Marx zu eben diesem Verfahren:

"Der Feind der Partei wird ganz konsequent in einen Ketzer verwandelt, indem man ihn aus dem Feinde der wirklich existierenden Partei, mit dem man kämpft, in einen Sünder gegen die nur in der Einbildung existierende Menschheit verwandelt, den man bestrafen muß." (MEW, Bd. 4, S. 13 f.)

So ist letztlich der Kapitalismus dem Sozialismus auch noch zu Dank verpflichtet, weil der auch seine Probleme löst als

"Gesellschaftsordnung, die imstande ist, grundlegende Fragen der Gesellschaft und des Menschen zu lösen."

Was vom ZK der SED vorgPführt wird, ist nichts anderes als die durch und durch bürgerliche Technik der Rechtfertigung. Die Form der demokratischen Herrschaft, die die Interessen ihrer Untergebenen anerkennt und relativiert zugleich, indem sie sie zur Respektierung der gegensätzlichen Interessen bzw. der allgemeinen Gewalt zwingt, diese Art Herrschaft ist der Grund der moralischen Heuchelei: Richtig und gut ist etwas, das nicht bloß ein Interesse, sondern viele, eine Mehrheit, die Allgemeinheit, die Menschheit, die Gesellschaft oder gleich die ganze Geschichte auf seiner Seite hat. Das gespreizte Getue, das unter dem Firmenschild von Marx als ‚wissenschaftliche Weltanschauung', ‚materialistische Geschichtsauffassung', ‚dialektischer und historischer Materialismus' und was sonst noch alles daherkommt, hat nichts anderes zum Inhalt als die unter ausgiebiger Benutzung dieses Verfahrens betriebene Rechtfertigung revisionistischer Politik, die sich mit ihrer bürgerlichen Herkunft herumschlägt, weil sie bürgerliche Standpunkte ebensogut teilt, wie sie sie verletzt.

Die Parteinahme für die Arbeiterklasse beruft sich sowohl auf den Gegensatz zum Kapital, wie sie den Gegensatz am liebsten in den moralischen Phrasen verschwinden lassen möchte, mit denen die bürgerliche Verwaltung des Klassengegensatzes das fiktive allgemeine Interesse zu bezeichnen pflegt. Sie beruft sich sowohl auf materielle Interessen, die vollstreckt werden sollen, als auch auf deren direkten Gegensatz: auf die moralische Qualität dieser Interessen, die über den individuellen Nutzen erhaben, ganz im Dienste der Allgemeinheit, der Produktivkräfte usf. aufgehen. Einerseits wird das Kapital zum Gegner der Arbeiterklasse, andererseits zu deren eigentlichem Auftraggeber erklärt; einerseits das besondere Interesse der Arbeiterklasse als einzig gültiger Maßstab behauptet, andererseits eben dieses Interesse in das allerallgemeinste uminterpretiert, das eigentlich gar keinen Gegner kennen dürfte.

Dieser Standpunkt ist ziemlich verrückt. Die bürgerliche Moral affirmiert den Klassengegensatz, indem sie seine demokratische Verwaltung mit dem Ideal des harmonischen Allgemeininteresses ausstattet: Weil jedes besondere Interesse darin aufgehoben sein soll, hat es sich denn auch zu beugen. Und die revisionistischen Kritiker wollen diese Moral weder kritisieren noch einfach beibehalten: Sie soll umgekehrt der beste Grund dafür sein, den Klassengegensatz auszufechten. Sie pochen auf lauter Rechte, die entgegen den wirklich an der Arbeiterklasse als ein sehr eindeutiges Benützungsverhältnis praktizierten demokratischen Rechten, mit dem Nutzen dieser Klasse zusammenfallen sollen. Und dieser Berufung auf die demokratische Grundid Ideologie, ein Recht sei ein Vorteil, mit der die Revisionisten gegen Recht und Demokratie antreten, verschaffen sie ihre eigene Begründung. Ihrem moralischen Standpunkt entsprechend, der sich nicht in der demokratisch üblichen Weise an der wirklichen Instanz des Rechts und der Gerechtigkeit, der staatlichen Gewalt relativiert, konstruieren sie ihre demokratiegläubige Kritik zu lauter positiven Zielen zurecht: wahre und wirkliche Volksherrschaft. Deshalb sind die Marx-Verehrer im Ostblock nie mit der einzig zu vermerkenden Leistung von Marx, der wissenschaftlichen Erklärung des Kapitals, zufrieden. Nach ihrer Meinung soll er immer viel mehr, nämlich die geschichts-philosophische Untermauerung der Berechtigung des Klassenkampfs geleistet haben. Und das Rechtfertigungsbedürfnis, das ihnen ihre bürgerliche Moral mitgegeben hat, ruht und rastet nicht eher, als bis es das Klasseninteresse mit einer philosophischen Deutung der Welt ausgestattet hat, so daß ihrem politischen Willen die Gesellschaft, die Geschichte, die Bewegung und die Materie recht geben. Der Moralismus dieser Politik, der das Interesse der Zukurzgekommenen nicht in der üblich demokratischen Weise im Nutzen der Allgemeinheit aufgeben will, sondern wegen der unerschüttert guten Meinung vom eigentlich vorbildlichen Charakter der Demokratie als gutes Recht einklagt, will seinerseits das gute Gewissen des Demokraten nicht aufgeben. So schlägt er sich mit diesem seinem Widerspruch durch alle Abteilungen des ML herum. Angefangen mit dem Interesse der Arbeiterklasse, das das der Menschheit ist, über den Sozialismus, der den Kapitalismus besiegen muß, um dessen Probleme zu lösen, bis zur proletarischen Weltanschauung, die ihre Qualität aus der Nützlichkeit für diese Klasse bezieht, also deren spezifische Weltanschauung ist, andererseits aber doch auch wissenschaftliche Weltanschauung zu sein hat, weil diese Klasse die Welt auch demgemäß gestalten soll, so daß lauter Beweise für deren Objektivität und Gültigkeit verfertigt werden, die pur moralisch sind. Bis zu der erkenntnistheoretischen Abteilung; die darlegt, daß die Feinde der Arbeiterklasse ihr gar nicht recht geben können, von wegen der Determiniertheit ihres Denkens, so daß sie trotz der unaufhebbaren ideologischen Gegensätze recht behält.

Und für dieses ganze Gerüst soll Marx verantwortlich zeichnen, was nicht an seinen Schriften liegt oder an seinen gelegentlichen geschichtsphilosphischen Anflügen, die die ML-Erfinder ganz unverhältnismäßig zu den übrigen Erkenntnissen und Auslassungen von Marx überstrapazieren. Es gibt eine einzige formelle Gemeinsamkeit von Marx und seinen Verehrern: Das Resultat seiner Analyse des Kapitals besteht darin, daß die praktische Kritik dieser Produktionsweise notwendig ist und das Proletariat alle Gründe und die Macht dazu hat - und einen Gegensatz gegen die bürgerliche Produktionsweise haben die Verfechter des ML wirklich aufgemacht, allerdings einen sehr besonderen. Und im Zuge ihrer Akkommodation an die demokratisch-staatsbürgerlichen Unsitten hat die Arbeiterbewegung getreulich ihrem Gründervater die daraus hervorgehenden Lehren als die seinigen angedichtet.

Auf diese Weise, als eigens dafür geschaffene Autorität und eigene Berufungsinstanz, ist Marx denn auch zu der zweifelhaften Ehre gelangt, als, eigentlicher

Staatsgründer

für den ganzen Ostblock zu firmieren. "Der reale Sozialismus" behauptet sich als die leibhaftige "Verwirklichung der Ideen von Marx" und belegt das auf seine Weise:

"Der Sozialismus gewährleistet ein hohes Niveau der sozialen Sicherheit, der Volksbildung, der kulturellen Aktivität der Massen, der demokratischen Mitwirkung der Werktätigen. Indem er die Ausbeutung beseitigte, das Recht auf Arbeit und andere reale Grundrechte und -freiheiten garantiert, die Konkurrenz durch die kameradschaftliche Zusammenarbeit und den Wettbewerb ersetzt, hat er für alle Mitglieder der Gesellschaft völlig neuartige Entwicklungoöglichkeiten geschaffen."

Wozu braucht denn die "Verwirklichung der Ideen von Marx" ein "hohes Niveau der sozialen Sicherheit" und das "Recht auf Arbeit" als eigene Leistung zu preisen, wenn der Grund für soziale Unsicherheit und Arbeitslosigkeit, das Kapital, beseitigt ist? Was da veranstaltet wird, ist ein Vergleich mit der bürgerlichen Demokratie, die deren zweckdienliche Bezugnahme auf die arbeitende Klasse wohlwollend als ungenügende Leistung mißversteht.

Daß die Arbeiterklasse dann, wenn die Produktion zweckmäßig für die Bedürfnisse der Produzenten eingerichtet ist, also keine ökonomischen Gegensätze mehr durch die politische Herrschaft diszipliniert werden, mit lauter "Grundrechten und -freiheiten", vor allem mit dem auf "demokratische Mitwirkung" versehen werden muß, hätte Marx genausowenig verstanden wie seinerzeit die Forderung der wirklichen Gründerväter des realen Sozialismus im Gothaer Programm:

"durch und durch vom Untertanenglauben der Lassalleschen Sekte an den Staat verpestet, oder, was nicht besser, vom demokratischen Wunderglauben, oder vielmehr ist es ein Kompromiß zwischen diesen zwei Sorten, dem Sozialismus gleich fernen Wunderglauben."

Wenn aber die Parteien im Ostblock dermaßen kritiklos ihr Selbstverständnis als Verbesserer und eigentliche Vollstrecker der bürgerlichen Demokratie dokumentieren, legen sie auch davon Zeugnis ab, daß sie als Erben einer von Demokratieidealen korrumpierten Arbeiterbewegung die zur Demokratie gehörigen Gegensätze nicht einfach abgeschafft, sondern auf ihre Weise organisiert haben. Daher ist Marx auch

Erfinder eines ökonomischen Modells

Er hat zwar groß, deutlich und unübersehbar sein Hauptwerk "Das Kapital" betitelt, Unterüberschrift "Kritik der politischen Ökonomie", aber seine Erben behaupten unverdrossen, es handele sich um ein Lehrbuch für vorbildliches Wirtschaften.

"Die ökonomische Strategie der SED für die achtziger Jahre beruht maßgeblich auf grundsätzlichen theoretischen Erkenntnissen, die zuerst von Karl Marx, besonders in seinem Hauptwerk ‚Das Kapital' formuliert wurden und stellt eine schöpferische Anwendung der marxistisch-leninistischen Reproduktionstheorie unter den konkreten Bedingungen der DDR dar."

"Schöpferisch" muß die Anwendung der Reproduktionsschemata freilich sein, wenn die SED daraus den "Kampf um die Verminderung des Verbrauchs an Energieträgern, Rohstoffen und Material" ableitet. Denn die im ‚Kapital' erklärten Gesetze sind und bleiben die des Kapitals, das ja nun wirklich in der DDR nicht mehr tätig ist. Um eine "Anwendung" im eigentlichen Sinn des Wortes kann es sich also gar nicht handeln. Aber das Bedürfnis der SED, sich mit Gesetzen der Ökonomie zu legitimieren, und zwar mit solchen, die sich in den Kategorien des abstrakten Reichtums betätigen, zeigt, was für eine Umwälzung der Produktion dort stattgefunden hat: nicht die, die sich aus der Marxschen Kritik an Ware, Geld, Kapital, Kredit usf. begründet. Die Kritik der Ausbeutung vom Standpunkt demokratischer Ideale hat an der kapitalistischen Produktionsweise nichts anderes auszusetzen, als daß die Falschen deren Nutznießer sind. Die Übernahme der Macht durch die Arbeiterklasse sieht bei ihnen daher so aus, daß die Partei anstelle der Privateigentümer die Produktion von Waren, Gewinn etc. organisiert, also auch die darin enthaltenen Gegensätze zu den Produzenten per Lohn, den Konsumenten per Preis, den Betrieben per abzulieferndem Gewinn installiert, um dann andererseits die erwirtschafteten Mittel zugunsten der geschätzten Arbeiterklasse einzusetzen.

Daß bei einem solchen Unternehmen die vernichtende Kritik des Kapitals, die Marx immerhin schriftlich niedergelegt hat, nicht verwendbar ist, das Kapital stattdessen als eine Produktionsweise betrachtet wird, die gewisse allgemeingültige Regeln nur sehr unvollkommen anwendet, ist nur konsequent - ebenso das durchaus affirmative Selbstbewußtsein davon, wie der reale Sozialismus die Beschränkung der Arbeiter organisiert:

"Die SED kämpft darum, alle Triebkräfte des Sozialismus für ein hohes Leistungswachstum zu mobilisieren. Ein entscheidender Weg hierzu ist die konsequente Durchsetzung des sozialistischen Leistungsprinzips: ‚Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung'. Karl Mar.x hatte es bereits in der Kritik des Gothaer Programms als Prinzip des Sozialismus formuliert und theoretisch begründet."

Lieber nicht genauer in Band 19 der vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED herausgegebenen MEW nachzulesen, empfiehlt sich da wirklich. Da steht nämlich keine solche als "sozialistisches Leistungsprinzip" formulierte Parole. Stattdessen der Hinweis, daß eine Verteilung nach der Leistung überhaupt nichts Großartiges und schon gar keine "Triebkraft" ist, sondern zu einer sozialistischen Gesellschaft gehört,

"wie sie eben aus der kapitalistischen Gesellschaft hervorgeht, die also in jeder Beziehung, ökonomisch, sittlich, geistig noch behaftet ist mit den Muttermalen der alten Gesellschaft, aus der sie herkommt."

Und "überhaupt" hielt es Marx damals schon am Gothaer Programm für "fehlerhaft, von der sogenannten Verteilung Wesens zu machen und den Hauptakzent auf sie zu legen". Daß nämlich bei einer geplanten Produktion die Versorgung der Leute mit dem, was sie benötigen, überhaupt der bestimmende Zweck ist, sich also getrennt davon existierende Prinzipien einer "Verteilung" schleunigst zu erübrigen haben, ebenso wie der ganze Gerechtigkeitsquark, der Armut zu seiner Voraussetzung hat, war ihm sehr selbstverständlich.

Die Selbstgerechtigkeit der realen Sozialisten aber will und kann die Beschränkung der Bedürfnisse, wie sie sie inszenieren, nicht als Mißstand sehen und fälscht sich die Belegstellen entsprechend zurecht. Als "Triebkraft für ein hohes Leistungswachstum", wozu sich nebenbei auch bürgerliche VWL- und BWL-Bücher mittlerweise in die "marxistisch-leninistische Organisationswissenschaft" einfügen lassen, ist die über den Lohn geregelte Benützung der Arbeiter gut und gerecht. Sie dient den Zwecken einer arbeiterfreundlichen Staatsmacht, und so eine hat Marx damals vorgeschwebt.

So beehrt man Marx zu seinem Jubiläum ungerührt mit all den Phrasen, die er zeit seines Lebens bekämpft hat.

"Die Welt, der Karl Marx sein Leben gewidmet hat, die Welt der befreiten Arbeit.."

"Aus den Eingangsstrophen der internationalen Statuten, aber ‚verbessert'... Hier hat dagegen die ‚Arbeiterklasse' zu befreien - was? ‚Die Arbeit'. Begreife, wer kann..." (Kritik des Gothaer Programms)

"Hier, in der Deutschen Demokratischen Republik, in unserem sozialistischen Vaterland, liegt das Erbe von Karl Marx in guten Händen..."

"Die Arbeiter haben kein Vaterland..." (Kommunistisches Manifest)

Und daß Marx selbst schon der Weltrevolution den verzwickten Weg über die friedliche Koexistenz vorgeschrieben hätte, darf schließlich auch nicht fehlen.

"Karl Marx forderte, daß die Arbeiterklasse ‚sich ihrer eigenen Verantwortlichkeit bewußt und imstande ist, Frieden zu gebieten (!), wo diejenigen, die ihre Herren sein wollen, Krieg schreien'. ‚Der Kampf für eine solche auswärtige Politik ist eingeschlossen im allgemeinen Kampf für die Emanzipation der Arbeiterklasse.'"

Es ist doch nicht schwer zu begreifen: Wenn in allen kapitalistischen Ländern der Klassenkampf geführt wird, dann können die imperialistischen Staaten auch keinen Krieg führen. Sich durchsetzen und das weltweit - so gebietet die Arbeiterklasse per Weltrevolution den Frieden. Die Schlußfolgerungen, die die SED aus den Zitaten zieht, sehen ziemlich anders aus:

"In unserer Zeit ist mehr denn je die Sicherung des Weltfriedens eingeschlossen in die welthistorische Mission der Arbeiterklasse.

Die historisch-konkrete Form des Friedens in der heutigen Epoche bildet die friedliche Koexistenz zwischen sozialistischen und kapitalistischen Staaten. Sie wurde in Fortführung der Gedanken und Ideen von Marx und Engels durch Lenin begründet... Die Abrüstung ist ein Ideal der Arbeiterbewegung und des Sozialismus."

Nicht der Wille, sich einzumischen und weltweit die Revolution zu unterstützen, wird da mit Marx begründet, sondern der zum Arrangement mit dem Imperialismus, die Illusion, dieser wäre seinerseits brennend am friedlichen Miteinanderauskommen interessiert und würde dem realen Sozialismus gestatten, solange als leuchtendes Vorbild der Friedensliebe und des sozialen Fortschritts zu strahlen, bis sich alle Völker dem sozialistischen Lager angeschlossen haben. So buchstabieren die Nachfahren der Arbeiterbewegung heute Weltrevolution:

"Der reale Soxialismus ist die höchste Stufe des sozialen Fortschritts und zugleich die Hauptkraft des Friedens. Durch ihren entschlossenen und initiativreichen Kurs zur Sicherung des Weltfriedens und zur Verhinderung eines Nuklearkrieges haben die sozialistischen Staaten die Wende vom Kalten Krieg zur internationalen Entspannung eingeleitet."

Auch der reale Sozialismus braucht seinen Papst

Daß die wissenschaftlichen oder sonstigen Leistungen berühmter Persönlichkeiten, auf die sich berufen wird, unter diesen Berufungen zu leiden haben, indem sie nach Bedarf zurechtgelogen werden, ist nichts, was die Marx-Feiern im Ostblock besonders auszeichnen würde. In dem Verfahren, den eigenen Standpunkt als direkten Willen und Vermächtnis verstorbenen Autoritäten anzuhängen, betätigen sich bürgerliche Berufer durchaus kongenial. Das Spezifische an den östlichen Marx-Feiern liegt jedoch darin, daß Marx 1. die höchste und durch keine andere zu relativierende Berufungsinstanz ist und daß 2. die ihm zugesprochenen Lehren absolute Verbindlichkeit beanspruchen. Für die Gerechtigkeits-, Demokratie- und Friedensphrasen gäbe es viel geeignetere Bücher zum Abschreiben, die Bibel, Saint-Simon, Fourier, Kautsky, Bernstein, Karl May oder Luise Rinser etc. Aber es muß unbedingt Marx sein und es geht auch nicht ohne die Berufung auf diese umständlich zu den beanspruchten Wahrheiten zurechtinterpretierte Autorität.

Die demokratischen Feiern klauben sich unbeschwert aus der Tradition zusammen, was ihnen gerade paßt, geben sich die höheren Weihen mit der Geistesgeschichte und versichern daneben, daß der menschliche Geist hauptsächlich durch seine Neigung zu Fehlern und seine Unfertigkeit bestimmt sei. So zollen sie ihrer Art Herrschaft Respekt, die zwar durch viele Werte sanktioniert, aber doch nicht der Unverschämtheit der Forderung nach einer wissenschaftlichen Begründung ausgesetzt werden darf. Dazu taugt dann eben der Geist doch nicht und muß die Herrschaft fraglos als Korrektur seiner mangelhaften Beschaffenheit akzeptieren. Die Staatsmacher im Osten wollen etwas ganz anderes: Mit der absoluten Verbindlichkeit der Marx-Berufung als Berufung auf das komplette System des ML betonen sie die vollkommene wissenschaftliche Begründetheit ihres Staatswesens und jedei ihrer Maßnahmen. Und für diese Veranstaltung beanspruchen sie Marx. Seine Kritik des Kapitals begründet die Aufforderung, diese "Naturgesetze" der "gesellschaftlichen Produktion" zu beseitigen, während der reale Sozialismus ebenfalls eine Kritik an der bügerlich-demokratischen Reichtumsproduktion in die Tat umgesetzt hat. Allerdings eine falsche, was sich am ganzen Gehalt der Marx-Berufung und daran zeigt, daß sie diese Veranstaltung selbst für notwendig halten. Sie entspringt dem besonderen Rechtfertigungsbedürfnis dieser Politik, die die demokratische Ideologie von der Verpflichtung der Staatsmacht auf den Nutzen des Volkes unbedingt wahrmachen will, die Privateigentümer als Volksschädlinge beseitigt, um alle Gegensätze des Eigentums gegen die Arbeiterklasse als nützliche Institutionen beizubehalten, und die sich mit ihrem Kommando über die Ökonomie die Beweispflicht gegenüber ihrem Volk geschaffen hat, daß nun wirklich alles unbestreitbar zum Wohle des Volkes geregelt sei. Wo aber der Materialismus staatlicherseits bekräftigt und in den Zwang zum Idealismus übersetzt wird, sich für den Staat als Bedingung eines allgemeinen Wohlergehens nützlich zu machen, das sich nie so recht einstellen will, fordert die Staatsmacht Vertrauen anstelle von Überzeugung. Ein Vertrauen, das aber über jeden Zweifel erhaben sein soll. Dafür genügen Werte nicht, dazu braucht es die contradictio in adjecto einer "wissenschaftlichen Weltanschauung". Keine neben anderen, sondern eine, die für alle Verbindlichkeit und Gültigkeit besitzt, denn eine Staatsmacht, die sich vom Kapital als dem Hindernis für eine wirkliche Demokratie befreit haben will und die Ökonomie nach ihrem Ideal einer volksfreundlichen Profitproduktion regiert, stellt das Verhältnis von Gewalt und Ideologie auf den Kopf. Ihre Ideologie bestimmt die Gewaltausübung, während die bürgerliche Ideologie aus der Unterwerfung unter die ökonomischen und staatlichen Gewaltverhältnisse, dem Willen zum Zurechtkommen mit diesen Beschränkungen, entspringt. Daher erlauben es bürgerliche Staaten mit gutem Grund, daß jeder Schwachsinn als Meinung oder Lehre geäußert wird, und achten ausschließlich auf polizeiwidriges Denken, dessen Kriterien sie nach ihrem praktischen Bedarf selbst definieren. Die Volksdemokratien bestehen demgegenüber darauf, daß sie nicht bloß als Gewalt, sondern überhaupt recht haben, und zeigen damit, welchem Standpunkt sie sich verdanken: Das schlechte Gewissen der Demokratie, das sie normalerweise affirmiert, indem es sie an dem mißt, was sie eigentlich leisten sollte, ist im realen Sozialismus an die Macht gekommen und daher macht sich diese Herrschaft immer auch ein Gewissen aus ihrer Herrschaft, statt es, wie die bürgerlichen Kollegen, einfach aus dem Besitz der Macht zu beziehen.

So hat Marx seine Rolle im Ostblock erhalten:

"Er ist der zuverlässige Kompaß des Kampfs für Sozialismus, Frieden und sozialen Fortschritt."

Erlesene Feierlichkeiten

Jeder, der den Namen Marx im Munde führt, erweist in den Augen der SED dem realen Sozialismus seine Reverenz. Auf Inhalte und Argumente kommt es da überhaupt nicht an. So findet der "Siegeszug des Marxismus" auch in antikommunistischen Hetzveranstaltungen seine "historisch-konkrete Form". Unter der Überschrift "Weltweit wurde Karl Marx geehrt" berichtet das Neue Deutschland am 15. und am 17.3.83 zweimal ohne jedes Wort der Kritik über eine Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung und ignoriert den Sachverhalt, daß die versammelten Wissenschaftler ihren Auftrag so gut verstanden hatten, daß vor lauter Anschwärzerei von Marx der Moderator, der Rechtsaußen der SPD, Richard Löwenthal, die Anwesenden daran erinnern mußte, daß es sich schon noch irgendwie um eine Art Marx-Würdigung handeln sollte. Um die Ehrung auch auf die DDR abfärben zu lassen, ist die SED schließlich auch dankbar für die Teilnahme von drittklassigen SPDlern, PCI-lern und anderem Eurogesockse an ihrem Karl-Marx-Kongreß; die nutzen die Gelegenheit, so oft es geht, Afghanistan gesagt zu haben. Schließlich haben die Veranstalter ja auch zugesagt, die "wissenschaftlichen Ergebnisse" dieses Kongresses in voller Länge im "Neuen Deutschland" abzudrucken.

Auch die übrigen Ehrungen, die die DDR dem "größten Sohn des deutschen Volkes" zuteil werden läßt, entbehren nicht der Geschmacklosigkeit und dementieren nachhaltig die Vermutung, die SED könnte den Marxismus als Sammlung von Argumenten für den Klassenkampf verstehen:

"Das Betriebskollektiv des VEB Numerik ‚Karl Marx' in Karl-Marx-Stadt gab am 6. Dezember 1982 den Auftakt für den sozialistischen Wettbewerb im Karl-Marx-Jahr 1983. Im Marxschen Sinne zu handeln, sagen die Numerik-Werker in ihrem Beschluß, heißt für uns; neue Arbeitstaten zu vollbringen, um die ökonomische Strategie des X. Parteitages der SED im Kampf um tägliche Planerfüllung konsequent zu verwirklichen. ... steigende Warenproduktion... größere Effektivität... neue Erzeugnisse in kürzeren Fristen. Das sind hohe Wettbewerbsziele zu Ehren von Karl Marx. ... Jeden Tag, jede Stunde nutzen für die Stärkung der DDR - das verstehen sie als eine konkrete Anwendung des von Marx formulierten Gesetzes der Ökonomie der Zeit..." (Neues Deutschland, 19.1.83)
"Das Bemühen, die Persönlichkeit Karl Marx' dem Betrachter nahezubringen, gewissermaßen über das Bild des Menschen Eintritt in seine Gedankenwelt anzuregen, kennzeichnet auch das 1953 von Willi Sitte geschaffene Portrait." (ebenda)

"Und da Karl Marx seinen Töchtern ein guter Geschichtenerzähler war, wird in den 1. bis 4. Klassen ein Wettstreit gestartet, in dem Selbsterdachtes und Erlebtes dargeboten wird." (ND. 1.2.83, S. 8)


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