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Berlin
Diskussionsveranstaltung
Die GEGENSTANDPUNKT-Redaktion diskutiert
über die Fortschritte von Geschäft und Gewalt auf einem
Jour fixe in
Berlin
Der rote Freitag
Um mit dem „Gegenstandpunkt“ ins
Gespräch zu kommen, gibt es eine Gelegenheit
jeden 1. Freitag und
jeden 3. Freitag im Monat.
Jeweils um 18:30 Uhr werden im BAIZ (Christinenstr.1/Torstr.) aktuelle
oder grundsätzliche Themen vorgestellt und diskutiert.
Wer Einwände dagegen hat, dass und wie die Herrschaft ihre
Untertanen einspannt und dass und wie die Unternehmer den Einsatz ihrer
Mitarbeiter nach dem Kriterium der Rentabilität vornehmen, der
findet dort Gelegenheit, Gründe, Absichten und Methoden der Herren
über Krieg & Frieden und der lohnenden Arbeitsplätze
kennenzulernen. Das erspart vielleicht, Zeit in VoKüs oder bei
Gewalt- und Strategiedebatten, am Bauzaun oder auf Soliparties zu
verplempern, sich gegen falsche Gegner oder mit untauglichen Argumenten
zu befassen.
Der Rote Freitag im Jahr 2009
Der rote Freitag am
3.7.
Der Antiterrorkrieg in Afghanistan und Pakistan ist ein Krieg mit
Beteiligung der NATO.
Er wird einerseits gemeinsam
geführt, andererseits gibt es zwei Instanzen, die da Krieg
führen, einerseits die USA, andererseits die ISAF, d.h. die
Nato – Verbündeten.
- Auch Deutschlands Freiheit, so haben wir uns von Politikern sagen
lassen, „wird am Hindukusch verteidigt“. Dabei wird auf national
bestimmte strategische Vorgehensweisen Wert gelegt, die angeblich mehr
auf den zivilen Wiederaufbau des Landes ausgerichtet sind, wofür
allerdings „leider“ das Gewaltmonopol der Besatzer durchgesetzt werden
muss.
- Der Fortgang des Krieges scheint es mit sich zu bringen, dass der
Schein nicht mehr so recht aufrecht gehalten werden kann, und auch
nicht mehr aufrechterhalten werden soll, deutsche Soldaten seien
hauptsächlich zum Bau von Schulen für kleine Mädchen in
Afghanistan vor Ort.
Deutschland will Kriegsmacht sein!
- Welche Bedeutung hat der Afghanistan-Krieg für die Emanzipation
Deutschlands zur eigenständigen Militärmacht?
Der rote Freitag am
17.7.
Einige Wahrheiten über die Vertretung der deutschen
Arbeiterklasse:
Die Gewerkschaft
- führt einen notwendigen Kampf um Lohn gegen die Macht
des Kapitals
- will Lohngerechtigkeit für ihre Mitglieder durchsetzen,
sucht also die Vereinbarkeit der Interessen mit dem Klassenfeind
- wird vom Staat als Sozialpartner anerkannt und mit Streikrecht
ausgestattet, um den sozialen Frieden zu wahren
- ersetzt den Lohnkampf durch das Betteln um Beschäftigung,
wenn aus nationaler Verantwortung die Stärkung des Standortes
Deutschland ansteht
- bietet Opfer ihrer Mitglieder an, damit Arbeitsplätze
auswärts statt daheim vernichtet werden.
Was also hat man von der schwarz-rot-goldenen Gewerkschaft?
die weiteren Termine für den Roten Freitag:
August: Sommerpause
4. / 18. September
9. / 23. Oktober
6. / 20. November
4. / 18. Dezember
2.)
Veranstaltungshinweis:
am
Samstaf, 11.7.2009, um 16:00 Uhr
im SFE, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
(U-Bhf Mehringdamm), Raum: SFE 1
Albert Krölls: Das Grundgesetz -- ein Grund zum Feiern?
Eine Streitschrift gegen den
Verfassungspatriotismus
3.) Politikwissenschaftl. Referate des
Sozialreferats des AStA der FU Berlin im Sommersemester 2009:
4.
öffentl. Veranstaltungen/Teach Ins:
Vortrag mit Diskussion