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Die politische Vierteljahreszeitschrift  GEGENSTANDPUNKT lädt ein zu

Vortrag & Diskussion

am 20. Mai 2008, 19:00 Uhr,
im Dietrich-Keuning-Haus, Dortmund, Leopoldstr. 50-58, Raum 226 (Raum 226)

Spiele und Menschenrechte:

Erste Medaille bei Olympia: „Wir“ stellen China die Tibet-Frage!

- Die Konkurrenz der Nationen auf dem Spielfeld: Warum Wettkampf & Ehre, Leistung & Doping, Sport & Politik nicht zu trennen sind 
- Der Westen und China: Wie ein viel versprechender Wirtschaftspartner und eine aufstrebende Weltmacht als Menschenrechtsverletzer an den Pranger gestellt wird
Die hiesige Öffentlichkeit strotzt vor Mitleid mit dem tibetischen Volk; die Proteste am Rande des olympischen Fackellaufs werden allabendlich in die deutschen Wohnzimmer getragen – so viel Aufmerksamkeit wird längst nicht jedem aufbegehrenden Völkchen auf der Welt und auch nicht jeder Demo in diesem Land zuteil.
Wir wollen diskutieren, um was es geht in diesem Fall, in dem Tibeter rebellieren, der Westen Menschenrechtsverletzungen anklagt und China sich ungerecht behandelt fühlt; warum Boykott und Hinfahren irgendwie dasselbe sind; und ob der „Olympische Geist“ sich im Grabe umdreht, wenn der Sport zum Anlass nationalistischer Volksparties wird.

Weitere Treffs in Dortmund: 10. Juni 2008.

Themen:
- Was Imperialismus und Kapitalismus aktuell auf die Tagesordnung setzen.
- Gelegenheit zur Diskussion neuerer Artikel aus dem Gegenstandpunkt.