Am 14.3.2012 sendet das ARD-Nachtmagazin eine aufrüttelnde Nachricht:
„Es ist unfassbar. 1,8 Mio Kinder arbeiten in Ghana und der Elfenbeinküste, damit wir in Europas Supermärkten günstig Schokolade kaufen können. Viele unter ihnen werden aus Armut von ihren Eltern verkauft, als Kindersklaven in der Kakaoernte.“
Fehlt da nicht ein verbindendes Element zwischen westafrikanischer Sklavenarbeit und mitteleuropäischen Naschkatzen, das beide überhaupt erst in Zusammenhang bringt? Das wohlbekannte Subjekt von Sklaveneinkauf, Produktion „auf Knochen von Kindern“ und Schokoladenverkauf und sein Interesse an einem Profitchen zwischendurch wird wohlweislich gar nicht erwähnt.
Link: www.gegenstandpunkt.com/gs/12/2/gs20122c01.html