GEGENSTANDPUNKT
3-05
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GegenStandpunkt 3-05 ist am 16. September 2005 erschienen
Europa (VI.):
Die "gescheiterten" EU-Referenden in Frankreich und den Niederlanden,
und was Europas Nationen daraus machen:
Krisenhafte Annäherung an die Frage
aller Fragen:
"Welches Europa wollen wir eigentlich?"
- Die Absage von unten: Ein politischer Fehler und seine
interessierte Ausdeutung von oben
- Die widersprüchliche Natur des Europa-Projekts und seine
konstruktive Fortschreibung im neuen Verfassungsvertrag - ein Rückblick
- Das Projekt ‚Weltmacht Europa' in der Krise
- Ein gescheiterter Gipfel, ein großes Zerwürfnis und die
vermiedene Kündigung
Amerikas ‚Krieg gegen den Terrorismus',
Zivilabteilung:
Umsturz von oben beim saudi-arabischen Vasallen
Die Herrscher über die wichtigsten
Energiequellen der islamischen Weltreligion und des globalen
Kapitalismus sollen ‚mehr Demokratie wagen'
- "Staat" und "Gesellschaft" in Amerikas arabischer Erdölquelle Nr. 1
- Zur politischen Ökonomie: Teilhabe und Dienst an der weltweiten
Kapitalakkumulation als Erdöl-Exporteur, Großkunde und Geldanleger
- Zum staatlichen Innenleben: Stammesherrschaft im Namen Allahs
- Zum außenpolitischen Programm: Islamische Führungsmacht - ein
Konglomerat aus Öldollars, strategischen Interessen der USA und Besitz
der "Heiligen Stätten"
- Notwendigkeit und Zielsetzung saudischer Reformpolitik
- Zu den neuen Bemühungen um eine autonomere Außenpolitik
- Zu den Gründen und Motiven der saudischen Reformbemühungen im Innern
- Zu den Widersprüchen und Konsequenzen des saudischen Reformprogramms
- Eine neue ‚Lage'-Definition und fundamentalistische
‚Reform'-Imperative im Namen der Freiheit aus Amerika
- Zum Reformprogramm der USA für ihren saudi-arabischen Verbündeten
- Zu den beabsichtigten und unbeabsichtigten Folgen des amerikanischen
Antiterrorkriegs für Saudi-Arabien
- Prinzen in der Defensive
Zu den saudischen Anstrengungen, die angefeindeten nationalen
Interessen zu retten
- Nach außen: ein fortgesetzter Kampf um die von Amerika gekündigte
Doppelrolle als Partner der USA und islamische Macht
- Im Innern: verstärkte Anstrengungen, die gegensätzlichen
"Reform"-Anliegen zu versöhnen und sowohl den "Terrorismus" wie
Amerikas Zumutungen los zu werden
Israels Rückzug aus dem Gazastreifen
und die Demokratisierung der Palästinenser
Fortschritte des US-Antiterrorkriegs im
Nahen Osten
- Die "Disengagement"-Politik Scharons
- Ein berechnendes Zugeständnis an die USA
- Ein Schritt zur Verhinderung eines
palästinensischen Staates
- Eine "Zerreißprobe" für die Einheit der Nation
- Die Demokratisierungsbemühungen von Mahmud Abbas
- Gewaltverzicht zur Erlangung eines
palästinensischen Staates
- Der Kampf um Unterstützung - im Innern wie
von außen
- Wahlen am Rande eines Bürgerkriegs
Kampfansage der USA an den
nordkoreanischen Diktator und die Diplomatie der 6er-Gespräche
Ein Stück amerikanische Ordnungspolitik
im, für und gegen den "asiatisch-pazifischen Raum"
- Nordkorea - Schurkenstaat, Tyrannei und Bestandteil der Achse des
Bösen - stört den Frieden, den die USA garantieren wollen. Ein Regime
also, das weg muss.
- Stiftung einer nachbarschaftlichen Einheitsfront für die
‚friedliche' Erledigung Nordkoreas - mit unvermeidlichen Widersprüchen
- Nordkorea ist nicht nur ein Feind, der Vollzug der Feindschaft
ist zugleich und vor allem ein Mittel und Hebel, um ein viel
anspruchsvolleres Ordnungsprogramm für die Region insgesamt
voranzubringen. Da geht es um Freunde und Rivalen ganz anderen Kalibers.
Chronik – Kein Kommentar!
(1) Inflation der Wahrheit:
Kapitalismus braucht Armut!
Wirtschaftswunderrevier Osteuropa
Antimodell Deutschland
Die sichere Basis der Hetze: Eine Arbeiterschaft, die
sich längst nach ihr richtet.
(2) Neues aus der Wissenschaft:
Rätsel unseres Gehirns
(3) Die islamische Republik Iran wählt verkehrt:
Spinnen die Perser?
Lebendige Demokratie in der islamischen Republik?
(4) Ein gekonnt inszenierter Skandal:
Sex & Crime im VW-Betriebsrat
Das "System VW"
Verwirrung in der Volkswagenburg
Ein Saustall wird ausgemistet.
(5) Vorzeitige Neuwahlen, erster Akt:
Der Kanzler stellt die Machtfrage
1. Der Kanzler beschwert sich beim Souverän
2. Der Souverän darf Stellung nehmen - zur Unzufriedenheit seines
Kanzlers
3. Die Quintessenz des demokratischen Dialogs: Ermächtigung
4. Die letzte Wahrheit der Demokratie: Volk will Führung
5. Der erste Erfolg: Schröder bringt seinen Kanzlerwahlverein auf Linie
(6) Die Antwort der Opposition auf die Machtfrage des Kanzlers:
Führungskraft durch Ehrlichkeit wie noch nie
1. Die Kunst demokratischer Meinungs- und Willensbildung: aus Verdruss
über die Politik Politiker ermächtigen
2. Die Konstruktion einer rundum überzeugenden Führungspersönlichkeit
3. Merkels Wahlprogramm: Ehrlichkeit!
(7) Verfassungspatriotisches Intermezzo:
Die Neuwahlen und das Grundgesetz
(8) Das Wahlversprechen des Jahres 2005: Arbeit
"Sozial ist, was Arbeit schafft."
(9) Die Linkspartei
Die Partei der Schlechtergestellten auf dem Weg ins Parlament:
Armut wird wieder lebenswert in Deutschland!
(10) Demokratischer Diskurs mit einer ‚Linkspartei'
Das Programm: absolut realitätsuntüchtig
Die Führer: absolut zwielichtig
(11) Die gewerkschaftliche Wahlprüfung 2005 findet heraus:
Das Vertrauen der Arbeiter gehört den staatstragenden Parteien
Die Lage ist für Gewerkschafter und das, was sie
vertreten, katastrophal.
Der DGB lässt sich sein gutes Verhältnis zur Politik
nicht kaputt machen!
Bloß keine Opposition!
(12) Stoiber, Schönbohm und andere über die Ossis, die falsch wählen,
also offenbar nicht richtig ticken:
Kein Wahlrecht den Frustrierten!
(13) Was für das Zentralorgan der deutschen Arbeiterschaft im Wahlkampf
ganz vorne steht.
Und was das politische Revolverblatt der Besserverdienenden von all dem
hält:
Bild kämpft für Sie! Der Spiegel hetzt für Sie!
(14) Europas Diplomatie mit Iran:
Deutsch-europäische Weltfriedenspolitik mit einem erklärten Feind Amerikas
Das europäische Angebot an den Iran: Nachgeben!
Unterordnen! Benutzen lassen!
"Präambel"
"Kooperation in Fragen von Politik und Sicherheit"
"Langfristige Unterstützung von Irans zivilem
Atomprogramm"
"Ökonomische und technologische Zusammenarbeit"
Die solide Basis der europäischen "Friedenpolitik"
Die Iran-Diplomatie der EU: Wieder mal ein Stück
europäisch-amerikanischer Beziehungspflege
© GegenStandpunkt Verlag
2005