GEGENSTANDPUNKT 1-02 Der Krieg gegen den Terror Regierungsbildung auf dem Bonner Petersberg, Geberkonferenz in Tokio, eine europ„ische Schutztruppe und weiterhin amerikanische Bomben Die Nach-Taliban-Ordnung: So kehrt Afghanistan in den Kreis der zivilisierten Nationen zurck Die V”lkergemeinschaft spendiert eine Runde Selbstbestimmung Mit den US-Bomben wird ein Regierungschef eingeflogen "Unser Mann" in Kabul Ä ein Statthalter des Anti-Antiamerikanismus "Nation building" zum Nulltarif und das Engagement der Europ„er Imperialistische Stellungsk„mpfe der h”heren Art Der milit„rische An- und Zugriff der USA auf Zentralasien beflgelt die Konkurrenz zwischen den benachbarten M„chten Eskalation der Feindschaft zwischen Indien und Pakistan Ä erwnschte und unerwnschte Beitr„ge zum Antiterrorkrieg 1. Die Botschaft des Attentats auf das indische Parlament vom 13.12.2001: Der Dschihad geht weiter und hat viele Fronten 2. Indien beginnt seinen eigenen Antiterrorkrieg Ä gegen Pakistan, den Frontstaat im amerikanischen ,war on terror` 3. Indiens Kriegsdrohung fordert von Pakistan, die eigene Staatsr„son als Terrorismus zu bek„mpfen 4. Ein unerwnschter Beitrag zum Antiterrorkrieg Ä und dringender Anlass fr die USA, ihre Kontrollmacht ber das sdliche Asien zu erweitern Eine "Mnchner Sicherheitskonferenz" und die EU-Auáenminister ziehen erste "Lehren aus Afghanistan" USA verordnen Konkurrenz unter Kriegsbedingungen Ä Euro-Staaten sehen sich nicht gerstet Eine Bedrohungslage neuer Art "Alle Macht kommt aus den Gewehrl„ufen" (Mao Ze Dong) Ä aus der erpresserischen Wucht der Waffen eben! Die Degradierung der Staaten Europas zu eher untauglichen Helfershelfern Der verlogene Einspruch der Europ„er Ä Eingest„ndnis imperialistischer Verlegenheit und Anspruch auf eigene Machtentfaltung Altes und Neuestes vom israelisch-pal„stinensischen Krieg und von seinen konkurrierenden Betreuern Ein Krieg Ein betreuter Krieg Material fr die Konkurrenz um die Weltaufsicht Unbequemer Nationalismus in Europa Aus der Reihe: Wir kritisieren andere Nationen Das ,Problem Berlusconi` Unbequemer Nationalismus, also falsches Personal 1. Staatsinteresse und Unternehmerinteresse Ä oder: Wer ber prokapitalistische Standortpolitik nicht reden will, soll zu Berlusconi die Schnauze halten 2. Die politische Herrschaft und ihre Institutionen Ä oder: Wer vom Sinn der Gewaltenteilung nichts wissen will, soll Berlusconi keine Verst”áe gegen sie vorwerfen 3. Nationalismus und Europapolitik Ä oder: Wer das Projekt ,Europa' Klasse findet, braucht sich nicht ber die italienische Regierung zu beklagen Vom Volksbegehren gegen Temelin zum Besuch bei Saddam Hussein Haiders austro-nationales Leiden an Europa 1. Das Volk soll begehren, was die EU zurckgewiesen hat Die Heimatfront Der Schlagabtausch mit Prag Eine ”sterreichische Herausforderung an die Adresse Deutschland und Europa, dort abschl„gig beschieden 2. Ein Standpunkt, fr den ein tschechischer Atomreaktor und die Benes-Dekrete so ziemlich dasselbe sind 3. Haider bei Saddam: Von wegen "durchgeknallt" Ä Gezielte Provokation fr ein nationales Aufrtteln P.S. Prager Retourkutschen Chronik Ä Kein Kommentar! (1) WTO-Konferenz in Doha erfolgreich: Der "Wohlstand fr alle" ist nicht mehr aufzuhalten! (2) Exit Regine Hildebrandt: Die Schr”der-Republik nimmt Abschied von einer bedingt ntzlichen Nervens„ge (3) Immer Žrger mit dem "Humankapital" der Nation Die PISA-Studie Ä Was fr ein Schock! (4) Der Dresdner CDU-Parteitag h„lt erfolgreich die K-Frage offen: Demokratische Implikationen von zweimal sechseinhalb Minuten Standing Ovations (5) "Washington l„sst Biowaffenkonferenz scheitern Ä EU zeigt sich entsetzt": Streit ber die Žchtung der falschen Waffen in den falschen H„nden (6) "Die h„rteste Tarifauseinandersetzung der letzten Jahre" Ä ganz im Zeichen der Krise: Die IG Metall "entdeckt" die leeren Taschen der Arbeitnehmer als "Konjunkturrisiko" und bek„mpft es mit einer Forderung nach 6,5% mehr Lohn (7) Mainzer und andere Modelle zum "Kombilohn": Der Ausbau des Lohnsystems nach unten Ä Lohn und Lebensunterhalt werden getrennt (8) Statusfragen der verlogenen Art: K„fige, Gehege oder Zellen? Wie sind Taliban korrekt zu internieren? (9) V-Mann-"Skandal" gef„hrdet NPD-Verbot: Eine aufschlussreiche "Panne" im Kampf der Demokratie gegen die "braune Gefahr" (10) "Gotteskrieger" Ä das "Unwort des Jahres" 2001: "Unworte bereiten Untaten den Boden" (Bundespr„sident Rau in seiner Berliner Rede, Mai 2000) (11) Der Streit um den ,blauen Brief` fr die deutsche Haushaltspolitik: Deutschland besteht auf einer Sonderrolle in Europa und rckt den ,Stabilit„tspakt` zurecht (12) Vom Staatsbankrott zur "2. Republik": Erste konstruktive Einf„lle zur Erneuerung Argentiniens Leserbrief "Das gute Gewissen an der Macht" Antwort der Redaktion GEGENSTANDPUNKT 2-02 erscheint am 7. Juni 2002